Wenn der Rhythmus Brasiliens das Blut in Wallung bringt: Diese Episode zelebriert die unbändige sexuelle Energie eines spontanen Urlaubsflirts. Wer auf Audio-Porn mit lateinamerikanischem Flair, Exhibitionismus-Vibes im warmen Sand und leidenschaftlichen Body-Contact steht, wird von diesem sinnlichen Abenteuer begeistert sein. Tauche ein in eine Welt, in der das Rauschen des Atlantiks mit dem schweren Atmen zweier Liebender verschmilzt, die sich dem Moment völlig ergeben.
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Das ist mein dritter Tag in Rio. Oder ist es der vierte? Ehrlich gesagt, habe ich jetzt schon den Überblick verloren. Die Tage verschwimmen seit ich hier in Brasilien bin. Ich wache auf, hole mir einen Kaffee und entspanne am Strand. Am Abend wechsle ich dann auf meinen Balkon, um den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen und die niemals schlafende Umgebung Rios von oben zu beobachten.
Okay, vielleicht beobachte ich nicht nur die Umgebung. Manchmal beobachte ich auch sie: Die Frau im Apartment gegenüber. Ich kenne nicht einmal ihren Namen, aber wie der Sonnenuntergang ihr Gesicht durchs Fenster erhellt, fasziniert mich jedes Mal. Es kommt mir vor, als wäre sie aus einem Traum entflohen.
Okay, ich muss mich zusammenreißen. Ich bin ein erwachsener Mann und starre wie ein Stalker durch ein fremdes Fenster. Egal wie schön sie ist, ich würde sie niemals wollen, dass sie sich unwohl fühlt. Also ist es wohl Zeit, wieder reinzugehen.
“Hey! Du bist ganz schön heiß“
Wie vom Blitz getroffen, bleibe ich stehen. Meine Hand schwebt über der Türklinke, als ich mich langsam umdrehe. Ich sehe sie auf ihrem Balkon stehen, am Geländer lehnend, und direkt in meine Richtung schauend. Meint sie etwa mich?
“Äh… Ich?“
“Ja, du! Wer sonst starrt mich von seinem Balkon aus an?“
Mein Gesicht läuft innerhalb von Sekunden knallrot an. Nicht zu fassen, dass sie mich erwischt hat. Das muss aussehen als wäre ich ein kranker Stalker. Wie immer, wenn ich nervös bin, reibe ich mir den Nacken. Panisch überlege ich, wie ich die Situation retten kann.
“Du beobachtest mich schon eine ganze Weile durchs Fenster, und jetzt, wo ich endlich raus auf den Balkon komme, versteckst du dich? Das ist gar nicht mal so nett von dir, oder?“
“Da hast du mich erwischt… Hör mal, es tut mir wirklich leid, ich wollte dich nicht anstarren, ich wollte nur …“
“Was? Konntest du etwa nicht widerstehen?“
Irgendwas in mir verändert sich durch die Art, wie sie mich aufzieht. Die Verlegenheit verfliegt und wird von vorsichtigem Selbstvertrauen ersetzt. Warum sollte ich nicht ehrlich zu ihr sein?
“Zu meiner Verteidigung… Es ist schwer, nicht hinzusehen, wenn man etwas so Schönes sieht.“
“Du findest mich schön?”
“Ich glaube, “schön” beschreibt es nicht annähernd.“
Selbst aus dieser Entfernung kann ich ihr breites Lächeln sehen. Im selben Moment erfasst das Sonnenlicht ihre Gesichtszüge. Ich glaube, ich habe noch nie etwas oder jemanden so Hinreißendes gesehen.
“Also … Wenn du das wirklich ernst meinst, ruf mich doch mal an, dann können wir ein Treffen ausmachen.“
“Dich anrufen? Ich weiß ja nicht mal wie du heißt, geschweige denn, was deine Nummer ist.“
“Ich gebe sie an der Rezeption ab. Frag einfach nach der Notiz aus dem Apartment 4B.”
Ist das gerade wirklich passiert?
„”Hey, äh … hat jemand aus dem Apartment 4B hier eine Notiz für mich hinterlassen? Könnten Sie mir die vielleicht geben?“
“Danke.”
Das gibt’s doch nicht. Das ist doch die Spree auf ihrem Profilbild im Hintergrund. Wir kommen aus derselben Stadt?
“Das ging ja schnell. Du hast mich gar nicht erst warten lassen.“
“Eine Dame lässt man nicht warten.“
“Darf ich … dich was fragen?”
“Na klar.”
“Bist du aus Berlin? Ich hab’ die Ecke auf deinem Profilbild erkannt.”
“Ja, ich bin vor fünf Jahren dorthin gezogen. Sag bloß, du kommst auch aus der Gegend?“
“Ja, tue ich. Das ist ja verrückt!“
“Oh mein Gott, das ist ja total cool! Was für ein Zufall!“
“Also, erzähl mal: Was hältst du bisher von Berlin?“
“Naja, es gefällt mir sehr gut. Die Stadt ist wunderschön und die meisten Leute sind sehr nett. Aber ehrlich gesagt… Es ist schon ziemlich schwer, neue Freunde zu finden. Meine Familie ist hier in Rio … in Berlin bin ich ganz allein. Ich meine, ich habe zwar Kollegen, aber es kann schon einsam werden, wenn man von Natur aus eher introvertiert ist.“
“Ja, ich weiß genau, was du meinst. Es ist nicht einfach, in einer neuen Stadt zu leben, wenn man nicht sofort jemanden findet, mit dem man sich wirklich gut versteht. Die Wochenenden fühlen sich vor allem besonders lang an.“
“Genau. Deshalb ist es so seltsam, ich meine… ich reise extra nach Brasilien, um meine Familie zu besuchen, und dann treffe ich jemanden, der nicht nur super attraktiv ist, sondern auch in derselben Stadt wohnt wie ich.“
“Schön, dass du das so siehst. Aber ich kann genau dasselbe zurückgeben. Es ist nicht alltäglich, über 6.000 Kilometer weit zu reisen, um dort quasi die eigene Nachbarin zu treffen.“
“Ja, oder?!“ “Ich habe mir überlegt … Hättest du Lust, heute Abend am Strand spazieren zu gehen? Damit wir uns besser kennenlernen?“
“Was für eine Frage. Natürlich. Sehr sehr gerne.“
“Zugegeben, ich habe schon geahnt, dass du ja sagen würdest, so wie du mich in den letzten Tagen angesehen hast.“
“Es tut mir immer noch leid, ich wollte wirklich nicht aufdringlich wirken …“
“Keine Sorge, ich mache doch nur Spaß. Ich fand dich überhaupt nicht aufdringlich. Wenn das so wäre, würde ich jetzt wohl kaum mit dir reden.“
“Das beruhigt mich.“
“Wie wäre es, wenn wir uns heute Abend um neun treffen? Unten an der Promenade, hinter meinem Apartment?“
“Klingt perfekt. Ich kann es kaum erwarten.“
“Ich auch nicht!“
Der ruhige Strand ist der perfekte Ort, um sie besser kennenzulernen. Das Rauschen der Wellen beruhigt mich, und ich bin überglücklich, dass alles so gut geklappt hat. Sie endlich neben mir zu spüren und zu hören, ist irgendwie surreal, aber das Schönste, was ich mir für diesen Abend hätte wünschen können.
Aus der Nähe ist sie noch viel schöner. Ich hätte nicht gedacht, dass das überhaupt noch möglich ist.
“…und dann hat meine Tante gesagt…“ “Du bist schon zu lange in Deutschland, du musst zu allem immer Brot essen. Und ehrlich gesagt, hat sie recht.“
“Hey, gegen ein richtig frisches Brot vom Bäcker ist nichts einzuwenden. In Deutschland ist Brot fast schon eine eigene Religion.“
“Oh, ich wusste, dass du das verstehen würdest! Ich erfahre direkt die wichtigsten Einzelheiten über dich.“
“Du kannst mich alles fragen. Ich bin ein offenes Buch und das nicht nur, wenn es um Brot geht.“
“Also … Wie lange wohnst du schon in Berlin?“
“Seit etwa sieben Jahren. Ich habe ein Jobangebot bekommen, in der darauffolgenden Nacht zwei Koffer gepackt und bin einfach los. Ich hatte damals keinen wirklichen Plan.“
“Ja, das kommt mir ziemlich bekannt vor.“
Ihre Stimme verändert sich; sie klingt fast ein wenig traurig. Die spielerische Leichtigkeit verfliegt für einen Moment. Unsere Schritte werden langsamer, während ich zu ihr hinabblicke.
“Hey… alles in Ordnung bei dir?”
“Ja, mir geht’s gut, ich …“ “Es ist seltsam, wieder hier zu sein. Ich liebe meine Familie, aber jedes Mal, wenn ich nach Hause nach Rio komme, wird mir klar, wie sehr mir jemand an meiner Seite fehlt … weißt du?“
“Hast du in Berlin niemanden? Ich meine, du hast es vorhin schon erwähnt, aber ich dachte, es gäbe dort zumindest irgendjemanden, mit dem du gerne Zeit verbringst.“
“Nicht wirklich. Ich kenne zwar viele Leute, aber am Ende des Tages komme ich in eine leere Wohnung nach Hause, und … da ist außer mir nur die Stille.“ “Entschuldige. Das ist ein ziemlicher Stimmungskiller für ein erstes Date. Ich wollte die Stimmung nicht vermiesen.“
“Du musst dich nicht entschuldigen. Ich verstehe das wirklich. Irgendwohin zu ziehen, wo alles neu ist, ist ziemlich aufregend. Bis man merkt, dass man sich einen komplett neuen Freundeskreis aufbauen muss.“
Direkt neben uns steht ein rotes Schild, das darauf hinweist, dass wir uns auf abgelegenem Terrain bewegen und Schwimmen hier verboten ist. Mir war gar nicht bewusst, wie weit wir schon gelaufen sind… Keine Menschenseele ist hier in Sicht. Sie bleibt stehen, und ich sehe ihr direkt in die vom Mondlicht leuchtenden Augen.
“Es geht eigentlich nicht nur um Freundschaften. Ich will mehr als nur Freunde finden.“
“Was meinst du damit?”
“Stell dich nicht dumm, du weißt, was ich meine…“
“Eigentlich… nicht. Vielleicht musst du es noch mal genauer beschreiben.“
“Soll ich es dir stattdessen zeigen?“
Ich nicke langsam, meine Lippen öffnen sich bereits erwartungsvoll. Sie beugt sich näher zu mir und stoppt nur wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt
“Richtige Antwort …“
Meine Hände umschließen sanft ihre Taille, als ich sie näher an mich ziehe. Ihre weichen Lippen schmecken nach Erdbeer-Lipgloss. Die Meeresbrise fühlt sich kühl auf meinem Rücken an, doch ihr Körper, der sich an meinen presst, lässt mich glühen. Seit ich sie zum ersten Mal auf ihrem Balkon gesehen habe, habe ich mich nach diesem Moment gesehnt.
Ich ziehe sie behutsam mit mir hinunter in den Sand. Er ist noch warm von der Sonne, die den ganzen Tag geschienen hat. Sanft landet sie auf mir und lässt ihre Hände über meine Brust wandern. Ihre Schenkel schmiegen sich von beiden Seiten an meine Hüfte, als sie sich langsam auf mich sinken lässt.
Sie blickt auf mich herab, ihr Haar fällt ihr wie ein Vorhang um ihr Gesicht, ihre Hüften reiben sich voller Verlangen an meinen. Ich kann nicht anders, als bei unserem wilden Kuss nach Luft zu schnappen. Ich spüre, wie sein Schwanz augenblicklich hart wird und sich gegen meine lila Badehose drückt.
“Viel besser, als mich nur durchs Fenster zu beobachten, hmm?“
“Tausendmal besser.“
“Du bist schon so hart … Aber ich will auf Nummer sicher gehen … willst du das auch?“
“Schon seit dem ersten Mal, als ich dich auf deinem Balkon gesehen habe.“
“Dann leg dich hin…“
“Nein, zuerst … will ich dich schmecken.“
“Ich habe mich schon gefragt, wie du wohl schmeckst …“
“Oh, verdammt…”
“Gott, ja …“
“Ja? Fühlt sich das gut an?“
“Es fühlt sich so gut an … Bitte, mach weiter …“
“N-nein, warte, hör auf –“
Sofort halte ich inne und blicke zu ihr hinauf. Sie sieht einfach so wunderschön aus …
“Was ist los? Ist alles in Ordnung?“
Ihre Finger vergraben sich sanft in meinen Haaren und ziehen leicht daran. Wie hypnotisiert gebe ich ihrer Berührung nach, wobei mein Blick keinen Moment von ihren Augen weicht.
“Oh, glaub mir, es ist mehr als in Ordnung…”
Allein ihr Anblick … die Art, wie sie auf meinem Schoß sitzt, lässt es in meinem Bauch kribbeln. Das Mondlicht zeichnet ihre Silhouette nach und ich beobachte, wie sich ihre Brust unter flachen Atemzügen aufgeregt hebt und senkt. In ihren Augen liegt eine stille Selbstsicherheit, die mich in ihren Bann zieht. Ach was … schon als ich sie zum ersten Mal vor mir sah, war ich wie gefangen. Wie eine Göttin thront sie über mir.
Ein breites, schelmisches Grinsen breitet sich auf ihrem Gesicht aus, sie schaut mir direkt in die Augen. Mit flinken Fingern streift sie mir die Badehose von meiner Hüfte und macht Platz, um sie mir ganz auszuziehen.
“Bitte…“
“Ich will endlich deinen Schwanz in mir spüren.“ “Halt meine Hüfte fest.“
Sie fühlt sich einfach unglaublich an. Mein Atem stockt mit jeder Bewegung, als meine Finger sich in ihre Hüfte bohren, als wären sie mein Anker.
“Verdammt, du fühlst dich so gut an…“
“Du…D-du dich auch…“
“Du siehst… so wunderschön aus …“
Ich lasse meine Hände ihren Bauch hinauf gleiten, bis ich meine Arme um ihre Taille schlingen kann. Langsam richte ich mich auf, um meine Lippen auf ihre zu pressen. Ihr Geschmack ist eine Sucht, die ich nicht kontrollieren kann.
“Du bist … so süß … Ich liebe es, wie du mich hältst …“
“Uff, du machst mich wahnsinnig…“
“Das habe ich so dringend gebraucht…“
“Fuck… Ich glaube, ich komme gleich… Lass mich dich nur kurz…“
“Jaa…genau da berühren…“
“Ich bin ganz kurz davor… Bitte hör nicht auf…“
“Ah… Verdammt… Ich komme gleich…“
“Wow, das war schön. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich danach gesehnt habe …“
“Ich auch nicht … Du hast dich so gut angefühlt. Ich glaube, ich hatte noch nie zuvor so guten Sex.“
“Das kann ich wohl zurückgeben.“
Wir lehnen uns beide zurück und blicken nach oben, um zu sehen, wie die Sterne den dunklen Himmel erleuchten lassen. Der Anblick ist wunderschön und begleitet vom Rauschen der Wellen im Hintergrund - unfassbar entspannend. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so zufrieden war.
“Schau mal, eine Sternschnuppe! Schnell, du musst dir etwas wünschen!“
“Das habe ich schon.”
“Willst du wissen, was ich mir gewünscht habe?“”
“Ich bin neugierig. Sags mir.”
“Ich habe mir gewünscht, dass du mit mir zurück in mein Apartment kommst. Ich bin nämlich noch lange nicht fertig mit dir.“