
Zwei freundlich gesinnte Feinde verirren sich im Wald und finden während eines Sturms Unterschlupf in einer verlassenen Hütte. Um sich die erzwungene Zeit miteinander zu vertreiben, entscheiden die Beiden sich dazu, all ihre aufgestaute Energie loszuwerden.
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“Wir finden bestimmt gleich was.”
“Das hat absolut keinen Sinn, alles ist total nass von dem ganzen Regen.”
Feuerholz zu suchen ist das Letzte, was wir heute machen wollten. Dieser Ausflug sollte Spaß machen, aber sie wie sie gerade drauf ist, kann ich das wohl vergessen.
“Vielleicht wenn wir nach was suchen, das von irgendwas verdeckt wurde?”
“Verdeckt? Es hat drei Tage durch geregnet.”
Wie sie mit mir spricht, bringt mich noch zur Weißglut. Und wir suchen erst seit 5 Minuten.
“Irgendwas Brauchbares werden wir schon finden, vielleicht wenn wir was absägen?”
“Denkst du jetzt, du bist Holzfäller, nur weil du ein Karohemd trägst?”
Eine Stimme wie Honig, aber süß ist anders. Jede Sekunde mit ihr verdirbt mir meine Stimmung mehr und mehr.
“Okay, was ist damit? Das sieht doch halbwegs trocken aus, oder?”
“Das ist Kiefer, das brennt zu schnell.”
“Na und? Wenigstens brennt es.”
“Du brennst auch, hält aber niemanden warm.”
“Okay, und das hier? Das sieht doch ganz gut aus.”
“Grünes Holz macht zu viel Rauch.”
“Grünes Holz? Es ist von einem Baum, natürlich ist es grün.”
“Frisch gefälltes Holz, dass noch nicht getrocknet wurde. Grünes Holz.”
“Stimmt, okay. Und das hier?”
Ich hatte keine Ahnung, wie viel sie über Holz weiß. Hätte sie mir trotzdem netter erklären können. Ich wusste ja, dass sie schwierig ist, aber ihre Art ist echt unerträglich.
“Davon musst du zuerst den Efeu entfernen, viel Glück.”
“Wenigstens versuche ich was zu finden.”
“Versuchen ist zu viel gesagt.”
“Was ist eigentlich dein Problem?”
“Mein Problem? Ich sag dir, was mein- Was machst du?”
“Ich markiere die Bäume, an denen wir vorbeikommen, damit wir wieder zurückfinden.”
“Warte mal, wie viele Markierungen hast du schon gemacht? Machst du das schon die ganze Zeit?”
“Ja, ich bin ja nicht dumm. Keine Ahnung, irgendwas zwischen zwölf und fünfzehn?”
“Alles klar, Hänsel. Wir sind nicht weit von unserem Lager entfernt und die Sonne scheint auch noch.”
“Ja, ich will mich nun mal nicht verirren, Vor allem nicht mit dir.”
“Wenn das ein dichter Wald wäre, würde das ja Sinn machen, aber schau dich doch mal um. Hier muss man’s echt drauf anlegen, um sich zu verlaufen.”
“Wir können unser Lager nicht mehr sehen, also dachte ich— Warte mal, wieso interessiert dich das überhaupt? Das hat doch gar nichts mit dir zu tun.”
Lieber Vorsicht statt Nachsicht. Das ist mein Motto, wenn es um Outdoor-Aktivitäten geht. Aber es sie will ganz klar einfach nur Recht haben. Oder besser als ich sein. Oder beides. Ich schwöre, alle Menschen, die einem so hart auf die Nerven gehen, sind so-
“Mach was du willst. Gehen wir weiter.”
“Das ist das Beste, was du heute gesagt hast.”
“Nein, nein, nein. Das kann jetzt nicht wahr sein.”
Zum ersten Mal muss ich ihr zustimmen. Wir haben die Wettervorhersage akribisch verfolgt und ja, der Regen diese Woche hat länger angehalten als vorausgesagt, aber übers Wochenende sollte es aufziehen.
“Hört sich an, als wäre es in der Nähe. Komm, beeilen wir uns besser.”
Sie geht in die Richtung zurück, aus der wir gekommen sind, doch ich sehe die Wolken über uns und weiß das wir nicht mehr lange haben. Und nach ein paar Minuten, platzt die Wolkendecke auf und es schüttet wie aus Eimern.
“Wir schaffen es niemals rechtzeitig zurück ins Lager, Mist! Oh Moment, ich glaube, ja, schau mal! Da hinten! Sieht aus wie eine alte Hütte.”
“Ich kann das echt nicht glauben. Das passiert doch gerade nicht wirklich.”
“Komm schon, sei kein Baby. Ist doch nur Regen. Lauf einfach weiter.”
Nass bis auf die Knochen kommen wir an der Hütte an. Genau so hab ich mir mein Wochenende vorgestellt. In einer verlassenen Gruselhütte mit der unangenehmsten Person aller Zeiten. Ich wollte doch nur ein bisschen draußen sein, Angeln, Bier trinken, mit alten Freunden abhängen.
“Es wird alles gut. Ich habe mein Handy dabei und schreib kurz den anderen, damit sie Bescheid wissen.”
“Und danach können wir deinen Markierungen zurück zum Lager folgen.”
“Weißt du was?”
Als ich mich zu ihr umdrehe, bemerke ich, wie ihr weißes T-Shirt an ihrer Brust klebt. Ich weiß, dass ich überall hinschauen könnte, aber ich kann mich nicht losreißen.
“Ja, wir kommen wieder ins Lager.”
“Was soll das?”
“Was soll was?”
“Dein Gesichtsausdruck. Du bist echt komisch. Was war das? Was schaust du so nach oben? Wir sind in einer ranzigen Holzhütte, nicht in der Sixtinischen Kapelle.”
Ich gebe alles, um sie nicht direkt anzuschauen, und so zu tun, als hätte ich die fast schon pornografische Fehlfunktion ihrer Kleidung nicht bemerkt. Sie ist vielleicht eine Nervensäge, aber wie ihre nassen Haare an ihrem Hals kleben, löst etwas in mir aus.
“Nicht. Garnichts.”
“Hör mal, wenn du nicht einstecken kannst, dann-”
“Okay, wie du willst. Ich wollte nur höflich sein, aber du bist komplett durchnässt und dein T-Shirt ist durchsichtig geworden. Also ja, ich habe dir auf die Titten geschaut. Verklag mich doch.”
“Was? Oh, unfassbar.”
Hektisch schaut sie sich um, bevor sie ihre Arme vor ihrer Brust verschränkt. Ich verdrehe die Augen, ziehe mein Hemd aus und gebe es ihr. Ich bin schließlich kein Arschloch.
“Hier, macht dich wahrscheinlich nicht zum Holzfäller, aber vielleicht hilft es ja.”
Sie wird kurz rot, bevor sie sich sammelt, das Hemd nimmt und es sich überzieht.
“Danke.”
Ich lächle sie an, versuche so normal wie möglich zu wirken und bemerke, wie ihre Gesichtszüge weicher werden. So sieht sie eigentlich ganz hübsch aus, zumindest solange sie nicht den Mund aufmacht. Ich kenne sie jetzt schon so lange, sie gibt zu allem ihren Senf dazu, und zwar lautstark. Selbst wenn sie im Unrecht ist, geht sie sicher, dass man sie hört. Ist das bewundernswert? Ja. Und nervig? Auch ja.
“Ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob ich dich weiter wegen deiner doofen Markierungen ärgern kann, jetzt wo du auf einmal so nett bist.”
“Ist mir egal. Moment, ich meinte, passt schon.”
Sie lächelt mich amüsiert an. Doch ich kann gerade an nichts anderes als an ihren Hals, ihre Brüste und ihre harten Nippel denken. Wie es sich wohl anfühlt, sie zu berühren und wie sie wohl schmecken.
“Entspann dich. Ist ja sicher nicht das erste Mal, dass du Brüste siehst.”
“Ja, aber nicht deine.”
“Dann kannst du dich ja glücklich schätzen.”
Ich versuche meinen Blick auf ihr Gesicht oder irgendwas anderes in dieser spärlich eingerichteten Hütte zu konzentrieren, aber immer wieder sinkt er nach unten. Nicht mal für den Bruchteil einer Sekunde und trotzdem merkt sie es sofort. Sie sieht mich an mit diesem süffisanten Lächeln und ich glaube, es gefällt ihr. Ehrlich gesagt, finde ich es gerade gar nicht mehr so unangenehm, mit ihr allein zu sein.
“Wirkt nicht so, als hätte dir der Anblick was ausgemacht.”
“Wie bitte?”
“Also ganz sicher bin ich mir natürlich nicht, aber ich würde fast sagen, dir gefällt, was du siehst.”
Ihr Blick wandert nach unten und ich brauche einen Moment um zu begreifen, was sie meint. Nämlich die Reaktion in meiner klitschnassen Hose. Na gut. Dann eben all in. Wenn sie dieses Spielchen spielen kann, dann kann ich das doch auch, oder?
“Jeder weiß, dass du ein Großmaul bist und auch gerne mal die Krallen ausfährst, aber ehrlich gesagt glaube ich, dass du es nicht ertragen würdest, wenn du diejenige bist, die einstecken muss.”
“Oh echt, glaubst du? Meinst du, ich verkriech mich dann in einer Ecke, oder was?”
Breit grinsend gehe ich auf sie zu. Sie schreckt nicht zurück. Ich hab noch nie die gelben Sprenkel in ihren Augen bemerkt. Ich bin ihr so nahe, dass ich sehe, wie ihre Brust bebt und höre, wie sie atmet.
“Keine Chance, dass du das aushältst. Hunde die bellen, beißen nicht.”
“Ich halte viel aus, mache dir mal keine Sorgen.”
Ich gehe einen weiteren Schritt auf sie zu. Diesmal macht sie einen Schritt zurück, doch trifft mit Rücken an die Wand. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mir ihr Blick was ausmacht, so herausfordern, und dieses unausstehliche Grinsen. Wir müssen uns ja nicht mögen, geschweige denn tolerieren, aber die Spannung zwischen uns ist nicht zu leugnen. Wir beide in dieser Hütte, komplett durchnässt und so nahe wie noch nie.
“Wenn dir mein Bellen schon Angst macht, solltest du dich besser klein machen bevor ich dich beiße.”
“Ich glaube nicht, dass hier irgendwas klein wird.”
Bei dieser Andeutung muss sie grinsen. Aha, wusste ich’s doch. Wenn ich will, kann ich sie haben. Und ich will sie. Sehr sogar. Ein letzter Schritt und ich drücke sie gegen die Wand.
“Und du? Du tust doch immer so auf großer, starker Macker. Aber steckt doch nichts dahinter.”
“Wieso das?”
“Ist doch alles nur Fassade, hinter der du dich verstecken kannst. Alles nur leere Worte.”
Ich lehne mich vor, als würde ich ihr ins Ohr flüstern wollen, und spüre, wie sich ihre Muskeln anspannen, wie sie ihre Arme bewegen will, und wie sehr ihre Lippen nach meinen lechzen.
“Mit Worten kann man viel erreichen.”
Sie versucht sich zu räuspern und öffnet für einen Moment ihren Mund, bevor sie innehält. Wie sie mich ansieht. Ich bin geliefert.
“Da. Siehst du? Alles nur Schall und Rauch.”
Sie ist zwischen mir und der Wand eingeklemmt. Ich fühle mich wie berauscht davon, wie nah sie mir ist, und wie mich anfunkelt.
“Du hast keine Ahnung, was Worte für eine Bedeutung haben können. Und was für Taten darauf folgen können.”
“Dazu hast du nicht den Mut.”
Selbst im fahlen Licht, das durch das dreckige Fenster in die Hütte fällt, kann ich sehen, wie ihre Augen leuchten. Ich spüre, wie mein Blutdruck steigt und mein Schwanz pulsiert.
“Für jemanden mit so einer großen Klappe, bist du selbstsicherer als ich dachte.”
“Ich weiß einfach, wovon ich spreche. Im Gegensatz zu dir. Abgesehen davon, wette ich, dass du gerne wissen würdest, was ich mit dieser großen Klappe noch so anstellen kann.”
Unsere Lippen treffen sich, bevor sie überhaupt merkt, was passiert. Selbst ich bin überrascht davon, wie ungeduldig ich sie küsse. Als ich sie gegen die Wand drücke, lege ich meine Hände auf ihre Taille und fahre ihren Rücken nach oben, durch ihr Haar. Sie zerrt an meinem nassen T-Shirt.
“Da hat’s aber jemand eilig.”
“Und du nicht?”
Sie zieht mich wieder an sich, ihre Finger streichen durch mein Haar und ich spüre ihre Lippen wieder auf meinen. So ist es mir viel lieber, wenn ihre Lippen mit anderen Dingen beschäftigt sind als reden.
“Glaubst du immer noch, dass ich nur belle und nicht beiße?”
“Schwer zu sagen.”
Sie drückt mich zurück, macht einen Schritt vor und öffnet grob meine Hose. Dann greift sie mit ihrer Hand hinein und packt meinen harten Schwanz.
“Wie ich schon sagte, da hat’s aber jemand eilig.”
Sie kann kaum aussprechen, bevor ich reagiere.
“Genau wie du.”
“Leg dich hin.”
Ich stelle keine Fragen. Selbst wenn es um Leben oder Tod ginge, würde ich es in diesem Moment nicht schaffen, einen zusammenhängenden Gedanken zu fassen. Ich lege mich auf den Boden und sehe ihr zu, wie sie ihre Hose auszieht und sich auf mich setzt. Sie schiebt ihr Höschen zur Seite und übernimmt die Kontrolle. Ohne Zeit zu verschwenden, setzt sie sich auf mich. Ich spüre, wie ich in sie eindringe und ihre Finger sich in meine Brust bohren.
“Oh ja, langsam.”
Mit einer Hand packe ich ihren Oberschenkel, mit der anderen greife ich zwischen ihre Beine und reibe ihren Kitzler. Ich muss sie einfach anfassen, egal wo, überall wo ich kann. Nichts hat mich darauf vorbereitet, wie sie sich anfühlt, wie ihre Oberschenkel sich anfühlen, während sie sich nimmt, was sie will.
“Ja, mach weiter.”
Sie beginnt sich an mir zu reiben, ihre Clit an meinem Finger, um den Druck zu erhöhen. Egal was sie will, egal, wie sie es will, ich gebe es ihr.
“Gott, du fühlst dich gut an.”
Von oben grinst sie mich teuflisch an, wirft mein Hemd zur Seite und zieht sich ihr nasses T-Shirt über den Kopf.
“Wenn du mehr willst, musst du auch was dafür tun.”
Zweimal lasse ich mir das nicht sagen. Also greife ich um sie herum und öffne den Verschluss ihres BHs. Endlich. Seit ich vorhin so ungeniert auf ihre Brüste geschaut habe, konnte ich an nichts anderes mehr denken.
“Gott, ja.”
“Ich weiß.”
Während sie mich reitet, ziehe ich sie zu mir und lege meinen Mund auf ihre Brust. Ich kann mich nicht mehr zurückhalten, sauge und beiße sie, wo ich nur kann, wo sie es erlaubt.
“Ja, mach weiter. Reite mich.”
Ich lecke mit ausgestreckter Zunge über den einen Nippel, dann den anderen. Dann schließe ich meinen Mund und sauge fest.
“Oh Gott, ja. Das, das fühlt sich gut an.”
“Deine Pussy fühlt sich gut an. Wie du mich reitest und deine Hüften bewegst, das ist so geil.”
“Ich sagte doch, ich weiß was ich tue.”
Ihr selbstgefälliger Ton wird davon ausgeglichen, dass sie schon ziemlich außer Atem ist und sich zwingt, nicht zu stöhnen. Sie weiß zwar, dass ich ihr ausgeliefert bin, doch ich weiß, dass sie es mir auch ist. Wie ein Waldbrand, völlig außer Kontrolle. Alles was wir noch tun können, ist weiterzumachen.
“Da bist du nicht die Einzige.”
Ich zwirble ihren Nippel zwischen meinen Fingern und sauge weiter am anderen, bevor ich ihn fest zwicke.
“Oh ja!”
Wie sie immer lauter stöhnt, während sie mich reitet und ich mit ihren Brüsten spiele, macht mich nur noch wilder.
“Ja, schneller.”
Als unser Rhythmus Fahrt aufnimmt, packt sie meine Schultern. Sie wirft ihren Kopf nach hinten, verliert sich völlig in diesem Moment und in mir.
“Hör nicht auf, hör bloß nicht auf. Das fühlt sich viel zu gut an.”
Ich widme mich wieder ihren Brüsten. Es macht mich so an, sie ihr Becken vor und zurück schwingt, wie sie zuckt, wenn ich mit ihren Brüsten spiele. Wie sie schneller wird, wenn ich sie beiße.
“Gott, ja. Das fühlt sich gut an, spiel weiter mit meinen Titten.”
“Ja? Dir gefällt das?”
“Gott ja.”
Der Regen prasselt laut aufs Dach, doch irgendwie kommt mir alles weiter entfernt vor als vorhin. So fokussiert bin ich auf sie, wie sie sich anfühlt und wie sie sich anhört.
“Ja, pack meine Hüfte, ich mag das.”
Ich mache genau das, was sie sagt, und bewege sie in ihrem Rhythmus vor und zurück.
“Oh ja, genau so, hör nicht auf.”
Das muss sie mir nicht sagen, solange es das ist, was sie will, werde ich nicht aufhören. Es ist so geil.
“Oh Gott.”
“Mach weiter, du bist kurz davor. Hör jetzt nicht auf. Ich will, dass du kommst. Und ich will dich hören.”
“Kannst du vergessen. Es fühlt sich so gut an, so gut, ja!”
“Denk daran, wie gut ich mich in dir anfühle und wie gut sich mein Mund an deinen Nippeln anfühlt.”
“So verdammt gut.”
Ihre Atmung wird flacher und schneller. Ich weiß, dass sie gleich kommt.
“Deine Pussy fühlt sich so geil an, mach weiter.”
Auf einmal presst sie ihre Oberschenkel stärker an mich als zuvor.
“Gott, oh, oh, ja.”
Ich bin so auf sie fokussiert, dass ich nicht bemerke, dass ich auch gleich komme. Ich spüre die Enge um meinen Schwanz, das Saugen, das Pressen, und dann packt sie ihr Orgasmus.
“Gott, ja. Ich will das du kommst, komm für mich.”
Sobald ich es ausgesprochen habe, kommt sie und als sie kommt, komme ich auch.
“Fuck, das war, oh Mann.”
“Was für ein Wortschatz.”
“Vor 30 Sekunden hast du mir noch besser gefallen.”
Plötzlich ist der Moment da, in dem wir beide begreifen, was gerade passiert ist. Sie setzt sich aufrecht hin und auf einmal ist sie sich ihrer Umgebung wieder bewusst. Sie fühlt sich zwar nicht unwohl, aber ich merke, dass die Seifenblase geplatzt ist.
“Mein Hemd liegt da neben dir, wenn du es willst.”
Sie greift danach und zieht sich erst ihr nasses T-Shirt über den Kopf und wickelt sich dann in mein Hemd. Dann steht sie auf, um nach dem Rest ihrer Kleidung zu suchen und ich tue dasselbe.
“Glaubst du, irgendjemand merkt, dass wir?”
“Wir müssen niemandem was sagen. Wir kommen zwar total nass wieder zurück, aber wir können uns ja auch direkt umziehen und—”
“Stimmt. Ach, was solls. Das wird schon passen.”
Mitten im Satz stoppt sie, zieht ihre Hose nach oben und lächelt mich an. So habe ich sie noch nie lächeln gesehen und es ist genauso schnell verschwunden wie es gekommen ist.
“Mach jetzt keine große Sache daraus. Ist ja nicht so, als würde ich dich jetzt in- und auswendig kennen oder so. Du bist trotzdem noch arrogant und zu laut.”
“Und du bist trotzdem eine Nervensäge.”
“Gut. Schön, dass wir das geklärt haben. Was denkst du, wie lange es noch regnet?”
“Keine Ahnung, du meintest doch, du hast dein Handy dabei. Schick den anderen vielleicht mal eine Nachricht, damit sie wissen, dass es uns gut geht.”
“Stimmt, gute Idee. Und sobald es aufhört, können wir ja zurück.”
“Genau und wir werden uns auf dem gefährlichen nach Hause-Weg auch nicht verirren. Dank der magischen Markierungen, die du hinterlassen hast.”
“Gott, du bist echt unausstehlich.”
Gut. Alles wieder beim Alten. Wir ziehen uns gegenseitig auf. Halten uns aus, weil unsere besten Freunde miteinander befreundet sind. Gehen auf die gleichen Parties. Aber vielleicht fällt es uns jetzt ein bisschen leichter als vorher.
“Du kannst dich aber schon normal verhalten, ohne die ganze Zeit daran zu denken, dass du das hier hattest, oder?”
“Halt die Klappe.”