
In dieser erotischen Sexgeschichte begegnen sich zwei Fremde in einer abgelegenen Hütte auf Rügen. Ein One Night Stand Geschichte, in der du Sex mit dem Nachbarn hast.
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Das hier muss ich noch genauer erklären… Und ich darf nicht vergessen, das Interview zu planen…
So spät schon? Okay, das muss für heute reichen.
Als der Verlag meinte, dass sie mich für einen Monat zum Schreiben in eine Hütte nach Rügen schicken, dachte ich an ein nettes Airbnb in den Dünen oder so. Nicht an eine einsames Häuschen am Ende eines kaum befahrbaren Feldwegs.
Das nahegelegene Dorf an der Hauptstraße ist allerdings ein echter Hingucker. Kleine Häuser mit traditionellen Reetdächern, schiefe Zäune, alte Holzboote, die umgekehrt im Garten liegen. Alles sieht aus wie aus einer anderen Zeit. Und die Natur ist so wild. Die Bäume, die sich im Wind wiegen, die steilen Küsten, die eindrucksvoll ins Meer fallen, das tiefe Blau, das in der Sonne glitzert.
Ich bin sehr dankbar für diese Chance. Der Auftrag selbst ist eine Riesensache. Wenn alles nach Plan läuft, werden mir danach alle Türen offenstehen. Und die Insel ist einfach wunderschön. Es ist nur irgendwie ein bisschen langweilig.
Zum nächsten Supermarkt fährt man über eine Stunde. Und das Dörfchen ist zwar hübsch anzusehen, aber so etwas wie ein Nachtleben kennt man hier nicht - abgesehen von einer kleinen Kneipe am Pier.
Aber gut. Ich sollte sowieso lieber an meinem Artikel weiterschreiben. Die Ruhe und Abgeschiedenheit tun auf jeden Fall ihren Zweck.
Hm, wer kann das sein? Es weiß doch kaum jemand, dass ich hier draußen wohne. Eine Frau alleine in einer abgeschiedenen Hütte und ein mysteriöses Klopfen an der Tür. Klingt fast wie der Anfang eines Horrorfilms.
“Hallo.”
Dein Anblick macht mich für einen kurzen Moment sprachlos. Groß, gut gebaut, zerzaustes Haar unter einer abgenutzten Kappe und ein ansehnlicher Vollbart. Genau der Typ Mann, den man bei einer Zombie-Apokalypse an seiner Seite haben will.
“Ich, äh, wohne gleich die Straße runter und habe dein Auto in der Einfahrt gesehen. Ich dachte, ich schau mal vorbei und stelle mich vor.”
“Oh, das ist ja lieb von dir. Ich hatte schon Angst, dass außer mir kilometerweit niemand in der Nähe ist.”
Okay, ein mysteriöser - und unverschämt attraktiver - Fremder klopft an meine Tür um sich “vorzustellen”. Vielleicht doch eher eine romantische Komödie als ein Horrorfilm. Aber das wäre zu schön, um wahr zu sein.
Wir geben uns die Hand und meine verschwindet beinahe in deiner, die sich groß und rau um sie legt.
“Ein paar entfernte Nachbarn gibt es offensichtlich. Und was machst du hier, wenn ich fragen darf? ”
“Ähm, ich bin Journalistin und arbeite an einem Artikel über die Fischerei auf Rügen. Ich interessiere mich besonders für die Auswirkungen des Klimawandels, also den steigenden Meeresspiegel und die Konsequenzen für die Bewohner.”
“Wirklich? Das klingt spannend. Also eigentlich furchtbar, natürlich. Ich arbeite bei der Feuerwehr. Früher gabs hier sowas wie Waldbrände nicht. Aber letztens hat es auf Usedom gebrannt. Seitdem sind wir auch vorsichtiger geworden.”
“Ja, echt nicht schön. Bist du von hier?”
“Bin ich, ja. Geboren und aufgewachsen. Studiert hab ich am Festland aber hatte dann doch ziemlich Heimweh.”
Dein verschmitztes Lächeln und deine freundlichen, warmen Augen stehen im Kontrast zu deiner maskulinen Ausstrahlung und machen dich noch interessanter.
“Ach ja, ich hab ein paar Flaschen Bier von der Brauerei hier mitgebracht, als kleines Willkommensgeschenk. Vielleicht, ähm, kann ich dir sogar mit deinem Artikel helfen. Ich habe bis vor ein paar Jahren selbst in einer Fischerei gearbeitet, also…”
“Echt? Das wäre wirklich super! Ähm, komm doch rein.”
Ich lächle dich an und gebe mein Bestes, nicht rot zu werden. Ich bin sicher, dass du mir mit meinem Artikel helfen könntest, aber wenn es nach mir geht, will ich ein bisschen mehr als nur mit dir plaudern. Ich war wohl doch ganz schön einsam und sehne mich nach menschlichem Kontakt.
“Neue Nachbarn kommen hier draußen nicht oft vor. Schön, mal mit jemand anderem zu sprechen als mit meinem Hund.”
“Glaub ich dir. Ist es nicht ziemlich einsam, so ganz alleine?”
“Ach, ist halb so wild. Meine Eltern und meine Schwester plus Familie leben ein Dorf weiter. Wir sehen uns mindestens einmal die Woche. Und mit meinem Job bin ich sowieso gut beschäftigt. Nach einem harten Arbeitstag ist es ganz schön, mich in der Ruhe und Einsamkeit der Natur zu entspannen.”
Dein Leben klingt ziemlich idyllisch und romantisch. Ich stelle mir vor, wie du nach einem Feuerwehreinsatz mit einem kalten Bier vor deiner Hütte sitzt und mit deinem Hund durch die Wälder streifst.
“Das klingt schön. Ich versuche auch so oft es geht aus der Stadt raus zu kommen. Aber es kommt immer drauf an, wohin mich die Arbeit ruft. Okay, ich hole schnell ein paar Gläser.”
“Danke. Die Inselbrauerei ist gar nicht weit von hier.”
Als ich dir dein Glas reiche, streifen sich unsere Finger. Ich tu so, als hätte ich es nicht bemerkt, und überspiele das Kribbeln im Bauch, als ich erst deine, dann meine Flasche öffne.
Ich spüre deinen Blick auf mir, auf meinem Gesicht, meinem Hals, meinen Händen. Aber ich kann nicht sagen, was du denkst. Du neigst deinen Kopf leicht zur Seite und siehst mich mit dunklen Augen an. Fast so, als würdest du auch versuchen herauszufinden, was ich denke.
Du setzt dich ans Ende des Sofas neben den Kamin. Ich sehe zu, wie du deine kräftigen Hände ausstreckst, um sie über dem Feuer zu wärmen.
“Hier.”
Ich reiche dir ein Glas und setze mich neben dich. Das Sofa ist ziemlich klein, also ist kaum eine handbreit Platz zwischen uns.
“Also, was willst du wissen?”
Hm, es so einiges, was ich über dich wissen will. Wie trinkst du deinen Kaffee, was ist deine Lieblingsfarbe? Stehst du drauf, wenn die Frau oben ist? Aber ich sollte wahrscheinlich versuchen, professionell zu bleiben.
“Ähm...”
“Wie wäre es damit: Nach jeder Frage darf ich dir eine Frage stellen.”
Hm, nicht schlecht. Vielleicht ein bisschen kitschig, aber… Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher. Auf jeden Fall scheinst du genauso neugierig zu sein wie ich.
“Okay, klingt fair. Aber ich fange an. Warum hast du in der Fischerei angefangen?”
“Ich war 18 und auf der Suche nach einem Ferienjob. Dann hab ich bei einer der größten Fischereien der Gegend anfangen.”
“Verstehe.”
Dein Lächeln ist wirklich unwiderstehlich. Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass du eigentlich gar keine Lust hast, mir bei meinem Artikel zu helfen.
“Ich bin dran. Hm, hast du einen Freund? Oder eine Freundin? Also eine Beziehung?”
Mir wird heiß. Ich nehme einen großen Schluck von meinem Bier, um die Antwort hinauszuzögern.
“Ähm… nein, ich bin 100% Single. Warum fragst du? Ups, das war dann wohl meine nächste Frage. ”
“Tut mir leid, wirklich. Das war wahrscheinlich unhöflich von mir. Ich wollte dir nicht zu nahe treten oder so. Immerhin haben wir uns gerade erst kennen gelernt.”
“Nein, also eigentlich bin ich froh, dass du gefragt hast. Sonst hätte ich es machen müssen. Okay, ich bin wieder an der Reihe. Gar nicht so leicht, sich gute Fragen zu überlegen. ”
“Ich dachte, du wärst Journalistin. Ist das nicht dein Job? Gute Fragen zu stellen?”
“Hey, das war eine Frage, aber du bist gar nicht dran. Klar, ich bin Profi im Fragen stellen, ich brauche nur einen Moment zum Nachdenken. Okay, okay, ich weiß was: Willst du mich küssen? Oder bin ich jetzt unhöflich? Oh, mein Fehler, das sind ja gleich zwei Fragen.”
Du machst keine Regung. Du siehst mich einfach nur an und am liebsten würde ich auf der Stelle im Boden versinken.
“Das würde ich sogar sehr gerne tun.”
Im nächsten Moment treffen unsere Lippen aufeinander. Oh Gott, was mache ich hier bloß.
Wow, du küsst wahnsinnig gut. Warum überrascht mich das nicht? Du legst deine Hand sanft an meine Wange und fährst mit deinen Fingern durch mein Haar. Dann ziehst du mich näher und berührst meinen Nacken.
Das Gefühl deiner Bartstoppeln an meiner Haut macht mich an. Genauso wie der Geschmack auf deinen Lippen und der subtile Geruch nach Holzkohle und Moschus. Normalerweise bin ich nicht so direkt, aber ich würde gerade wirklich gerne auf dir sein.
Ich setze mich auf dich und die dicke Beule in deiner Jeans wird noch größer. Deine Hände wandern nach oben und unter meinen Pullover.
Ich trage keinen BH und deine großen Hände finden meine weichen Brüste. Du spielst mit deinen Daumen an meinen Nippeln und küsst meinen Hals.
Ich habe sowas noch nie gemacht. Die Spontanität und das Risiko sind ziemlich aufregend. Ich habe keine Ahnung, wer du eigentlich bist, aber du fühlst dich so gut an. Deine Hände und Lippen sind überall auf mir, und ich merke, wie ich mit jeder Berührung immer feuchter werden. Meine Clit pocht, als ich auf deinem Schoß vor und zurück wippe.
“Woran denkst du gerade?”
“Ach, doch noch mehr Fragen? Hm, woran denke ich? Ich denke, dass das hier ganz schön verrückt ist. Ich denke, dass du dich sehr gut anfühlst. Dass ich dich anfassen will. Dass ich dich will. ”
Du küsst meine Brüste und nimmst dann meinen rechten Nippel in den Mund. Mit deiner warmen Zunge leckst du immer wieder darüber und saugst daran.
“Oh ja...”
“Merkst du, was du mit mir machst?”
Du setzt dich auf und ziehst erst dein kariertes Hemd, dann dein Unterhemd aus. Endlich kann ich deinen Körper bewundern. Ich lege mich zurück aufs Sofa und ziehe dich an deinen Gürtelschlaufen zu mir.
“Zieh dich aus. Und mich auch. ”
“Liebend gern.”
Du gehst vor mir auf die Knie und legst meine Beine auf deine Schultern. Meine Hüften zittern vor Aufregung.
“Ich will dich so sehr.”
Du drückst mit deiner harten Zunge auf meine Clit. Ich kann nichts anderes tun, als den Druck zu erwidern, um nicht auf der Stelle zu explodieren. Ohne nachzudenken, greife ich in dein Haar, als du abtauchst, um mich zu lecken.
Du leckst auf und ab, wirst immer schneller und schneller. Dann konzentrierst du dich nur noch auf meine Clit und bewegst deine Zunge im perfekten Rhythmus.
“Oh ja… oh, das ist gut... Warte, warte… Ich… ich will noch nicht kommen. Ich will mit dir schlafen. ”
“Ja, ja, okay.”
“Hast du ein Kondom?”
“Ähm, ja, ich denke schon. Warte kurz.”
“Okay.”
“Hab eins!”
“Zum Glück.”
“Bereit?”
“Ja, bereit. Oh, das ist gut. Du fühlst dich so gut an. Oh, ich will mich anders hinlegen, warte. Ja, oh Gott, genau so... ja! ”
“Ist es okay, wenn du dich umdrehst?”
Ich nicke und du packst mich mit deinen starken Händen an den Hüften und drehst mich auf den Bauch.
Ich halte mich mit beiden Händen am Sofa fest, berauscht von Verlangen und Lust. Dann dringst du wieder in mich ein.
Du greifst um mich rum und legst deine Finger auf meine Clit. Ich spreize die Beine etwas weiter und reibe mich an deiner Hand, während du immer wieder von hinten in mich stößt.
Gemeinsam finden wir einen intensiven Rhythmus und du dringst immer schneller und tiefer in mich ein.
“Hör nicht auf, oh Gott, hör nicht auf! Ja, genau so, genau da!”
Mit der anderen Hand hältst du mich fest, steigerst nochmal die Geschwindigkeit und Kraft deiner Stöße.
“Oh ja… oh ja, ich bin kurz davor, ich komme gleich! Ich komme… ich ko— oh ja… ich komme, oh Gott! ”
Du nimmst mich in deine Arme. Ich lege mein verschwitztes Gesicht auf deine starke Brust und versuche, langsam wieder normal zu atmen. Wie deine Brust sich hebt und senkt, ist unglaublich beruhigend. Du streichst mit ein paar widerspenstige Haarsträhnen aus dem Gesicht.
“Oh Gott. Also ich hätte nie im Leben damit gerechnet, hier in der Einsamkeit mit jemandem im Bett zu landen.”
“Naja, wenigstens bist du jetzt nicht mehr einsam.”
“Stimmt. Ein wenig Gesellschaft kann nicht schaden.”
Du grinst mich an und ich lege meinen Kopf wieder auf deine Brust. Ich schließe die Augen und genieße, wie du mein Haar streichelst. Ja… jetzt freue ich mich so richtig auf die Zeit hier.