Wenn raue Natur auf ungezähmtes Verlangen trifft: Diese Episode zelebriert die prickelnde Erotik des Landlebens und das Spiel zwischen zwei rivalisierenden Männern um eine starke Frau. Wer auf Reverse-Harem-Vibes, dominante Cowboys und die haptische Atmosphäre von Sattelleder, Schweiß und Freiheit steht, wird von diesem unzensierten Audio-Porn-Erlebnis begeistert sein. Tauche ein in eine Welt voller Leidenschaft, in der die Flamme der Begierde heller brennt als die Sonne über der Prairie.

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Endlich.

Zum ersten Mal seit Monaten fühlt sich die Luft in meinen Lungen nicht schwer und dreckig an.

Hier draußen auf der Veranda zu stehen und den gold-lilanen Sonnenaufgang über den Bergspitzen anzusehen…

fühlt sich an wie im Film.

Das ist es - mein neues Leben.

Ich musste wochenlang Papierkram und die endlos zähe Verlesung von Omas Testament über mich ergehen lassen und mich dann auch noch mit dem Stromanbieter herumschlagen, nur um überhaupt wieder Strom in dieses alte, staubige Haus zu bekommen.

Aber gestern sind die Lichter endlich angegangen.

Und heute? Heute ist der erste Tag vom Rest meines Lebens. Vorbei ist es mit dem deutschen Großstadtlärm, mit dem Job in diesem altmodischen Traditionsunternehmen und mit all den Erwartungen.

Nur noch ich, diese unbeschreibliche Aussicht und ein völlig neues Abenteuer.

Und ein neues Land.

Es ist so ruhig hier draußen. Fast schon zu ruhig.

Es gibt keine Autos, keine Flugzeuge am Himmel und keine Menschenseele im Umkreis von mindestens zwei Meilen.

Und ganz ehrlich?

Das ist genau das, was ich gebraucht habe.

Als ich meinen Blick über das Tal schweifen lasse und der Morgennebel in dichten Schwaden noch im hohen Gras hängt, fühle ich mich, als würde ich von einer Welle aus Wärme überrollt werden.

Ich schließe meine Augen und bin auf einmal wieder acht Jahre alt.

Gott, all die Sommerferien, die ich hier verbracht habe…

Das war die einzige Zeit in meiner Kindheit, in der ich mich wirklich frei gefühlt habe. Ich sehe meinen Opa noch immer die Kieseinfahrt hinauflaufen, seine Latzhose voller Staub und Dreck, und dabei seinen Hut vor mir ziehen. Und ich kann immer noch Omas Lachen aus dem Küchenfenster hören, während der süße Duft ihres frischgebackenen Pfirsich-Cobblers aus dem Ofen strömt.

Damals hat sich dieser Ort wie ein niemals endendes Abenteuer angefühlt. Ich habe stundenlang damit verbracht, wild über die Weiden zu rennen, mir die Knie aufzuschürfen und auf die alten Eichen zu klettern, ganz ohne Sorgen.

Als mein Leben in Deutschland zu einem Sumpf aus Deadlines wurde, waren es Erinnerungen an diese Berge, die mich wieder durchatmen lassen haben.

Als ich diesen Ort nach Omas Tod geerbt habe, ging es nicht nur um das Haus… Es war ein Rettungsanker für mich.

Wie ein Stück von ihnen, das an mir festhält, um mir zu sagen, dass ich irgendwo hingehöre.

Das Haus ist älter geworden, genau wie ich. Es hat seine Macken und Unebenheiten, so wie ich auch. Aber hier auf der Veranda kann ich die Vergangenheit auf meinen Schultern kaum noch spüren. Stattdessen fühle ich eine wilde, sprudelnde Freude in mir.

Ich werde mich hier neu aufbauen, auf dem Fundament, das meine Großeltern für mich gelegt haben. Und ich werde dieses Haus wieder auf Trapp bringen, genauso schön, wie es in meinen Erinnerungen aussieht.

Ich bin sowas von bereit für dieses neue Kapitel.

Zumindest … wenn ich etwas von Opas handwerklichem Geschick geerbt hätte und herausfinden könnte, wie man verdammt noch mal die Zündflamme an diesem uralten Boiler anbekommt. Dann könnte ich tatsächlich duschen gehen, ohne dabei halb zu erfrieren.

Aber Schritt für Schritt, Daisy.

Schritt für Schritt.

Nachdem ich tagelang hinter dem Umzugsunternehmen hergerannt bin, um an all meine Möbel zu kommen, um zumindest die wichtigsten Dinge im Haus einzurichten, damit ein Leben hier in Wyoming überhaupt möglich ist, ist es heute endlich Zeit, sich unter meine neuen Nachbarn zu mischen.

Der Jahrmarkt hier in Buffalo ist riesig, wie ein riesiger Strom aus Barbecues, frittiertem Essen, engen Jeans und Cowboyhüten.

Staunend schlendere ich rüber zur Rodeo-Arena, vollkommen gefesselt von der einzigartigen Energie dieser kleinen Stadt.

Und…vielleicht genieße ich auch die Aussicht. Die Männer hier sind einfach… anders. Diese breiten Schultern, ihre rauen Hände, die sonnengeküsste Haut und das vom Wind zerzauste Haar haben eben einfach eine gewisse… Wirkung auf mich.

Ich bin in Gedanken versunken … völlig überwältigt und begeistert von all den Erinnerungen an längst vergangene Tage, die ich jetzt aus ganz anderen Augen sehe. Deshalb merke ich erst viel zu spät, dass ich geradewegs auf eine Gruppe junger Frauen zulaufe.

“Hey, mach doch die Augen auf!”

“Oh mein Gott, das tut mir so leid! Ich hab’ dich nicht gesehen!”

“Pass besser auf, Emma. Sieht so aus als wäre unser Stadtmädchen vom Asphalt abgekommen.”

“Was-?”

“Ernsthaft jetzt. Guckt euch mal ihre Boots an. Wofür hast du die denn gekauft? Coachella? Da ist nicht ein bisschen Dreck drauf.”

“Was machst du überhaupt hier?”

“Versuchst du, dir einen echten Cowboy zu suchen, der dir die alte Bruchbude repariert, die deine Oma dir hinterlassen hat?”

“Die weiß wahrscheinlich nicht mal, wo beim Pferd vorne und hinten ist.”

Mir wird schlecht. Ich spüre, wie meine Wangen rot werden, als ich mich plötzlich so alleine fühle, wie noch nie zuvor.

Ich öffne meinen Mund, um mich zu verteidigen, doch bevor ich die richtigen Worte finden kann, schneidet eine scharfe, selbstbewusste Stimme durch die Menge.

„Hey, sucht euch einen Spiegel und übt eure langen Gesichter da. Verzieht euch!“

“Urgh, ja klar, Lainey…”

“Kommt mit, lassen wir die Außenseiter unter sich.”

“Lass dich nicht ärgern. Denen kriecht der Staub manchmal zu weit ins Hirn.”

“Ich bin Lainey. Und du bist…?”

“Daisy Mae. Aber Daisy reicht völlig. Und…danke.

Ich schätze, es ist wirklich ziemlich offensichtlich, dass ich noch nicht ganz hierher passe, oder?”

“Hey, jeder fängt doch mal irgendwo an. Du hast doch das Anderson-Anwesen übernommen, oder?”

“Mhm.”

“Aaaah, das ist so schön da. Aber sicherlich eine ganze Menge Arbeit, das steht fest.”

"Ja, das stimmt. Ich wünschte, ich wüsste, wo ich anfangen soll.”

V02-F

“Pass auf, du musst dich nicht schlecht fühlen, nur weil du nicht auf einer Ranch aufgewachsen bist. Nicht jeder von uns ist wie Emma und Wren.”

“Wie wär’s, wenn wir uns morgen früh bei der Oak Creek Ranch treffen? Ich glaube, ich kann dir ein paar Werkzeuge ausleihen und dir ein bisschen unter die Arme greifen. Und ich kann dir ein paar Leute vorstellen, die dir bei der Renovierung helfen können. Vielleicht können sie dir ein paar Sachen beibringen und Tipps geben, wie du am besten anfängst? Was sagst du?”

“Echt? Total gerne! Das wäre eine riesige Hilfe.”

“Perfekt! Und jetzt komm mit, ich führe dich ein bisschen herum.”

Die Morgensonne steht noch tief, als ich auf den Hof der Oak Creek Ranch einbiete, doch hier herrscht bereits reges Treiben.

Und es ist atemberaubend - weite, vom Wind geformte Prärien erstrecken sich in der Ferne und münden in schneebedeckten Bergen. Der unverwechselbare Geruch von Kiefern vermischt sich mit einem reichen, erdigen Geruch von Leder, süßem Alfalfa und trockenem Heu.

Ich kann die Energie dieses Ortes, voller harter, ehrlicher Arbeit, bis tief in meine Brust hinein spüren.

Ich will das hier. Ich möchte in eine Welt passen, die sich genau so echt anfühlt… in diese Welt.

Lainey wartet bereits am Haupttor auf mich und hat ein breites Grinsen im Gesicht, als sie auf mich zukommt, um mich willkommen zu heißen.

“Siehst du? Ich hab dir doch gesagt, das hier ist besser als der Jahrmarkt. Die Ranch ist schon seit vier Generationen hier im Tal. Wir alle arbeiten sehr hart, aber wir halten trotzdem zusammen.”

Lainey klingt stolz, als sie beginnt, mir die Ranch zu zeigen - die Baracke für die Arbeiter, den Reitplatz - und sie erzählt mir auch, dass die Oak Creek Ranch eine der wenigen Ranches ist, die groß genug sind, um eigene Werkstätten für Leder- und Hufschmiedearbeiten zu haben. Sie nickt in Richtung eines alten Gebäudes aus dunklem Holz, das etwas abseits der Hauptscheune steht.

“In der Scheune ist es im Moment ziemlich chaotisch, ein paar Jungs machen sich gerade auf den Weg zu einer der Weiden. Also lass uns erst in die Werkstatt gehen.”

“Klingt gut!”

„Kleine Vorwarnung, bevor wir reingehen. Unser Sattler Jensen, ist nicht der Umgänglichste. Er bleibt meist für sich und ist ein bisschen mürrisch. Manchmal auch mehr als nur ein bisschen.“

„Aber… wenn du wissen willst, wie die Dinge hier wirklich laufen, bist du bei ihm genau richtig. Lass dich von seiner schroffen Art nicht abschrecken. Er hat ein Herz aus Gold, versprochen.“

“Hey, Jensen.

Ich hab’ dir jemanden mitgebracht, bist du da?”

Aus dem Schatten im hinteren Teil der Werkstatt tritt ein Mann hervor in das matte Licht der Morgensonne, das durch die Werkstattfenster fällt.

Jensen ist … imposant. Er hat breite Schultern und dunkelbraune, etwas unordentliche Haare, die sein kantiges Gesicht rahmen. Er trägt eine alte Jeans und ein braunes Shirt, vermutlich aus Leinen oder so, und seine hochgekrempelten Ärmel zeigen seine rauen, sehnigen Hände.

Er ist irgendwie heiß… Auch wenn er wahrscheinlich doppelt so alt ist wie ich.

Er lächelt nicht. Er heißt mich nicht willkommen. Er steht einfach nur da, eine halb abgebrannte Zigarette zwischen den Lippen und starrt mich mit einem unergründlichen Blick an.

“Lainey. Ich habe dir doch gesagt, dass ich bis über beide Ohren in Arbeit stecke. Ich muss fünf Sättel reparieren. Ich hab’ keine Zeit für Touristen.”

“Jensen…”

„Oh, hey. Ich bin… kein Tourist. Ich bin Daisy Mae…

Anderson? Ich bin Margarets Enkelin. Ich bin gerade… in ihr altes Haus gezogen.“

“Margarets Fleisch und Blut, hm? Verstehe.”

“Menschen, die nicht wissen, wie man sich die Hände schmutzig macht, kommen hier nicht weit. Deine Großmutter war eine Naturgewalt, aber du? Du siehst aus, als hättest du die Stadt noch nie verlassen. Wenn du vor hast, hier zu leben, brauchst du mehr als nur ein hübsches Gesicht und einen bekannten Nachnamen.”

Hat er mich gerade… hübsch genannt?

Oh Daisy, reiß dich zusammen! Er ist ein ungehobelter Arsch.

“Ich bin hier, um mit anzupacken und etwas zu lernen. Ich muss nicht in Watte gepackt werden.”

“Ich habe keine Lust auf Greenhorns. Wenn du dir den Boden auf dem du Stehst verdienen willst, frag Owen drüben am Trainingsplatz. Er kümmert sich hier um die Arbeiter… und normalerweise auch um die Mädels. Also geht mir nicht auf die Nerven und verzieht euch aus meiner Werkstatt. Ich hab’ zu tun.”

“Okay, na komm. Lass uns abhauen bevor er uns mit Werkzeug bewirft.”

“Danke für deine Hilfe, du Griesgram!”

Von der Werkstatt aus überqueren wir den Hof in Richtung der riesigen Trainingsscheune und lassen Jensens schlechte Laune hinter uns.

Das Scheunentor steht offen und innen tanzt die staubige Luft im Sonnenlicht, das von draußen hinein scheint.

Wie von selbst wandert mein Blick zu dem jungen Mann, der an dem Gatter einer Box lehnt und mit einem wunderschönen, braunen Pferd mit langer, zotteliger Mähne spricht.

Er trägt einen sonnengebleichten Cowboyhut, den er leicht nach hinten geschoben hat und seine Ärmel sind hochgekrempelt, was meinen Blick auf seine muskulösen, staubigen Unterarme lenkt.

Irgendwie kommt er mir bekannt vor.

Er wirkt völlig ungezwungen und frei, als würde ihm die Ranch hier gehören. Doch als er uns hört, wie wir auf die Scheune zulaufen, unterbricht er sein Selbstgespräch.

Für einen kurzen Moment begegnen sich unsere Blicke und ich bilde mir ein, Interesse in seinen Augen aufblitzen zu sehen, bevor sich ein selbstgefälliges Grinsen auf seinem gebräunten Gesicht breit macht.

“Owen, leg mal kurz die Heugabel weg, wir haben Besuch!”

Owen, hm?

Beinahe elegant stößt er sich vom Gatter ab und das verschmitzte Grinsen auf seinem Gesicht wird breiter, als er mit langsamen, lässigen Schritten auf uns zukommt.

Mit seinen etwas längeren, blonden Haaren und seiner athletischen Statur ist es schwer, ihn nicht anzusehen, also halte ich seinen Blick und erwidere sein Grinsen.

“Na, sieh mal einer an. Lainey, sonst bringst du mir fast nur schlechte Nachrichten, aber heute wohl nicht. Guten Morgen…?”

“Daisy Mae, aber Daisy reicht.”

Meine Antwort klingt ein wenig verlegen, als er innehält, damit ich ihm meinen Namen verrate.

“Guten Morgen, Daisy.”

Als er mir seine Hand entgegenstreckt und ich meine hineinlege, führt er sie zu seinen Lippen und gibt mir einen unerwarteten Kuss auf den Handrücken, der mich kichern lässt wie ein Teenager.

Und plötzlich fällt mir ein, wo ich Owen schon mal gesehen habe. Er war gestern auf dem Jahrmarkt… bei der Rodeo-Show, die ich mit Lainey gesehen habe. Er war einer der Gewinner der letzten Rodeo-Landesmeisterschaften.

Kann das wirklich sein?

“Morgen, Owen. Schön, dich kennenzulernen.”

“Oh, das Vergnügen ist ganz meinerseits.”

“Okay, also… Daisy hier sucht nach einer Art Praktikum. Sie will ein paar Grundlagen lernen, wie man auf einer Ranch mit anpackt, damit sie das alte Anderson-Haus reparieren kann - und vielleicht auch, wie man sich gegen Zicken wie Emma behauptet.”

Owen ist unser bester Mann dafür. Er hat sogar vor zwei Jahren mit ein paar anderen Arbeitern diese Scheune hier gebaut. Er ist ziemlich geschickt

Zumindest dann, wenn er mal wirklich arbeitet und nicht nur rumsteht, um gut auszusehen.”

“Ein Praktikum, he? Ich weiß nicht, Lainey. Ich bin ein ziemlich strenger Lehrer. Das könnte eine Menge Körpereinsatz erfordern.”

“Urgh, Owen!”

“Glaubst du, du kommst mit mir klar, Daisy?”

“Ich komme mit deutlich mehr klar, als du denkst. Probier’s ruhig.”

Ich weiß nicht, wo mein plötzliches Selbstvertrauen herkommt. Vielleicht liegt es daran, dass es mich nervt, wenn Leute denken, dass ich als junge, deutsche Großstädterin ein Leben hier draußen nicht packen würde. Unterschätzt zu werden hat mich schon immer dazu motiviert, ihnen das Gegenteil beweisen zu wollen.

“Das gefällt mir.”

“Alles klar, dann machen wir’s. Komm morgen früh direkt hierher, dann fangen wir mit den Grundlagen an.”

Und ehe ich mich versehe, habe ich zugesagt, mitgerissen von dem warmen Gefühl, das sein Lachen in meiner Brust hinterlässt.

Morgen kann gar nicht schnell genug kommen.

Seit zwei Wochen arbeite ich schon auf der Ranch und jeder einzelne Tag war eine wunderschöne, allumfassende Folter.

Und ich liebe es. Die körperliche Arbeit fällt mir immer leichter, an meinen Händen bilden sich die ersten Schwielen und ich sehe allmählich endlich so aus, als würde ich wissen, was ich hier mache.

Sicher, ein paar Kommentare der anderen Ranch-Arbeiter in den ersten Tagen waren nicht so lustig wie sie dachten, aber ich bin hier, um zu beweisen, was ich kann - vor allem mir selbst.

Ich hieve eine weitere schwere Gabel voll Stroh in die Schubkarre und wische mir den Schweiß von der Stirn.

“Na, sieh mal einer an. Wenn ich’s nicht besser wüsste, würd ich sagen, du versuchst mich heute zu übertrumpfen, Mae. Pass auf, sonst lässt du den Rest von uns noch faul aussehen.”

“Vielleicht musst du auch mal ein bisschen mit anpacken, Cowboy. Ich habe heute morgen schon fünf Boxen ausgemistet, während du da draußen auf dem Platz Rodeo-Star gespielt hast.”

“Rodeo-Star gespielt habe? Es braucht verdammt viel Training, um so gut zu werden. Und natürlich auch gottgegebenes Talent, so viel ist klar.”

Sein verschmitzes, selbstbewusstes Lächeln macht mich verrückt, obwohl ich am liebsten nur lachen und den Kopf schütteln würde.

“Außerdem habe ich schon die Außenzäune auf der Nordseite kontrolliert. Das ist auch echte Arbeit.”

“Oh ja, Ausreiten ist wirklich harte Arbeit.”

Owen kommt näher und seine Finger streifen ganz bewusst meine, als er den Stiel meiner Mistgabel umfasst und sie mir abnimmt.

“Na komm, ich helfe dir, das hier fertig zu machen und dann zeige ich dir, wie entspannend Zäune reparieren wirklich ist.”

Ich trete einen Schritt zurück, um ihm Platz zu machen, verschränke meine Arme und sehe ihm bei der Arbeit zu. Er bückt sich, um einen schweren Heuballen hochzuheben, wobei sein Flanellhemd sich über seine breiten Schultern spannt und seine Muskeln sich von dem Gewicht anspannen. Seine Bewegungen sehen mühelos und stark aus und ich kann einfach nicht wegsehen. Diese Spannung, die die ganzen Wochen schon zwischen uns herrscht, pulsiert zwischen uns.

“Gib’s zu. Du wolltest das Praktikum hier nur machen, um mir bei der Arbeit zuzugucken.”

“Ich bitte dich. Ich habe schon kleinere Männer größere Heuballen heben sehen, Owen. Sogar mein 70 Jahre alter Opa konnte das noch mit Links. Das beeindruckt mich doch nicht.”

Seine Stimmer wird tiefer und herausfordernd, als er sich brummend zu mir umdreht und näher kommt.

“Ach ja? Was beeindruckt dich denn dann, Mae?”

Er mustert mich mit einem schiefen Lächeln und ist mir dabei so nah, dass ich die Hitze spüren kann, die von seiner Brust ausgeht. Ich trete einen Schritt zurück, plane einen hinterhältigen Strohschlacht-Angriff, doch gerade als ich leise über das frische Heu hinter mir laufe, bleibt mein Stiefel in einem Strohhaufen hängen.

“Woah. Schwerkraft: eins, Daisy: null.”

“Bist du okay? Hier, nimm meine Hand.”

Ich sehe zu ihm hinauf, seine breiten Schultern heben sich von den dunklen Dachbalken der Scheune ab. Sein warmer Geruch mischt sich mit dem des frischen Heus, als er sich zu mir hinunter beugt und obwohl mir der Stolperer peinlich ist, liebe ich alles daran.

Und plötzlich… spüre ich das Adrenalin durch meine Venen pumpen.

Als ich nach seiner Hand greife, umschließe ich sein Handgelenk fest mit meinen Fingern und grinse ihn frech an, kurz bevor ich ihn mit all meiner Kraft nach unten ziehe.

“Woah, hey!”

“Verdammt, Mae… Du spielst mit unfairen Mitteln.”

Ich kann kaum hören, was er sagt, da meine gesamte Aufmerksamkeit dem Gewicht seines Körpers auf meinem und seinem schweren Atem gilt, als er mich zurück in das Stroh drückt.

“Geht’s dir gut, Mae? Erdrücke ich dich? Lass mich-”

Aber offensichtlich habe ich meinen Verstand verloren, denn meine Arme schlingen sich um seine Taille, um seinen Körper an meinen zu pressen, damit er nicht geht.

“Nicht.”

“Oh?”

“Du erdrückst mich nicht… Ich… Ich mag es.”

Die Besorgnis in seinem hübschen Gesicht weicht einer arroganten Selbstsicherheit und seine Lippen verziehen sich zu einem Grinsen.

“Du magst es, mich auf dir zu spüren?”

Ich nicke, zu ängstlich, um zu sprechen. Und der Funke, den ich spüre, seit ich ihn zum ersten Mal gesehen habe, entflammt durch die Art, wie er mich ansieht, zu einem Lauffeuer aus Lust.

“Gut zu wissen.”

“Soll ich dir ein Geheimnis verraten?”

Wieder nicke ich.

“Ich mag das Gefühl auch. Verdammt sehr sogar.

Er bewegt sich etwas und sofort kann ich den Beweis, wie sehr es ihm gefällt, an meinem Oberschenkel spüren. Er fühlt sich gut an, mit seinen harten Muskeln und dem Geruch nach Arbeit, als er sein Becken samt seinem wachsenden Verlangen gegen mich presst.

“Soll ich dir zeigen, wie sehr, Mae?”

Ich beiße mir auf die Unterlippe, suche sein Gesicht mit meinem Blick ab, während ich versuche zu begreifen, wie sehr ich das hier auch will. Ich weiß, ich sollte es nicht tun. Er ist ein Frauenschwarm und seine Art alleine ist nur einer von vielen Gründen, wieso ich nein sagen sollte. Logisch gesehen weiß ich das.

Aber die Logik hat gerade Pause.

“Zeig’s mir, Cowboy.”

Er küsst mich mit demselben Selbstbewusstsein, mit der er auch alles andere tut. Es sollte mir peinlich sein, was für ein leichtes Spiel er bei mir hatte, aber ich kann an nichts anderes denken, als dass ich mehr will.

Seine Arme schließen mich ein und sein breiter Körper presst mich in das Heu unter uns, während sein Kuss mich völlig einnimmt und sich verlangende Hitze heiß und tief zwischen meinen Oberschenkeln sammelt.

Seine Lippen wandern meinen Hals hinunter. Ich drücke den Rücken durch, presse meine Brüste gegen seine Brust und verlange nach mehr.

Unsere Körper bewegen sich zusammen, als hätten wir das schon tausendmal getan und sein Knie schiebt meine Oberschenkel gerade weit genug auseinander, um sich perfekt gegen mich zu pressen. Selbst angezogen macht mich das völlig wahnsinnig.

“Willst du aufhören?”

“Nein, ich will mehr.”

“Hmm, genau wie ich mir gedacht habe.”

Er ist so selbstgefällig. Aber er hat nicht unrecht. Meine Hände wandern zu seinem Gürtel und ich ziehe an der großen Rodeo-Schnalle, die er jeden Tag trägt.

“So ungeduldig, hm? Du kannst es kaum erwarten, oder?”

Ich will ihm widersprechen. Zu jeder anderen Zeit würde ich das auch tun. Aber es ist so lange her, dass ich so mit jemandem zusammen war. Er öffnet seinen Gürtel, dann seine Jeans, bevor er seinen harten Schwanz hervorholt, sodass ich ihn sehen kann und …

“Heilige Scheiße.”

“Glaubst du, du packst das?”

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, ob ich das kann, aber ich weiß, dass ich es versuchen will. Mit mehr Selbstvertrauen, als ich eigentlich fühle, sage ich also:

“Ja.”

Er verlagert sein Gewicht und rollt sich seitlich von mir herunter, ohne mich aus den Augen zu lassen.

“Dann lass uns reiten, Baby.”

Ich presse meine Oberschenkel aneinander und versuche das pochende Verlangen zu lindern, während er seine Länge umfasst und beginnt, mit seinen großen Händen ein paar Mal auf und ab zu pumpen.

Meine Pussy zieht sich sehnsüchtig zusammen und ich beeile mich damit, meine Stiefel und meine Reiterleggings auszuziehen, um mich endlich auf den Schoß des Cowboys setzen zu können.

Ich will nicht darüber nachdenken, wo wir sind oder wie leicht wir erwischt werden könnten. Ich denke nur daran, wie gut es sich anfühlen wird, wenn er endlich in mir ist.

Meine Oberschenkel umschlingen seine in Jeans gehüllten Hüften, und sein Schwanz ragt zwischen uns empor. Nur seine Spitze presst sich sehnsüchtig gegen meinen Eingang, als er still hält und darauf wartet, dass ich …

Penetration Start

Seine Hände umfassen meine Hüften und überlassen mir das Tempo, als ich mich quälend langsam auf ihn sinken lasse.

“Ja… Und jetzt reite mich.”

Seine starken Hände auf meinen Hüften halten mich fest, als ich mein Becken auf ihm kreisen lasse und unsere Körper sich aneinanderpressen. Der Druck zwischen meinen Oberschenkeln wird immer intensiver. Ich fühle mich so ausgefüllt, so gut… Und es wird noch besser, als er mit leicht geöffneten Lippen und einem brennenden Blick zu mir aufsieht.

Seine Augen sind dunkel vor Verlangen, als er mich ansieht. Sein Blick wechselt zwischen meinen Augen und meinen wippenden Brüsten hin und her, als ich meine Hüften kreisen lasse und seinen Schwanz reite.

“Du siehst so verdammt gut aus.”

Selbstbewusst greife ich nach unten, ziehe seine Hände von meinen Hüften und lege sie auf meine Brust.

“Und wie fühle ich mich an, Cowboy?”

“Noch. viel. besser.”

Die Art, wie er mit meinen Brüsten spielt, fühlt sich fast so gut an, wie die Bewegungen seiner Hüften, wenn er mir bei jedem Stoß entgegenkommt.

Mit meinem Becken zeichne ich eine weitere Acht auf seinen Schwanz und als ich ihn in mir pulsieren spüre, weiß ich, dass ich nicht mehr lange aushalte.

Ich bewege meine Hüften, reibe meine Clit bei jeder Bewegung gegen ihn. Es fühlt sich so gut an.

“Sieh dich an, du liebst es. Du nimmst mich so gut. Genau so, baby. Reite meinen Schwanz.”

“Ich… Ich…”

“Ich auch… Ja, genau…

So.”

Das heiße Glühen des Orgasmus, das durch mich hindurchströmt, wird schlagartig weggewaschen, als ich meinen Kopf zu dem Geräusch drehe und sehe… wie Jensen am Scheunentor lehnt und uns zusieht.

“Genießt du die Show, alter Mann?”

“Wenn du fertig bist, die Kleine zu verderben könnt’ ich deine Hilfe gebrauchen.”

Eine demütigende Röte schießt mir in die Wangen, als ich aufstehe und nach meiner Leggings greife, dankbar für ein Hemd, das lang genug ist, um mich zu bedecken. Owen scheint das hier egal zu sein, als er seine Jeans schließt.

Aber Jensen’s scharfer, wissender Blick, den er mir zuwirft, bevor er sich umdreht und geht, lässt eine völlig andere Art der Hitze in meiner Brust zurück.

“War mir ein Vergnügen, Mae. Das sollten wir definitiv mal wiederholen.”

Und damit nickt er mir zu, die Hand an der Hutkrempe und geht mit Jensen aus der Scheune. Und ich bleibe zurück… erschöpft, befriedigt, aber zutiefst beschämt.

Alleine stehe ich in dem Chaos aus losem Stroh, während die Stille in die Scheune zurückkehrt. Für den Bruchteil einer Sekunde versucht eine kalte Welle aus Panik in meine Kehle hineinzukriechen, während die Röte bereits meinen Hals erreicht hat. Meine Gedanken drehen sich im Kreis.

Hat Jensen mich gerade wirklich halbnackt und außer Atem dabei erwischt, wie ich einen Cowboy in DEREN Scheune reite?

“Nein… hör auf damit…”

Ich fange mich und straffe meine Schultern. Da mache ich nicht mit. Ich bin eine erwachsene Frau und werde nicht zulassen, dass dieser Ort oder Jensen’s verurteilender Blick mir das Gefühl geben, klein zu sein oder mich für eine Entscheidung zu schämen, die ich aus freien Stücken getroffen habe.

Ich habe mich so gut gefühlt.

Es war wild, es war schön und vor allem war es genau das, was ich wollte.

Und ich weigere mich, auch nur einen Funken Scham mit in mein neues Leben zu nehmen.

Jensen will den stillen Richter spielen? Er will mir diese wissenden Blicke zuwerfen und mich verurteilen?

Tja, keine Chance.

Wenn er etwas dazu zu sagen hat, was er gesehen hat, kann er es mir verdammt nochmal in’s Gesicht sagen. Ich werde nicht zulassen, dass ich vor Scham den Kopf einziehen muss.

Ich verstecke mich vor gar nichts…