Ein Ehemann und seine Gattin machen es sich gemütlich, um die letzte Staffel ihrer Lieblingsserie anzuschauen… doch als der Ehemann den Protagonist perfekt nachahmt, wird daraus ein feuriges Rollenspiel.
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“Süßes oder salziges Popcorn, Schatz?”
“Beides! Du weißt doch, dass ich immer beides will.”
“Popcorn ist gleich fertig, Wein steht schon da. Was brauchen wir sonst?”
“Kannst du mir kurz helfen? Blöde Fernbedienung, ich verstehe nicht, wieso?”
Er nimmt mir die Fernbedienung ab, macht ein paar geschickte Handbewegungen und plötzlich funktioniert sie wieder.
“Okay, und wie hast du das jetzt geschafft? Die Fernbedienung hört einfach auf dich. Ich habe genau die gleichen Knöpfe gedrückt.”
“Was soll ich sagen? Das ist eine Gabe. Fernbedienungen lieben mich einfach.”
Er geht zurück in die Küche, um das Popcorn zu holen. Ich nehme die plötzlich wieder funktionierende Fernbedienung und klicke mich durch, um unsere Serie zu finden.
“Und was ist nochmal so toll an dieser Serie, dass wir dafür unsere Pläne für heute Abend über Bord geworfen haben?”
“Ich weiß auch nicht, ist schwer zu erklären.”
“Schwer zu erklären ist es nicht. Nur eher schwer zu verstehen, dass meine Frau es anscheinend hot findet, wenn ein gruseliger Stalker-Creep Frauen hinterhergeiert, sie in Glaskästen sperrt und sie am Ende umbringt. Ach ja und währenddessen alles und jeden, was ihm in den Weg kommt, kalt macht. Als wäre es ganz normal. Und du sagst mir, dass ist nicht das erste mal dass er—”
“Okay, ganz so ist es auch nicht.”
“Schatz, genau das ist die Handlung der ersten Staffel. Und dann trifft er seine neue Flamme, Hope oder Joy wie auch immer sie heißt, und sie ist genauso verrückt, wenn nicht sogar noch verrückter?”
“Mann, hast du überhaupt aufgepasst bei den ersten drei Staffeln?”
“Nicht wirklich.”
“Lecker, Popcorn. Und?”
“Und nicht zu vergessen, Euer Wein, my Lady. ”
“Okay, jetzt aber mal im Ernst. Findest du den Typ wirklich scharf? Nicht der Schauspieler, sondern den Typ?”
Sein Gesichtsausdruck zeigt mir, dass er mich mit der Frage nicht über meine Besessenheit mit der Serie aufziehen will, sondern ernsthaft interessiert an meiner Antwort ist.
“Ja.”
“Okay, aber ist es nicht irgendwie komisch, den Charakter zu mögen? Ich meine, er—”
“Es geht nicht darum, was er tut. Natürlich ist er der Böse und seine Besessenheit mit diesen Frauen grenzt nicht nur am Verrückt sein, es ist verrückt.”
“Aber?”
“Aber erinnerst du dich noch, als ich dir den Trailer gezeigt habe? In der ersten Staffel, wenn er sie beobachtet und erzählt, was sie so macht, da steckt mehr dahinter. Er fragt sich: Was denkt sie? Warum hat sie heute genau dieses Outfit an und was will sie damit sagen? Warum mag sie das Buch, das sie gerade liest?”
“Und du willst mir sagen, dass das nicht gruselig ist?”
“Was er tut, natürlich. Doch die ganze Aufmerksamkeit, die er ihr schenkt, wie neugierig und fixiert er auf sie ist. Er schaut auf die kleinsten Details. Ich weiß auch nicht, das hat einfach was. Manche Menschen finden das halt auf eine verschrobene Art romantisch.”
“Manche Menschen?”
Sein Grinsen ist fast schon selbstgefällig, ich rolle einfach mit den Augen und gebe auf.
“Ja, okay gut, du hast mich erwischt. Ich finde ihn heiß, okay? Die ganze Serie ist heiß und voller heißer Menschen, die irre Dinge tun. Es ist krank, verdorben und heiß und ich steh drauf. Hast du mal darauf geachtet, wie er spricht? Seine Stimme, seine Worte? Wer könnte da nicht?”
“Wow, hey, hallo. Wer bist du denn?”
“Oh Gott.”
Ich will gar nicht zugeben, wie sehr mich das gerade angeturnt hat. Er hört sich echt ein bisschen so an wie der Typ.
“Findest du das wirklich sexy?”
Meine Wangen erröten und ich schaue schnell auf den Fernseher, um ihm nicht mehr in die Augen schauen zu müssen.
“Es macht dich an! Stimmt doch, oder?”
“Ja ja ja, du hört dich halt ein bisschen wie er an, aber schauen wir jetzt einfach.”
Er nimmt mir die Fernbedienung aus der Hand und hält sie in die Höhe. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, aber komme trotzdem nicht dran.
Er legt seinen anderen Arm um mich und zieht mich an sich.
“Oh nein, der Spaß fängt gerade erst an.”
Obwohl wir gerade noch eine völlig normale Unterhaltung geführt haben, wird mir plötzlich bewusst, wie stark seine Arme sind, wie sich seine großen Hände um meinen Brustkorb legen und wie fest sich seine Brust unter meinen Fingerspitzen anfühlt. Er grinst mich schief an.
“An was hast du gedacht?”
“Also, stellen wir uns vor, da ist eine Frau, sagen wir einfach mal, die Frau bist du, und sie macht sich morgens fertig für die Arbeit, direkt vor einem riesigen Fenster, ungefähr so wie in unserem Schlafzimmer.”
Sein Griff wird fester, als er weiter erzählt.
“Was sie allerdings nicht weiß, ist, dass da ein Mann ist der sie durch ihr Fenster beobachtet. Beobachtet, wie sie ihr Outfit auswählt, sich anzieht und in ihre sexy schwarzen High Heels schlüpft. Wie sie zu ihrem Schminktisch geht und ihre Lieblingsohrringe aussucht. Er fragt sich, woher sie die hat. Teuer sehen sie nicht aus und trotzdem trägst sie sie jeden Tag. Vielleicht haben sie ja einen sentimentalen Wert? Er weiß, er sollte sie nicht beobachten, doch er kann nicht anders. Wie sie am Fenster steht, ihre tief ausgeschnittene Bluse nicht ganz zugeknöpft. Sie will gesehen werden.”
Sein Griff lockert sich, er lehnt sich zu mir und flüstert in mein Ohr.
“Und alles, woran er jetzt noch denken kann, ist: sie.”
Seine Lippen streifen mein Ohr und ein Schauer läuft mir über den Rücken.
“Was passiert als nächstes?”
“Er beobachtet sie. Sein Blick hängt an jeder ihrer Bewegungen, sieht zu, wie sie ihren Kaffee trinkt. Sie nimmt ihren Mantel und verlässt die Wohnung. Er wird mutiger und verfolgt sie auch am helllichten Tag. Wie sie sich bewegt, wie ihre Haare fallen, er kann einfach nicht anders. Sie macht ihn schwach.”
Seine Lippen treffen meinen Hals, langsam öffnet er seinen Mund und sagt sanft die zarte Haut ein, da, wo ich es am liebsten mag.
Er beißt sanft zu, wirft die Fernbedienung auf die Couch, bevor er beginnt, mit seinen Händen meinen Körper zu erkunden.
“Und dann?”
“Er beobachtet sie jeden Tag. Mit jeder kleinen Regung verzaubert sie ihn mehr und mehr. Ihre fließenden Bewegungen, ihre sanften Worte. Jedes noch so kleine Detail, was er über sie erfährt, brennt sich in seine Erinnerung.”
Mit einer Hand tastet er sich über meine Seite hinab und gleitet beinahe heimlich in meine Jeans. Er teilt meine Lippen und ruht mit einem Finger in ihrer Mitte.
“Oh Gott.”
“Am nächsten Tag steht er wieder vor ihrem Fenster. Hat sie ihn gesehen? Er weiß es nicht, aber es ist ihm egal. Er steckt zu tief drin, er denkt an nichts anderes mehr als an sie. Er schwört, sie zu beschützen. Sie ist sein, sie gehört ihm. Nichts und niemand kann sie ihm wegnehmen.”
Während er spricht, legt er seine Hand sanft um meinen Hals. Die andere steckt immer noch in meiner Hose, sein Finger genau am richtigen Punkt, genau der richtige Druck, genau die richtigen Kreisbewegungen. Gott, das ist so gut.
Er spricht weiter, hebt seine Finger von meiner Clit, gleitet hinab zu meinem Eingang und bahnt sich seinen Weg hinein.
“Jeden Tag beobachtet er sie. Er kann nicht aufhören, er ist süchtig. Süchtig nach ihr. Berauscht von ihrem Wesen. Und er will nie wieder nüchtern sein. Er kann es nicht. Wieder und wieder folgt er ihr auf Schritt und Tritt.”
Mit den letzten Worten stoßen seine Finger tief in mich. Meine Knie beginnen zu zittern. Meine Augen sind fest geschlossen, ich presse meine Wange an seine Brust. Zum ersten Mal, seit dieses kleine Spiel begonnen hat, öffne ich meine Augen und sehe zu ihm hoch.
“Er denkt an ihre Lippen.”
Sein Griff an meinem Hals lockert sich. Er streichelt mit seinem Daumen über meine Lippen und verschmiert dabei meinen Lippenstift. Seine Finger stoßen wieder in mich. Treffen meinen G-Punkt genau im richtigen Winkel.
“Doch nicht nur an ihre Form oder wie sie sich anfühlen, nein. Er will jeden Witz kennen, den sie je erzählt hat, jedes Geheimnis, das sie für sich behalten hat, jede Lüge, die ihr entwichen ist.”
Seine Hand gleitet über meine Brust, greift sie durch mein T-Shirt, bevor sie weiter nach unten wandert und zwischen den Stoff und meine nackte Haut schlüpft. Er zupft an meinem Nippel, aber verliert keine Sekunde die Kontrolle, über den gleichmäßigen Rhythmus, in dem er mich fingert.
Er zieht mir mein T-Shirt über den Kopf und ich lehne mich ein Stück nach hinten, damit ich mir auch meine Jeans ausziehen kann. Ich kann meine Lippen nicht von ihm lassen, will seine Hände wieder auf mir und seine Finger in mir spüren.
Ich versuche ihm das T-Shirt und die Hose auszuziehen, versuche ihn zu berühren und seine warme Haut zu spüren.
Endlich drückt er mich auf die Couch und ich lasse mich einfach fallen, spüre ihn kurz darauf auf mir. Gott, er fühlt sich so warm an.
“Und dann?”
“Bald reicht es ihm nicht mehr, sie nur zu beobachten. Er wird verrückt, denkt nur noch an sie - was macht sie gerade? Mit wem ist sie unterwegs? Sie muss bei ihm sein. Sie gehört zu ihm.”
Während er spricht, gleiten seine Finger wieder in mich, seine Lippen pressen sich an mein Ohr, als er mich auf der Couch fixiert.
“Alles, was sie tut, und alles, was sie ist, gehört ihm.”
“Gott, du bist wunderschön. Reib dich an mir, Schatz. Ja.”
“Ich will mit dir schlafen.”
Er zieht seine Finger zurück und ich fühle mich sofort leer. Ich brauche ihn, ich brauche—
“Dreh dich um. Geh auf die Knie.”
Er hilft mir, mich umzudrehen. Ich bin überrascht davon, wie leicht es ihm fällt, mich an der Taille zu packen und mich auf meine Knie zu setzen. Er ist so stark und es macht mich an.
“Alles okay?”
“Ja, ja. Ich—”
So habe ich ihn noch nie erlebt. Seine starken Arme, sein Knie in meinem Schritt, um mich für ihn zu öffnen, seine Hand in meinem Haar, während er langsam in mich eindringt.
“Gott, ja. Du fühlst dich so gut an. So unglaublich gut. Du gehörst mir. Mir allein. Sag es. Sag, dass du mir gehörst.”
“Nur dir. Ich bin—”
Oh ja, so hatten wir seit Jahren keinen Sex mehr. Er stößt mit solcher Kraft in mich, hält meine Haare in einem eisernen Griff und zieht meinen Kopf nach hinten. Meine Fingernägel krallen sich ins Kissen, während er wieder und wieder in mich eindringt.
“Sag es nochmal.”
“Ich gehöre dir. Nur dir.”
“Ja. Gott, du fühlst dich so gut an.”
Plötzlich spüre ich seine flache Hand an meiner Wange, mit der er mein Gesicht ins Kissen drückt. Ich kann mich nicht bewegen.
Diese Seite an ihm ist so sexy, die Vorstellung, dass er die Kontrolle übernimmt, mich überwältigt, ich mich nicht mehr bewegen kann, und er sich nimmt, was er will.
“Fass dich selbst an.”
Ich tue sofort, was er sagt und meine Hand gleitet wie von selbst zwischen meine Beine, ja, ich reibe mich in seinem Rhythmus.
“Ja, hör nicht auf. Härter. Ja, oh Gott. Ja.”
“Komm für mich, komm ja. Ich will dich hören.”
“Wow, ich kann mich nicht erinnern, wann es das letzte Mal so gut war.”
“Ja.”
“Ich kann nicht glauben, dass du so—”
“Oh, willst du dich beschweren?”
“Nein, überhaupt nicht.”
“Na gut.”
Ich rolle mich auf der Couch nach vorne, er legt sich hinter mich und zieht die Decke über uns. Mit den Fingerspitzen streichle ich über die hervortretenden Venen auf seinem Unterarm, er küsst mich auf die Stirn.
“Bereit für deine Serie?”
“Ja.”
Er lehnt sich nach vorne, um die Fernbedienung in die Hand zu nehmen und ich sehe ihn mit glasigem Blick an. Er lächelt mir zu. Ich liebe ihn so sehr.
“Hey, danke. Dass du dich nicht über mich lustig machst wegen, du weißt schon. Es bedeutet mir viel, dass ich so ehrlich zu dir sein kann und sagen kann, was mich anturnt, selbst wenn das ein wenig.”
“Verrückt ist? War nur ein Witz. Ich bin froh, dass wir immer noch Wege finden, den besten Sex aller Zeiten zu haben. Und ehrlich gesagt profitiere ich nur davon. Also beschweren kann ich mich nicht.”
“Okay, und jetzt Klappe und auf Play drücken.”