
Eine Frau mittleren Alters besucht ein “Klamotten-Optional” -Resort, um sich dazu zu bringen neue Erfahrungen zu machen. Als sie eine andere Frau trifft, die das Gleiche tun will, sprühen die Funken.
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Wenn du es nicht komisch machst, wird es auch nicht komisch. Wenn du es nicht komisch machst, wird es auch nicht komisch. Okay. Vielleicht hilft es, wenn ich mir vorstelle, dass ich in einer großen Sauna bin. In der Sauna ist man doch auch nackt, obwohl da andere Leute sind. Normalerweise wickel ich mir aber ein Handtuch um, wenn jemand reinkommt. Oh mein Gott, was mach ich hier nur?
Ich bin in einem FKK-Resort. Ich wollte das schon lange machen und ich ziehe das jetzt durch. Es ist nur eine große Sauna, unter freiem Himmel, in der niemand irgendwas anhat. Warum bin ich so nervös? Ich habe mich doch darauf gefreut! Bis ich mein Zimmer verlassen habe. Ich hab gewusst, dass ich Schiss bekomme. Ich muss das jetzt einfach durchziehen. Ich werde eine gute Zeit haben und wenn es das letzte ist, was ich tue.
Ich halte mein Handtuch an der Brust fest und laufe weiter den Strand entlang, vorbei an Pärchen und anderen Spaziergängern. Manche tragen Shorts oder Bikinihöscchen, andere sind komplett nackt. Es ist keine Voraussetzung, ganz nackt zu sein, aber es geht eher um meine Erwartung an mich selbst. Wenn ich es nicht wenigstens probiere, enttäusche ich mich selbst. Ich suche nach einem einsamen Plätzchen - nicht nur um nackt in der Sonne zu baden, sondern auch weil ich mittlerweile ganz gerne allein bin. Früher hat es mir Angst gemacht, aber ich habe gemerkt, wie befreiend es sein kann. Vor allem an einem Ort wie diesem.
Feinkörniger Sand reibt zwischen meinen Fußsohlen und den Flipflops, als ich auf den Platz zustapfe, wo ich mein Lager aufschlagen will. Ich hatte immer etwas an meinem Körper auszusetzen, selbst als ich noch jünger war. Gott, ich wünschte, ich hätte mich damals besser behandelt. Doch mittlerweile weiß ich meinen Körper zu schätzen. Zumindest geht es bei diesem Urlaub darum.
Okay, hier ist es doch schön. Schuhe aus und, oder soll ich langsam machen? Vielleicht zuerst kurz im Sand liegen, unter dem Handtuch und dann—
Nein. Einfach machen. Ja, keine falsche Scheu. Okay - das Handtuch ist weg und liegt auf dem Boden. Ich bin splitternackt an einem öffentlichen Strand.
So das Handtuch hinlegen und, ja, jetzt einfach drauf legen, nackt wie ich bin und die Sonne genießen und das Meer.
“Ist doch gar nicht mal so schlecht.”
“Dein erstes Mal?”
“Was? Oh, ich—”
“Oh, keine Sorge. Ich hab’s erst beim dritten Mal geschafft, oben ohne zu sein. Du bist mutig - einfach das Handtuch fallen zu lassen und blank zu ziehen.”
“Ich fahre hier oft vorbei und wollte es mal ausprobieren. Und naja, ich bin eher so: ganz oder gar nicht, ich musste einfach—”
“Direkt ins kalte Wasser springen. Ich versteh schon.”
Du siehst aus, als wärst du gerade aus dem Wasser gekommen, deine Haarspitzen tropfen. Ich muss mich zurückhalten, meinen Blick nicht über deinen nackten Körper wandern zu lassen. Ich schaue schnell weg und wünschte, ich könnte mich einfach in Luft auflösen.
“Liest du dir nochmal die Regeln durch?”
“Was?”
“Das Schild hinter mir. Liest du die Regeln?”
Du, warte mal. Du siehst mich genauso neugierig an wie ich dich. Oder irre ich mich?
“Jap, ich liebe Regeln.”
“Ach ja?”
“Ja, aber ich will es ändern. Ist eine Art Selbstexperiment.”
Mir wird plötzlich heiß, als du einen Schritt auf mich zukommst. Du riechst nach Kokosnuss und Sonnenmilch.
“Und gibt es schon Ergebnisse deines kleinen Selbstexperiments? Du siehst übrigens sehr gut aus. Wenn ich das so sagen darf. ”
Oh Gott. Eine wunderschöne, nackte Frau flirtet mit mir. Was passiert hier?
“Danke, das Kompliment kann ich nur zurückgeben.”
Ich weiß nicht wieso, aber ich bin überhaupt nicht mehr nervös. Ich fühle mich ruhig und entspannt. Wir haben uns gerade erst kennengelernt, aber es fühlt sich so an, als würden wir schon seit Stunden miteinander reden.
“Es läuft bisher sehr gut. Hinter diesen Punkt auf der Liste kann ich auf jeden Fall einen Haken setzen.”
“Was steht sonst noch so auf der Liste?”
“Das übliche: Nacktbaden, FKK-Strand, die habe ich ja gerade abgehakt. Ansonsten Fallschirmspringen, erste Klasse fliegen, Sex mit jemand fremdem.”
“Ziemlich solide Liste. Vielleicht kann ich dir beim ein oder anderen Punkt behilflich sein.”
Egal, wie sehr ich versuche, es herunter zu spielen, ich kann nicht verstecken, wie sehr ich auf dich stehe. Das ist viel mehr als ich mir für heute erhofft hatte, aber ich will sehen, wohin es führt.
“Ich nehme jede Hilfe dankend an. Was machen wir zuerst?”
“Also ich persönlich arbeite mich meistens von unten nach oben vor. Hast du Lust mit auf mein Zimmer zu kommen? Da könnte ich dir noch mehr Tipps geben.”
“Wo ist dein Zimmer?”
“Direkt neben dem Wellnessbereich. Villa mit Blick aufs Meer, so schön und abgeschieden.”
“Echt? Das ist direkt neben meinem Zimmer.”
“Sehr gut. Du kannst deine Sachen ruhig hier liegen lassen. Wir kommen danach, ich meine, später ja wieder zurück, oder?”
“Ja, hört sich gut an Gehen wir.”
Du nimmst meine Hand und wir gehen gemeinsam den Strand entlang zu den Villen. Mein Herz schlägt wie verrückt und ich habe einen Frosch im Hals, aber deine Hand zu halten fühlt sich gleichzeitig so natürlich an.
“Hier entlang, die letzte Villa auf der linken Seite.”
Vor der Tür suchst du in deiner Umhängetasche nach dem Schlüssel. Gott, ich will dich so sehr. So wie jetzt habe ich mich noch nie gefühlt, wie ein animalischer Urtrieb, ein Verlangen, das ich niemals zurückhalten könnte, selbst wenn ich es wollte.
Du öffnest die Tür und lässt mich hinein, folgst mir und schließt sie wieder. Bevor ich etwas sagen kann, bevor ich mir zu viele Gedanken darüber mache, was wohl gleich passiert, küsse ich dich.
“Ich wollte dir doch noch ein paar Tipps für deine Liste geben?”
“Gott, tut mir leid, Ich—”
“War nur ein Scherz, komm her.”
Ich kann nicht glauben, dass wir das gerade tun. Gott, du schmeckst so gut. Du drückst dich von mir weg und schiebst mich leicht nach vorne. Du führst uns zu dem großen Spiegel, der auf der Rückseite der Tür hängt.
“Du möchtest dich also wohler fühlen in deiner Haut.”
“Ja.”
Deine Fingerspitzen gleiten meine Arme hinauf zu meinen Schultern. Meine Haut kribbelt. Deine Berührungen sind so sanft, so bedacht. Ich sehe im Spiegel, wie du mich betrachtest. Ich bin wie hypnotisiert von deinen Fingern, die über meine Haut streicheln.
“Du musst dich für nichts schämen. Nur zwei Körper, zwei Menschen, die sich gegenseitig wertschätzen.”
Du küsst meine Schultern, als du meine Hände in deine nimmst. Du führst meine Hand zwischen meine Beine und spreizt sachte meine Lippen. Du legst meine eigenen Finger auf meine Clit und ziehst langsame Kreise. Ja.
“Du bist so schön.”
Ich lehne mich an dich, während mich gemeinsam berühren, deine und meine Finger, und ich spüre, wie die Hitze deines Körpers an meinem.
“Lass es zu. Du hast es verdient.”
Meine Knie beginnen zu zittern, meine andere Hand liegt an meiner Brust und zwickt leicht in meinen Nippel, als du die Kontrolle übernimmst. Deine Finger zwischen meinen Beinen bewegen sich nun schneller. Als du plötzlich aufhörst und deine Hand wegnimmst, sehne ich mich sofort nach mehr. Nach dir. Ich drehe mich zu dir um, lege meine Hand an dein Kinn und küsse dich, deine Lippen, deinen Nacken, deine Brust.
“Sag mir, was du willst.”
“Gehen wir ins Bett.”
“Komm her.”
Du ziehst mich zum Bett und drehst mich vorsichtig um. Ich lege mich nackt wie ich bin aufs Bett. Ich fühle mich so entblößt und doch so frei. Es fühlt sich unglaublich an.
“Was jetzt? Sag mir was du willst.”
“Fass mich an.”
Du kletterst auf mich, hockst dich breitbeinig über meine Taille. Du beugst dich zu mir runter, küsst mich, unsere nackten Körper Haut an Haut.
“Wie fühlt sich das an? Nackt zu sein? Mit einer Fremden, die auf dir sitzt?”
“Sehr gut.”
“Das ist schön. Erlaube das Gefühl, lass dich fallen. Und atme tief ein.”
Ohne darüber nachzudenken, folge ich deinen Worten. Ich atme tief durch meine Nase ein und durch den Mund wieder aus.
Du berührst mich am ganzen Körper, deine Hände gleiten an mir entlang, du knetest meine Brüste und zwickst meine Nippel. Durch das Fenster weht eine frische Brise und hinterlässt eine Gänsehaut auf meinen Armen, meinem Rücken. Doch deine Berührungen wärmen mich wieder auf. Es fühlt sich an, als würde alles in Zeitlupe passieren.
“Hör nicht auf.”
“Sag mir was du willst.”
“Berühr mich. Meine Brüste. Meine Vulva, einfach überall.”
“Gott, du siehst so gut aus. Spreiz deine Beine noch ein wenig mehr.”
Deine Hand streichelt über meinen Bauch zwischen meine Beine, deine Finger teilen meine Lippen und gleiten zurück zu meiner Clit. Ich spreize meine Beine noch weiter auseinander und drücke mich an deine Hand.
Oh Gott!
“Gut so. Sei laut.”
Meine Vulva pulsiert, meine Hüften wippen im Rhythmus deiner Hand hoch und runter. Verdammt, das fühlt sich so gut an.
Ich streichle über deine langen Beine bis zu deinen Oberschenkeln. Ich greife zu, packe sie fest, deine Finger finden ihren Weg nach unten und gleiten langsam in mich.
“Oh Gott.”
“Ja! Ja, mehr. Bitte!”
Ich will mehr. Ich will deine Lippen auf meinen spüren. Deine Zunge und deine Finger in mir. Ich will alles.
“Ich will, dass du mich leckst.”
Du lehnst dich nach vorne und küsst mich, während deine Finger noch immer in und aus meiner feuchten Pussy gleiten. Oh Gott.
“Zuerst küsse ich dich. Und dann küsst du mich.”
Du richtest dich auf, ziehst deine Finger aus mir und legst deine Hände auf deine Brüste. Du zwirbelst deine Nippel hin und her. Ich nehme ich sie in den Mund, schmecken meine eigene Feuchtigkeit auf deinen Fingern, deinen Brüsten.
“So gut.”
“Ja.”
“Ich küsse dich wo du willst.”
Du küsst mich meinen Hals hinab zwischen meine Brüste, nimmst sie in die Hand, während du dich weiter zu meinem Bauch nach unten küsst. Du bewegst dich zwischen meine Beine und legst deine Arme um meine Oberschenkel, küsst und knabberst an der Innenseite meiner Oberschenkel.
Ich spreize meine Zehen, als deine Zunge meine Vulva berührt und über meine Clit leckt.
Mein Gott. Ich halte mich an beiden Seiten des Bettes fest und kralle mich in die Matratze. Mit ausgestreckter Zunge gleitest du durch meine Spalte. Von unten nach oben. Oh Gott, deine Finger und deine Zunge.
“Du schmeckst so gut. Willst du meine Finger?”
“Oh Gott, ja.”
“Dir gefällt das. Und mir gefällt, dich so zu sehen.”
Mit zwei Fingern stößt du in mich, gleitest raus und rein, leckst weiter unaufhaltsam über meine Clit.
Mein Becken stemmt sich gegen deine Finger und Zunge. Ich klammere mich so hart ans Bett, dass meine Knöchel weiß hervorstechen. Selbst wenn ich wollte, könnte ich mich nicht länger zurückhalten. Wie du deine Finger krümmst, um meinen G-Punkt zu massieren, macht mich wahnsinnig.
“Oh Gott, das fühlt sich so verdammt gut an!”
“Ja. Fühl dich frei.”
Gott, ich fühle mich wirklich frei. Ich liege splitternackt hier und habe Sex mit einer Fremden, die ich gerade an einem traumhaft schönen Strand kennengelernt habe und es ist mir komplett egal, ob uns jemand hören kann. Gott, ja, ich bin sowas von frei!
Meine Hände streicheln über meine Brüste und zwicken meine Nippel, der leichte Schmerz vermischt mit der Lust bringt mich fast zum Kommen. Ich weiß nicht, wie lange ich noch durchhalte. Es fühlt sich einfach zu gut an.
“Oh Gott! Ich komme gleich!”
“Ja, gut so. Komm in meinen Mund. Ich will dich schmecken.”
Ich halte suche nach Halt, klammere mich an den Bettrahmen und halte mir instinktiv den Mund zu.
“Versteck dich nicht. Ich will dich hören.”
Du küsst mich auf den Bauch und ich ziehe dich zu mir.
“Setz dich auf mein Gesicht. Schnell.”
Ich rutsche nach unten, sodass ich ganz flach auf dem Rücken liege und du dich über meinem Gesicht positionieren kannst. Gott, du bist so feucht. Ich will dich schmecken und dich zum kommen bringen. Dich so verwöhnen wie du mich verwöhnt hast.
Gott, du schmeckst so geil und ich will mehr von dir. Ich liebe es, wie du dich auf mir windest.
“Ja. Reib dich an mir.”
Deine feuchte Vulva auf meiner Zunge. Das Gefühl, wie du dich an mir reibst, deine Finger in meinem Haar.
“Oh Gott, ja.”
Ich lecke schneller über deine Clit, ich teile deine Lippen mit meinen Fingern und schiebe sie langsam in dich. Du hörst dich so gut an, zu wissen, dass ich der Grund dafür bin. Meine Gedanken rasen. Ich höre, wie du dich dem Orgasmus näherst. Die Wellen brechen auf den goldenen Sand, die Palmen rauschen im Wind. Ich drücke mein Gesicht in deinen Schoß, deine Oberschenkel klemmen meinen Kopf ein.
“Oh Gott, ja. Mach weiter.”
Ich drücke meine Füße aufs Bett, küsse, sauge und lecke an dir. Ich bin selbst überrascht, wie sehr ich dich will. So ging es mir mit niemand anderem jemals. Alles was ich weiß, ist, dass ich dich brauche, dass ich das hier brauche. Ich muss dich stöhnen hören, hören wie du kommst. Ich will das, ich brauche das.
Deine Hüften bewegen sich schneller. Ich kann fühlen, wie deine Oberschenkel zittern. Du kommst gleich.
“Oh mein Gott. Ich komme! Ich komme!”
“Ja, los, komm für mich, komm für mich.”
Du gleitest von mir und brichst dem Bett neben mir zusammen. Gott, das war, das war intensiv. Du nimmst meine Hand in deine und drehst dich zu mir.
“Geht es dir gut?”
“Ja, mehr als gut. Wie geht es dir?”
“Ja, das war -”
“Unerwartet.”
Du siehst zu mir rüber und ich erwidere deinen Blick, fällt nichts ein, was ich sagen könnte außer -
“Danke dir. Ich habe das echt gebraucht, dich gebraucht.”
“Geht mir genauso.”
Die Sonne strahlt uns beide an. Wie sie dein Gesicht und deinen Körper in warmes Licht taucht lässt. Ich werde das hier niemals vergessen.
“Ich frage mich, was wir heute noch so von deiner Liste streichen können. Nacktbaden vielleicht?”
“Gerne.”