Wenn ein Flirt plötzlich unheimlich wird... Nach der intensiven Begegnung im Bad ist der maskierte Unbekannte plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Auf dem Heimweg erhält unsere Heldin einen Anruf von einer fremden Nummer und ihre Neugier lockt sie in einen finsteren Wald. Wer ist dieser Unbekannte, der sie so anzieht – und hat er mit ihr vor?

Mehr Lesen

Wie scharf?

15 MINS

Voices:

Cora
Paul

Sprache:

De

English

Deutsch

Geschichte lesenGeschichte ausblenden

“Hallo? Hallo, wer ist da? ”

“Du hast mir noch gar nicht gesagt, wie du heißt.”

“Warum willst du das denn wissen?”

“Weil ich wissen will, wem ich zuschaue.”

Mir läuft ein eiskalter Schauer den Rücken runter und ich sehe mich nervös um. Was geht hier vor? Spielt mir hier jemand einen Streich?

“Haha, sehr witzig. Wer bist du? ”

“Du siehst gut aus. Etwas ängstlich vielleicht, aber immer noch hinreißend. ”

“Okay, ich lege jetzt auf.”

“Und du schmeckst gut. Wie du deine Zunge bewegt hast, davon werde ich noch lange träumen. ”

“Woher weißt du? Wer bist du? ”

“Du solltest wissen, dass man sowas nicht fragt. Jeder weiß, was in Horrorfilmen passiert, wenn diese Frage gestellt wird. ”

“Du bist der von der Party. Der Typ aus dem Bad.”

“Bingo.”

Ich bin nicht mehr ganz so angespannt wie eben, aber ich umklammere immer noch den Schlüsselbund in meiner Jackentasche. Ich mache ein paar zögerliche Schritte nach vorne und halte Ausschau nach dem Mann mit der Maske. Aber es ist niemand zu sehen.

“Woher hast du meine Nummer?”

“Ich habe meine Geheimnisse. Vielleicht verrate ich sie dir, wenn du mich darum bittest. Es wird übrigens kälter. ”

Ich bleibe stehen und sehe mich wieder um. Langsam drehe ich mich um und versuche etwas in der Dunkelheit zu erkennen, während die Lichter der Party hinter mir immer kleiner werden.

“Wärmer.”

Ich folge einem Kiesweg vor mir nichts als rabenschwarze Dunkelheit. Keine Ahnung, was ich hier mache. Ich sollte besser umkehren. Aber irgendwas an ihm zieht mich an. Wie er sich bewegt, wie er mich berührt hat. Seine Lippen, der Klang seiner Stimme, es kommt mir so vertraut vor, ich weiß nur nicht, wieso.

“Wärmer.”

Vor mir liegt eine Weggabelung. Rechts geht's zu einem offenen Feld, links in ein dichtes Waldstück. Die Bäume stehen so dicht beieinander, dass es sich anfühlt, als würde man in ein schwarzes Loch blicken.

“Das ist die Szene, wo die Hauptfigur, also du, eine Entscheidung treffen muss. Sicherheit oder Neugier?”

Ich stehe wie versteinert da. Mein Verstand rast in tausend Richtungen, aber meine Füße bewegen sich nicht.

“Okay, okay, ich gebe dir einen kleinen Tipp. Wir kennen uns. Du hast mein Gesicht gesehen, aber nicht heute. ”

“Ich, was? Ich habe, oh Gott. Ich wusste doch, dass da was war.”

“Ah, da ist sie ja.”

Ich gehe auf den Waldrand zu. Mein Herz schlägt laut in meiner Brust.

“Ich wusste, dass du mir folgen würdest. Jetzt kommt der beste Teil.”

“Wo bist du? Hey, nicht auflegen. ”

Die Verbindung wird unterbrochen. Mein Handybildschirm ist schwarz. Einen kurzen Moment werde ich von der Dunkelheit verschluckt. Dann entsperre ich mein Handy und schalte die Taschenlampe ein. Die kahlen Bäume werfen unheimliche Schatten. Ein Stück vor kann ich die Umrisse einer Person ausmachen. Ich gehe auf ihn zu, doch mein Kleid verfängt sich in einem Ast.

“Scheiße.”

Ich sehe kurz nach unten, um mein Kleid zu lösen, aber als ich es geschafft habe, ist er weg.

“Hallo?”

Ich leuchte mit der Taschenlampe in alle Richtungen. Nichts. Ich gehe zu einem Baum, um mich zu sammeln. Mit dem Rücken am Baumstamm, versuche ich, mich zu orientieren. Aber es ist zu dunkel. Selbst der Weg, auf dem ich gekommen bin, ist nicht zu erkennen.

Meine Nackenhaare stellen sich auf und ich, Gott, was habe ich mir dabei gedacht, einem Fremden in den Wald zu-

“Da ist sie ja.”

Die Stimme schreckt mich so sehr, dass ich mein Handy fallen lasse. Das Licht scheint uns beide von unten an, wir werfen lange Schatten auf den Waldboden.

Er steht vor mir, greift nach meinen Handgelenken und hält sie über meinen Kopf fest. Die grobe Baumrinde kratzt an meiner Haut, instinktiv versuche ich, mich aus seinem Griff zu winden.

“Ich tu dir nichts.”

Ich höre auf, mich zu wehren, und er beugt sich über mich. Er nimmt einen meiner Zöpfe und dreht ihn langsam um seinen Finger.

“Wer bist du?”

“Ich kenne dich. Ich weiß, was für ein Auto du fährst, wie du deinen Kaffee trinkst. Und nach heute Nacht weiß ich noch ein paar andere Sachen über dich. ”

Mit seiner freien Hand erkundet er meinen Körper, meinen Bauch, meine Oberschenkel. Seine Finger gleiten zwischen meine Beine und er schiebt mein Kleid hoch. Ich könnte entkommen. Ich könnte wegrennen, keinen Blick zurückwerfen und nie wieder an diese unheimliche Nacht und diesen Fremden denken, aber ich mache es nicht. Ich will nicht. Gott, ich will hier bleiben, ich will dieses Gefühl.

Ich spreize meine Beine ein Stück. Er fasst mich an. Gott.

“Ich weiß, wie du schmeckst und wie du dich anfühlst. Gott, du riechst gut. ”

Er lässt meine Hände los, ich lege einen Arm um seine Schulter. Mit dem anderen greife ich zwischen seine Beine und reibe die Beule in seinem Schritt.

“Jetzt geht es nur um dich. Du kannst mich gerne anfassen, aber jetzt will ich, dass du für mich schreist.”

Er schiebt seine Finger tief in mich.

“Oh mein Gott.”

“Ja, oh Gott. Das ist so geil.”

Ich fahre die Umrisse seiner Erektion in seiner Hose nach, er stößt gleichzeitig mit zwei Fingern in mich. Ich halte mich an ihm fest, mein Rücken fest an den Baum gedrückt.

“Lauter.”

Mit seiner freien Hand berührt er mich da, wo er will. An meinem Bauch, meiner Taille, meinen Brüsten, er massiert sie durch mein Kleid und ich werde immer geiler von seinem zuckenden Schwanz.

Plötzlich hört er auf, kniet sich vor mich und sieht zu mir hoch.

Auch ich gehe auf die Knie, meine Finger fahren den Rand seiner Maske entlang. Er dreht sich nicht weg, obwohl er weiß, dass ich sie ihm abnehmen könnte. Ich könnte endlich herausfinden, wer er ist. Er legt seine Hand auf meine und greift nach meinem Handgelenk. Ich lasse von seiner Maske ab und berühre stattdessen seine Brust. Ich drücke ihn sanft nach unten, er folgt meinen Bewegungen. Er legt sich auf den Rücken, ich klettere über ihn.

Ich greife zwischen unsere Körper und hole seinen Schwanz aus seiner Hose. Mit einer Hand auf seine Brust gestützt, lege ich meine Finger sanft um seine Erektion, massieren sie auf und ab.

“Darf ich?”

“Ja. Aber willst du nicht.”

“Nein. Ich will das.”

Er packt mich an der Taille, seine Finger graben sich in meine Haut, als ich mich langsam auf seinen Schwanz niederlasse.

Er greift nach meinen Brüsten, ich streife mein Kleid ab, um es ihm leichter zu machen. Meine Nippel sind von der kalten Waldluft ganz steif. Ich genieße es, wie er sie kneift und massiert, während ich ihn reite.

“Oh Gott, ja, oh, ist das gut.”

“Du fühlst dich so gut an. Du bist so heiß. ”

Sein Schwanz pulsiert in mir. Gott ja, ich werde schneller.

Ich hab immer noch keine Ahnung, wer er ist, oder ob uns jemand hören oder sehen kann. Ich weiß auch nicht, wo ich bin oder was mit mir los ist, aber das ist mir alles egal.

“Ja, schneller.”

Ich beuge mich nach vorne und spüre, wie sein Schwanz fast ganz aus mir rutscht, nur um dann wieder vollständig in mir zu verschwinden, immer und immer wieder. Oh Gott, fühlt sich das gut an.

Plötzlich ändert er seine Position, hält mich mit beiden Händen an der Taille fest und stößt von unten schnell und hart in mich.

“Gott, ja, ja. Hör nicht auf damit. Oh Gott, ja.”

“Du fühlst dich so geil an.”

Ich schiebe eine Hand zwischen uns und fasse mich an, reibe so schnell ich kann. Er stößt immer stärker in mich. Meine Knie tun weh, die kleine Äste und Nadeln stechen in meine Haut, aber das spielt keine Rolle.

“Ich komme gleich, ich komme gleich. Gott ja, hör nicht auf, mach weiter. ”

“Ja, ich will, dass du kommst.”

Oh mein Gott. Meine Beine zittern, quetschen ihn unter mir fast ein. Ich versuche loszulassen, aber ich kann nicht. Ich kann nicht.

Mit starkem Griff packt er mich und hebt mich von ihm runter. Dann steht er auf und hilft mir auf die Beine.

“Was machst du?”

Er dreht mich um, stellt sich hinter mich und drückt mich an den Baum. Seine Hände sind plötzlich überall auf mir, er kneift mir fest in den Hintern.

“Spreiz die Beine.”

Ohne zu zögern, gehorche ich ihm. Dann spüre ich seine Lippen auf meiner Haut, wie er meine Beine küsst, wie seine Lippen über meinen Po gleiten, immer tiefer. Und er zubeißt. Ich blicke kurz nach unten und sehe seine Maske auf dem Boden. Doch bevor ich mich zu ihm umdrehen kann, vergräbt er sein Gesicht zwischen meinen Beinen und beginnt mich zu lecken.

Ich spüre ihn überall, an meinem Lustpunkt, meinem Po, seine Hände an meinen Schenkeln. Er leckt mich so gut. Dann steckt er wieder zwei Finger in mich.

“Gott ja, mach’s mir nochmal.”

Ich bekomme weiche Knie, halte mich am Baum fest, meine Fingernägel kratzen über die Rinde. Ich versuche, mich mit aller Kraft festzuhalten.

“Oh Gott, ja. Genau da, genau da! ”

Seine Finger und seine Zunge werden immer schneller, und ich kann, oh mein Gott, ja!

“Oh Gott.”

Ich lehne mich an den Baum und versuche, wieder Luft zu bekommen. Ich spüre seine Hand an meinem Rücken, seinen Körper sanft an meinem. Seine Lippen an meinem Ohr. Ich schließe meine Augen während er meinen Hals küsst. Ich drehe mich endlich zu ihm um.

“Du bist es.”

“Als ich dich vorhin gesehen habe, dachte ich, heute ist die Nacht. Ich wollte schon lange. ”

Ich kann nicht glauben, dass ich ihn nicht erkannt habe. Ich sehe ihn jeden Tag im Büro, er sitzt nur ein paar Tische weiter. Wir haben schon an gemeinsamen Projekten gearbeitet, haben in der Kaffeepause geplaudert. Die ganze Zeit war er es. Er zieht mich an sich und küsst mich. Ich lege meine Arme um ihn und schmecke mich selbst auf seinen Lippen. Und ich kann nicht genug von ihm bekommen.

“Also nur mal so, in einem echten Horrorfilm wärst du die erste, die drauf geht. Du triffst echt miese Entscheidungen.”

“Ach, halt die Klappe.”

Fortsetzungen

Ähnliche Inhalte

Gleiches Szenario