
Gerade 40, überarbeitet und tendenziell frustriert gönnt sich eine Frau an einem Sonntagabend noch einen Espresso Martini in einer Bar, als ein gutaussehender, verboten junger Typ sie versehentlich anrempelt und ihr daraufhin einen Drink ausgibt. Sie kann der Sache nicht ganz trauen, aber überwindet endlich ihre Vorbehalte und erlebt die Nacht ihres Lebens.
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Ich hätte nicht gedacht, dass es an einem Sonntagabend so voll sein würde – aber gut, es ist wohl wirklich die hippste Bar der Stadt. Ich wollte eigentlich gar nicht herkommen – nicht nach dem Kater, mit dem ich vor ein paar Monaten nach meinem 40. aufgewacht bin.
Aber ich muss zugeben, der Espresso Martini hier ist köstlich. Mein Blick schweift durch den Raum über die verschiedenen Grüppchen an den Tischen und an der langen Bar.
“Einen Old Fashioned mit, ah, ja, Macallan bitte.”
“Oh!”
Ich springe auf und drehe mich um, als mich plötzlich jemand anrempelt und dabei die Hälfte meines Martinis auf die Theke schwappt. Eigentlich will ich den Täter direkt blöd anmachen, aber bevor ich den Mund aufmachen kann, spricht der Fremde und–
“Sorry, entschuldige, ich–”
Er ist sehr attraktiv. Meine Wut verpufft sofort und ich spüre, wie meine Wangen heiß werden. Mein verschütteter Drink ist vergessen, als er mich anlächelt und sich zwei unwiderstehliche Grübchen in seinem Dreitagebart formen.
“Nein, alles gut, kann passieren. Kein Ding.”
Ich versuche, nicht daran zu denken, wie sehr ich mich auf diesen Martini gefreut hatte, und schenke dem gutaussehenden Fremden ein schüchternes Lächeln. Als der Barkeeper ihm seinen Old Fashioned reicht und den Moment zwischen uns unterbricht, wende ich mich dem kläglichen Rest in meinem Glas zu. Eigentlich war ich auf dem Heimweg, nach dem Abendessen mit einer Freundin und wollte nur noch einen schnellen Drink trinken. Gegen den Sonntagsblues vor einer stressigen Woche.
“Ist der Platz noch frei?”
Ich zucke leicht zusammen, überrascht, als ich mich umdrehe und sehe, dass der Martini-Verschütter immer noch da ist. Mit seinem fancy Drink in der Hand und einem sanften Lächeln auf seinem hübschen Gesicht. Er ist jung. Jünger, als es sein dunkler Anzug oder die Wahl seines Drinks auf den ersten Blick vermuten lassen. Sein vermutlich maßgeschneiderter Anzug sitzt perfekt, betont jede Linie seiner Brust. Ich ertappe mich dabei, wie mein Blick darüber wandert. Er starrt mich an. Offen, geduldig und ein wenig amüsiert.
“Sieht frei aus.”
Meine Stimme bleibt ruhig, betont gleichgültig, als ich zum leeren Platz neben mir nicke. Er grinst und lässt seine große Statur auf den schlanken Barhocker sinken. Ich lächle höflich zurück, aber ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, worauf er hinaus will.
“Ich hoffe, es ist okay für dich, wenn ich das ändere. Schließlich schulde ich dir noch einen Drink.”
Sein schiefes Grinsen hat etwas Entwaffnendes. Ich kann nicht anders, als zurückzulächeln.
“Du schuldest mir keinen Drink.”
Er lehnt sich ein Stück näher, sein Blick fesselt meinen mit einer solchen Intensität, dass ich nicht wegsehen kann.
“Aber du hättest gerne einen, oder nicht?”
Ich öffne den Mund, um etwas zu sagen, aber mir fehlen die Worte. Seine Dreistigkeit und dieses verdammte Lächeln sind völlig unerwartet. Also nicke ich nur und setze mein Martini-Glas an die Lippen, tue so, als wäre ich völlig unbeeindruckt. Er beobachtet mich mit einem amüsierten Funkeln in den Augen, während ich einen Schluck nehme, dann noch einen. Hauptsächlich, um mich zu beruhigen.
“Espresso Martini?”
Er hebt einen Finger, um dem Barkeeper ein Zeichen zu geben. Dabei fällt mein Blick auf seine teure Uhr. Sie passt perfekt zum makellosen Navy-Blau seines Anzugs. Er fällt hier definitiv auf.
Wer ist dieser Typ?
“Danke. Noch zwei von dem, was sie hat, bitte.”
Der Barkeeper nickt und geht, noch bevor ich mein Glas absetzen kann. Ich habe keine Chance, abzulehnen oder irgendeinen Kommentar abzugeben. An Selbstbewusstsein fehlt es ihm nicht, das steht fest. Normalerweise finde ich so etwas eher abturnend. Aber bei ihm ist es irgendwie anders. Ich mustere ihn einen Moment lang, überlege, ob ich direkt oder vielleicht sogar ein bisschen unfreundlich sein soll oder ob ich eine andere Taktik versuche. Keine Zeit für Spielchen heute Abend. Dafür bin ich zu alt.
Ich zücke eine Braue, als der Barkeeper die Martinis vor meinem neuen Begleiter abstellt. Ohne zu zögern reicht er mir ein Glas.
“Danke. Also, was kann ich für tun?”
“Du meinst jetzt? Hm, also ich würde mich freuen, wenn du mir ein wenig Gesellschaft leistest. Zumindest für diesen Drink.”
Ich schenke ihm ein höfliches Lächeln und versuche, das ein riesige Fragezeichen in meinem Kopf zu ignorieren. Das kann doch nur ein Scherz sein. Ich will genau das sagen, als er weiterspricht.
“Eine so bezaubernde Frau wie du sollte doch niemals mit einem leeren Glas dasitzen, oder?”
“Du flirtest doch nicht wirklich mit einer Frau, die wahrscheinlich doppelt so alt ist wie du?”
In Wirklichkeit fühle ich mich geschmeichelt. Und wie er sich mir zuneigt. Sein Duft ist berauschend. Aber–
“Warum nicht?”
Er hält meinen Blick. Er wirkt so selbstsicher. Aber in seinen Zügen schimmert immer wieder eine gewisse Sanftheit durch, die mich beruhigt. Sein Anzug schmiegt sich an seine breiten Schultern. Kurz geschnittenes Haar, perfekt gestylt. Kein Schmuck, nur die Uhr. Volle Lippen und ein Hauch eines Grübchens im Kinn.
Er weicht meinem Blick nicht aus, als ich auf seine Hand blicke, die um den Stiel seines Martiniglases liegt. Wieder fängt das Platin seiner Uhr das Licht ein und noch bevor ich es zurückhalten kann, entweicht die nächste Frage meinen Lippen.
“Wie alt bist du?”
Selbst wenn ihn die Frage überrascht, zeigt er es nicht. Stattdessen hält er meinen Blick, nimmt einen Schluck von seinem Martini und antwortet dann ruhig.
“Alt genug, um zu wissen, was ich will.”
Gott, steh mir bei. Warum funktioniert das bei mir? Er hebt sein Glas an die Lippen, trinkt aber nicht. Stattdessen beobachtet er mich, während meine Augen an seinen Lippen hängen.
“Ich bin 26.”
“Ohohoho, ich bin viel zu alt für dich.”
“Sagt wer?”
“Von weiter weg hast du dir wahrscheinlich gedacht, na ja, ich muss wohl irgendwie so und so gewirkt haben— Ist ja auch egal. Danke für den Drink, aber das hier, das wird nichts.”
“Da bin ich anderer Meinung.”
“Du, was?”
“Ich bin anderer Meinung. Ich glaube, dass das sehr wohl was werden könnte. Etwas sehr gutes sogar.”
Warum ist er so verdammt charmant? Und warum werde ich weich deswegen?
“Ich könnte deine Mutter sein.”
“Bist du aber nicht.”
“Aber ich könnte es sein.”
“Aber du bist es definitiv nicht.”
“Du bist ganz schön hartnäckig.”
“Und du bist wunderschön.”
Ich nehme noch einen Schluck von meinem Drink, um die peinliche Röte zu verbergen, die mir gerade ins Gesicht gestiegen ist.
“Danke.”
40 zu werden war ernüchternd. Ich habe lange daran gearbeitet, mich selbst zu lieben, auch wenn es mir manchmal immer noch schwerfällt. Das hier, Ich weiß nicht mal, wie ich reagieren soll, wenn mir so ein mega flirty Typ Mitte 20 so dreist Komplimente macht. Ich—
“Du wirst rot.”
“Vielleicht ist es einfach nur warm hier drin.”
“Und du trägst keinen Ring, also bist du nicht verheiratet. Und wir haben festgestellt, dass du definitiv nicht meine Mutter bist. Gibt’s noch andere Ausreden, die du ausprobieren willst? ”
Mist. Was mache ich hier nur?
“Ausreden sind gerade ausverkauft.”
“Gut.”
Er hebt sein Glas und stößt mit meinem an, bevor er es an seine Lippen führt.
“Wollen wir woanders hin? Ich würde dich gerne besser kennenlernen. ”
“Ach ja?”
Hat er gerade wirklich vorgeschlagen, was ich denke, dass er vorgeschlagen hat? Die Vorstellung, ein kleines Risiko einzugehen - abgesehen davon, wie unfassbar scharf er ist - ist zu verführerisch, um nein zu sagen.
“Wollen wir zu mir? Ich verspreche dir, du wirst es nicht bereuen.”
“Oh Gott, funktioniert so ein Spruch bei Frauen in deinem Alter?”
“Hab ich noch nicht ausprobiert. Um ehrlich zu sein, ist Frauenaufreißen in Bars nicht wirklich mein Ding. ”
“Ach was?”
“Wirklich. Aber ich konnte nicht anders als dich gesehen habe. ”
Die Art, wie er sich zu mir vor lehnt, wie seine Augen immer wieder auf meinen verweilen, das sanfte Lächeln, das sich um seine Lippen spielt. Gott, bin ich echt so leicht zu erobern?
Er kommt ein Stück näher, seine Lippen nur noch wenige Zentimeter von meinen entfernt. Er wartet, verführt mich förmlich, die Lücke zwischen uns zu schließen.
“Du denkst drüber nach.”
“Das weißt du nicht. Ich könnte gerade an etwas ganz anderes denken. An deinen Job zum Beispiel. Was machst du beruflich? ”
Er zieht sich ein Stück zurück. Gerade genug, dass ich für einen kurzen Augenblick nicht mehr daran denke, ihn zu küssen.
“Ich bin Consultant.”
“Consultant? In welchem Bereich?”
“Daten sind mein Fachgebiet. Deshalb wechsle ich je nach Bedarf den Bereich, je nachdem, wer was braucht und sich mein Honorar leisten kann. ”
Ist schon interessant, aber ich insgeheim beobachte ich seine kräftigen Unterarme, die auf dem Tresen ruhen, und seinen Daumen, der über das Glas gleitet. Wahrscheinlich sollte ich aufstehen und gehen, aber ich kann nicht. Es wäre so viel einfacher, wenn er nicht so verdammt attraktiv wäre.
“Mein Job erfordert, dass ich gut im Analysieren bin. Informationen über ein erwartetes Ergebnis zu sammeln, die Wahrscheinlichkeit zu berechnen und darauf basierend eine Entscheidung zu treffen. Solche Datenanalysen sind praktisch in allen möglichen Situationen. ”
Sein Blick verweilt auf meinen Lippen, und die Hitze in meinen Wangen wird noch intensiver. Ich beobachte ihn wie er mich beobachtet.
“Sogar in dunklen Bars mit schönen Frauen, die Espresso-Martinis trinken und mich mit ihren Augen ausziehen.”
Er macht doch genau das gleiche, wandert mit seinen Augen von meinen Lippen über mein Dekolleté, über meine Brust bis in den untersten Winkel des tiefen Ausschnitts meines Kleides.
“Ich würde es dir erlauben. Wenn du mit mir nach Hause kommst.”
Ich bemerke, wie er seine Hand, die auf seinem Oberschenkel ruht, kurz anspannt. Als würde er sie nach mir ausstrecken wollen. Sein Blick gleitet über meinen Hals, fast als würde er mich streicheln.
“Ich bin sicher, du kennst viele Frauen, die—”
“Nein, nicht so. Nicht wie du. ”
Aus dem Augenwinkel sehe ich, wie seine Hand sich zu einer Faust ballt, als ob es ihm körperlich schmerzt, nicht nach mir zu greifen. Gott, ich will, dass er mich berührt.
“Ja? Woher weißt du das? ”
“Weil ich weiß, was ich will. Und glaub mir, es gibt nichts, niemanden, den ich jemals so sehr wollte. ”
Das kann nicht wahr sein. Er ist so jung, und das ist einfach so-
“Ich bin zu alt für dich.”
Jetzt klingt es sogar für mich selbst wie eine billige Ausrede. Und es fühlt sich auch so an.
“Schon wieder?”
Er beugt sich vor, so nah, dass ich die Wärme spüren kann, die von seinem Körper ausgeht.
“Du bist nicht zu alt für mich und ich glaube, du willst, dass ich es dir beweise.”
“Beweisen?”
Sein gerade noch so freches Grinsen verändert sich plötzlich, wird dunkler, herausfordernder. Er ist jetzt so nah, dass seine Lippen meine Haut berühren.
“Ich beweise es dir.”
Scheiß drauf. Was, wenn ich es morgen bereue? Wenn es eine Sache gibt, die ich gelernt habe, dann dass ich viel eher die Dinge bereue, die ich nicht getan habe. Und ich will nicht bereuen, dass ich nicht mit ihm nach Hause gegangen bin.
“Wo wohnst du?”
“In einem Hotel in der Nähe. Ich ruf uns ein Taxi. ”
Bevor ich überhaupt verarbeiten kann, wozu ich gerade Ja gesagt habe, hat er sein Handy raus geholt und tippt eine kurze Nachricht, bevor er es wieder einsteckt und aufsteht.
“Gehen wir.”
Als er seine Hand nach mit ausstreckt, ergreife ich sie und folge ihm durch die Bar. Wir lassen die lauten Geräusche der Bar hinter uns und spüre ich einen Hauch von Vorfreude, der sich mit der Erregung vermischt, die mein Blut zum Kochen bringt.
Als wir auf seiner Etage aus dem Aufzug steigen, ist die Spannung zwischen uns beinahe greifbar - und ich weiß nicht, wie lange ich noch warten kann. Seine Hand wandert langsam meinen Rücken hinunter, spielt mit dem Reißverschluss meines Kleides, als würde er ihn gleich herunterziehen, obwohl wir noch nicht mal im Zimmer sind.
“Hier sind wir.”
Wir betreten das Zimmer und ich habe nur einen kurzen Moment Zeit, um zu bemerken, dass es schön ist, wirklich schön, bevor ich seine Hände auf mir spüre. Er drückt mich gegen die Tür und ich beuge mich seiner Berührung, als seine Lippen auf meine treffen.
Ich bin nicht klein, aber er gibt mir das Gefühl, als seine Hände meine Hüften packen und er mich hochhebt. Ich schlinge meine Beine um seine Taille und küsse ihn wieder. Zum Glück habe ich ein kurzes Kleid angezogen. Gott, das Gefühl seiner Hände auf meiner nackten Haut. Wahrscheinlich sollte es mir peinlich sein, ist es aber nicht.
“Du fühlst dich so gut an.”
Das Raunen seiner Stimme auf meiner Haut lässt mich erschaudern. Ich kann seinen harten Schwanz spüren, der gegen mich drückt, was mich noch geiler macht.
“Oh mein Gott.”
Seine Hände an meinem Hintern packen fester zu, schieben meine Hüften an, während ich mich an ihn presse und mich durch unsere Kleidung hindurch an seinem Schwanz reibe. Er unterbricht unseren Kuss, knabbert und leckt an meiner Unterlippe, dreht sich mit mir auf dem Arm um, durchquert den Raum in ein paar langen Schritten und setzt mich auf dem Bett ab. Er steht über mir und sieht zu mir hinab. Mit vor Gelheit vernebeltem Blick beobachte ich, wie er seine Anzugsjacke auszieht und sie ablegt, ohne den Augenkontakt zu unterbrechen.
Alle Bescheidenheit und Nervosität verfliegen, als ich seinem Blick standhalte und eine Hand zwischen meine Schenkel gleiten lasse, eine einzelne Fingerspitze durch meine Mitte ziehe.
“Willst du mich umbringen?”
“Wirst du etwa schüchtern oder warum stehst du einfach nur da?”
Es macht mich an, ihn herauszufordern. Er sieht zu, wie ich mich durch meinen feuchten Slip selbst berühre.
“Ich dachte, du wolltest das, wolltest mich. Hast du nur geredet, oder? ”
“Komm her.”
Er ist schneller auf mir als ich denken kann, seine Hitze und sein Gewicht drücken mich in die Matratze. Verdammt. Seine Hand bewegt sich zwischen uns, seine Fingerspitzen wandern über meine Beine und halten auf meinem Oberschenkel inne.
“Hattest du gehofft, dass deine Nacht so enden würde?”
“Nein, ich-”
“Ich will es nicht wissen. Ich will nicht wissen, was du dir erhofft hast, denn du bist hier bei mir. Heute Nacht gehörst du mir. Nur mir. ”
Er presst mit seine Finger in mich, spielt mit meiner Clit durch meine Unterwäse hindurch, reibt seine Handfläche auf mir. Seine Finger zupfen am Saum meines Slips, bevor er ihn beiseite zieht und endlich in mir versinkt.
“Gott ja, das ist gut.”
“Du bist so feucht. Es war bestimmt eine Qual, so zu tun, als ob du das nicht wolltest.”
“Ja.”
“Aber du kannst es jetzt nicht verstecken, nicht wenn ich meine Finger in dir habe. Magst du es so? Ah, ah- schau nicht weg. Sieh mich an. ”
Ich kann nicht atmen, ich kann an nichts anderes denken als daran, wie sich seine Finger anfühlen, wie sie mich ausfüllen, wie er sie im exakt richtigen Winkel in mich schiebt.
“Ich habe dich was gefragt. Gefällt dir das? Willst du mehr? ”
Ich nicke und keuche, als seine Handfläche wieder über meiner geschwollene Clit reibt.
“Sag es.”
“Ja, ja. Ich mag es. Es ist so gut. Ich will mehr. ”
Triumphierend grinst er mich an, sein Schwanz zuckt an meinem Bein. Verdammt, ich will ihn in mir haben. Er fickt mich weiter, jetzt langsamer, nimmt den Saum meines Kleides zwischen seine Zähne und zieht daran, bis meine Brüste frei sind.
“Gott, sieh dich an.”
Ich folge seinem Blick auf meine harten Nippel und meine gerötete Haut. Ich winde mich gegen seine Hand wie ein verzweifelter Teenager, aber ich kann nicht anders. Was er mit mir macht, Gott.
“So schön. Als wärst du für mich gemacht.”
Ich fühle mich leer und verzweifelt, als er sich aus mir zurückzieht.
“Keine Sorge, ich bin noch nicht fertig mit dir.”
Er beugt sich zu mir runter und schließt seine Lippen um meinen Nippel, heiß und feucht und ich-
Während er einen Nippel stimuliert, greife ich nach ihm, zerre an den Knöpfen seines Hemds, bis es endlich offen ist und ich mit meiner Hand über seine nackte Brust streicheln kann.
Ich greife nach unten und öffne den Reißverschluss seiner Hose, spüre die Hitze seiner Oberschenkel. Das raue, harte Band aus Muskeln und nackter Haut, als er sein Knie zwischen meine Beine schiebt. Ich reibe mich an ihm, sehne mich nach seiner Berührung, aber er greift an mir vorbei.
“Was machst du?”
“Kondom.”
Er hält lächelnd das kleine Quadrat hoch, während ich mich weiter an seinem Schenkel reibe, so ungeduldig, so gierig, endlich mehr von ihm zu spüren. Alle Zweifel sind verschwunden und ich spüre nur noch ihn. Alles, woran ich denken kann, ist, wie sehr ich ihn und das hier will.
“Willst du mich? Willst du, dass ich dich ausfülle und dir zeige, wie sehr ich dich will? ”
Während er spricht, sieht er nach unten und lenkt meine Aufmerksamkeit auf seinen dicken, harten Schwanz. Auf seiner Spitze glitzerte der erste Lusttropfen.
“Ja. Ja, fick mich. ”
“Ich sollte dich zappeln lassen. So wie du mich in der Bar. Weil du dachtest, ich wüsste nicht, was ich will, aber ich habe nie etwas anderes gewollt. Ich will nur dich. ”
Er rollt das Kondom über und spannt seinen Oberschenkel an, ich presse mein Becken so weit nach oben wie ich kann. Er lehnt sich nach vorne, küsst mich hart und stößt nur mit der Eichel in mich, sanft, für nur einen Moment, bevor -
“Oh, Gott.”
Sein Schwanz füllt mich in einem einzigen Stoß aus und ich klammere mich an ihn, stöhne laut, verliere mich in seinem Kuss.
“Fuck. Du fühlst dich so gut an. ”
“So heiß, so feucht, so geil. Ist es das, was du wolltest? ”
Seine Worte passen sich dem Tempo seiner Stöße an.
Er hebt seinen Kopf, sieht mich an, dringt immer weiter in mich ein, füllt mich aus und löscht jeden Zweifel aus, jeden Gedanken.
“Sag mir, dass du das willst. Dass du mich willst.”
Ich klammere mich an seine Schultern, stöhne und flehe ihn an, nicht aufzuhören.
“Ja, ich will es. Ich will dich. Hör nicht auf. ”
Er fühlt sich so gut an, so richtig, und ich kann an nichts anderes denken als daran, wie perfekt dieser Moment ist.
“Du siehst aus wie eine verdammte Göttin, wenn du für mich stöhnst. Mach weiter. So gut, so perfekt. Wie fühle ich mich an? ”
“So gut, ja, genau da, genau so.”
“Ja, ich kann dich spüren. Das ist so geil. Ich weiß, was du brauchst. Ich weiß es. Ja, komm für mich. ”
Ich höre ihn kaum. Das Blut rauscht in meinen Ohren, während sich mein Orgasmus aufbaut, mein Körper sich gegen seinen windet, ihn immer geiler macht und anfeuert, mit mir zu kommen.
“Mit dir. Ich will mit dir kommen.”
“Oh ja, ja, ich bin so kurz davor. Ich komme auch. Zusammen, lass uns, oh Gott. Ja, ja, lass uns zusammen kommen. ”
“Ja, ja, hör nicht auf.”
“Bist du so weit? Ich kann nicht mehr, ich muss jetzt kommen. Gott ja, das ist so gut, kommst du auch? ”
Seine Hand ist wieder zwischen unseren, seine Finger genau da, wo ich sie brauche, als ich-
“Gott, ja. Ja, ja. Oh mein Gott! ”
Seine Hände sind überall, während ich langsam wieder in meinen Körper gleite, auf meinem Haar, meinem Gesicht, meinen Hüften.
“Oh Gott. Was war das? ”
“Das war verdammte Magie.”
“Hat sich auf jeden Fall so angefühlt.”
“Gut, denn wir fangen gerade erst an.”
“Ach ja? Meinst du?”
“Ja, das tue ich.”
Ich wälze mich im Bett und rieche Sex. Ich lächle, bevor ich die Augen öffne, aber als ich neben mich greife, erwartet mich gähnende Leere. Er ist nicht da. Mein Herz sticht, als ich mich aufsetze und mich im schummrigen Raum umsehe.
Ich stehe auf, stolpere aus dem Bett und fasse mir an den Kopf. Mmmh, das Zimmer dreht sich. Ich finde mein Handy in meiner Tasche und schalte den Wecker aus. Da ist ein Zettel. Auf seinem Kopfkissen. Ich lehne mich auf dem Bett zurück, nehme ihn in die Hand und falte ihn auseinander.
“Hatte ein frühes Meeting in der Stadt, hier ist die Adresse - Kaffee, wenn du wach bist?”
Unter seiner ordentlichen Blockschrift ist eine Nummer gekritzelt, aber das ist es nicht, was meinen Puls zum Rasen bringt. Mein Mund ist trocken und ich habe das Gefühl, dass ich mich übergeben muss. Die Adresse auf der Karte, es ist die Adresse meines Büros.
Oh, mein Gott.
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