
In diesem zweiteiligen Halloween-Special wird der Bürojob zum Horrorfilm. Eine neue, atemberaubende CEO übernimmt und plötzlich scheinen ihr alle Männer zu verfallen. Als ein Kollege nach einer Nacht mit ihr spurlos verschwindet, macht Mark sich auf die Suche nach Antworten. Doch als er ihr Büro betrittt, steht sie plötzlich halbnackt vor ihm…
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Hi. Mein Name ist Mark Paulsen. Ich arbeite als Assistant bei S&J Associates und vor zwei Tagen wurde ich ins Büro meiner Chefin gerufen, weil— Nein, das ist alles unwichtig. Es spielt keine Rolle, wer ich bin oder was ich tue. Ich weiß nicht mal, ob ich noch hier sein werde, wenn irgendjemand das hört.
Aber das ist auch egal. Was zählt, ist sie. Sie muss aufgehalten werden. Jennifer Rauch. Die jüngste CEO in der Geschichte von S&J, sie war überall in den Nachrichten. Aber sie hat ein Geheimnis. Gott. Hätte ich damals nur gewusst, was ich heute weiß… ich hätte etwas tun können. Ich hätte sie aufhalten können. Ich hätte ihn retten können.
Wenn es eine Sache gibt, die ich tun muss, bevor, die Wahrheit muss endlich ans Licht. Jennifer Rauch ist nicht das, was ihr denkt.
“Habt ihr sie in der Besprechung gesehen? Heilige Scheiße! ”
“Ich war voll abgelenkt von ihrem Rock. So eng, oder? ”
“Als sie sich nach vorne gebeugt hat, um den Beamer einzustecken.”
“Ey, wie meint ihr, was sie im Bett ist? Sie mags bestimmt schmutzig? Eine Frau wie sie.”
“Auf jeden Fall.”
“Das würd ich echt gern selbst rausfinden.”
“Tommy, du hast keine Chance, Mann. Schau sie dir an und dann schau dich an.”
“Ach komm, wenn ich will, krieg ich sie. Ich steh auf Herausforderungen.”
“Viel Glück. Die Frau frisst dich mit Haut und Haar, Mann.”
“Hey Jungs, über wen redet ihr?”
“Niemand.”
“Nix. Erzähl ich dir später. Hey, gehen wir Freitag eigentlich ins Kino? Der neue Thriller mit Megan Fox soll krass sein.”
“Ja, klar.”
So war es damals im Büro. Selbst mit Tommy, meinem langjährigen Freund, ich habe nie richtig dazu gehört. Aber die meisten von denen waren totale Volltrottel. Natürlich wusste ich, über wen sie geredet haben. Wirklich subtil waren sie nicht, sie gafften ihr hinterher wie Hunde. Aber wie alle anderen fand ich sie, naja, faszinierend. Ich hatte noch nie eine Frau wie sie gesehen. Sie war die Fantasie jedes Mannes.
Ein absoluter Hingucker. Jeden Morgen, wenn sie an meinem Schreibtisch vorbeikam, war ich wie hypnotisiert von ihren Beinen. Die glatte, beinahe golden schimmernde Haut. Die perfekte Rundung ihres Hinterns unter ihrer eng anliegenden Kleidung, ihr Haar, das wie schwarze Seide über ihre Schultern fiel. Man konnte sich in ihrer Schönheit verlieren. Und das Verrückte: Man wollte nie wieder gefunden werden.
Sie wusste natürlich nichts von meinen Gefühlen für sie. Ich war ein Niemand. Eine Nummer im Büro. Das war mir klar und manchmal war es mir sogar recht. Ich reparierte defekte Zugangskarten, holte Kaffee für meine Vorgesetzten, ordnete die überquellenden Aktenstapel im Postraum. Aber vielleicht war genau das der Grund, dass ich nicht widerstehen konnte, als sie mich plötzlich bemerkte. Jetzt ist alles anders.
Und Tommy, ich weiß nicht, ob ich mir je verzeihen kann, was ihm passiert ist. Ich wünschte, ich könnte sagen, ich hätte nichts gewusst. Gott, ich wünschte, ich hätte wirklich nichts gewusst. Dass ich einfach glauben könnte, dass sich ohne ein Wort aus dem Staub gemacht hat. Aber das kann ich mir jetzt nicht mehr einreden. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann hat ers auch durchgezogen. Und Jennifer, sie. Gott, ich wünschte, ich hätte etwas getan.
“Und ich kann’s immer noch nicht glauben. Was für ein Abend. ”
“Hey, habt ihr Tommy heute schon gesehen? Er ist sonst nie so spät dran.”
“Er hat’s gestern krachen lassen.”
“So hart, dass er echt zu ihr hin ist und sie angesprochen hat.”
“Zu wem?”
“Jennifer. Wir waren gestern noch was trinken und irgendwann ist Jennifer aufgekreuzt. Tommy, naja, du kennst ihn. Hat sein Glück versucht und jetzt ist es 11, er ist nicht hier, sie ist nicht hier.”
“Was für eine Legende! Unfassbar, Mann.”
Nicht in die Bar eingeladen zu werden war nichts Neues, aber keine Nachricht von Tommy, um mit seiner Heldentat anzugeben? Irgendwas stimmte nicht. Ich machte mir meine zweite Tasse Kaffee und ging zurück an meinen Schreibtisch. Vertieft in irgendwelche Listen wurde ich plötzlich vom Duft ihres Parfums abgelenkt. Ohne mich eines Blickes zu würdigen, stolzierte sie an meinem Schreibtisch vorbei – warum auch, wieso sollte sie. Aber allein ihre Anwesenheit machte mich nervös.
Fast peinlich, wie stark ich auf sie reagierte. Ich rutschte auf meinem Stuhl herum, versuchte, die Erregung in meiner Hose zu verbergen. Dann bemerkte ich etwas an ihrem Handgelenk, als sie die Tür zu ihrem Büro aufschloss. Etwas Funkelndes. Tommys Vater hatte ihm die Uhr zum Abitur geschenkt. Mit einer Gravur seiner Initialen. Tommy hatte immer Witze darüber gemacht, wie albern sie sei, aber trotzdem trug er sie jeden Tag.
Und ich war mir sicher, es war eine Uhr, seine Uhr. Ein paar Nummern zu groß baumelte sie um ihr schlankes Handgelenk. Ohne nachzudenken stand ich auf und ging zur Tür ihres Büros, sie war jetzt geschlossen, aber die Jalousien standen offen.
Sie stand mit dem Rücken zu mir, als ich die Hand hob, um anzuklopfen, doch dann drehte sie sich plötzlich um. Ihre Bluse war geöffnet, darunter ein dunkler Spitzen-BH, sie bückte sich und kramte in ihrer Tasche. Ihr langes, dunkles Haar fiel ihr ins Gesicht, als sie ein Kleid herauszog und auf den Schreibtisch warf.
Was machte sie da? Sie wollte sich doch nicht etwa hier ausziehen? Warum hier? Warum in Klamotten auftauchen, die sie gleich? Ich sah mich um, die meisten, die fürs Mittagessen geblieben waren, waren im Pausenraum.
Ich beobachtete, wie sie langsam die restlichen Knöpfe der Bluse löste. Ich durfte das nicht ansehen, ich sollte gehen, ich— Meine Hand war noch halb erhoben, bereit zu klopfen, doch als ich sah, wie ihre roten Nägel langsam über ihre Brust glitten, als sie die Bluse auszog, konnte ich mich kaum noch daran erinnern, warum ich überhaupt klopfen wollte.
Mein Herz pochte in meiner Brust, alles schien sich in Zeitlupe zu bewegen. Passierte das alles echt? Als sie hinter ihren Rücken griff, um ihren Rock zu öffnen, spürte ich die Spannung in meiner Hose. Ihre Haut ihr Haar, ihre Lippen, ich war wie hypnotisiert. Sie ließ den Rock zu Boden fallen. Ich zuckte bei diesem Anblick zusammen, wie sie da stand nur in ihrer Unterwäsche.
Sie nahm das Kleid, führte erst ein Bein, dann das andere hinein, zog es über Hüften, Bauch, es spannte sich über ihre Brust, als sie den Reißverschluss zuzog. Mein Blut kochte und rauschte direkt in meinen Schwanz. Das Ganze fühlte sich wie eine Ewigkeit an, aber es konnten kaum mehr als ein paar Minuten gewesen sein. Das Glitzern der Uhr, als sie sie lächelnd in die Schublade ihres Schreibtisches legte, holte mich zurück in die Realität. Instinktiv machte ich einen Schritt zurück, kam versehentlich gegen die Tür und genau in dem Moment sah sie auf und entdeckte mich.
“Oh, oh nein. Mist, Mist, Mist.”
Ich ging schnell zurück zu meinem Schreibtisch, rieb mir die Schläfen, versuchte, irgendwie zu begreifen, was gerade passiert war. Meine Chefin hatte sich gerade in ihrem Büro auszogen und dann hatte sie mich beim Spannen erwischt. Würde ich meinen Job verlieren? Den ganzen Nachmittag spürte ich ein unangenehmes Stechen in der Brust, blanke Angst. Aber ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen, arbeitete einfach, sprach mit niemandem.
Jedes Geräusch ließ mich zusammenzucken. Ich wartete nur darauf, dass sie aus ihrem Büro kam, um mich zur Rede zu stellen, mich fertig zu machen, mich zu feuern. Aber es war mehr als das. Irgendetwas, irgendetwas war anders. Ich konnte nur nicht sagen, was.
Unter meiner Nervosität lag noch etwas anderes. Die Szene lief in meinem Kopf immer und immer wieder ab. Egal, wie sehr ich mich auf meine Arbeit konzentrieren wollte. Aber nicht nur ihre Brüste, ihre Kurven, ihre Lippen oder ihr Haar. Es war der Moment, als sie mich ansah. Sie hatte mich definitiv gesehen und als ihr Blick auf mir landete, lächelte sie. Was sollte das bedeuten? Könnte es sein, hatte es ihr etwa gefallen? Nein.
“Hey, Mark! So heißt er doch, oder?”
“Ja.”
“Mark! Hallo, es ist schon nach fünf. Feierabend. ”
“Wir treffen Tommy gleich in der Bar, wenn du mitkommen willst.”
Es ist mir fast peinlich zuzugeben, dass ich keine Sekunde mehr an Tommy gedacht hatte. An den eigentlichen Grund, warum ich an ihre Tür klopfen wollte. An die Uhr an ihrem Handgelenk.
“Habt ihr was von ihm gehört?”
“Nee, aber er meinte gestern Abend, dass wir uns dort treffen sollen. Damit er uns von seinem Home Run erzählen kann. Kommst du mit? ”
Ich nickte fast automatisch und packte meine Sachen. Wollte ich wirklich mit den Jungs losziehen? Nein. Aber vielleicht tauchte Tommy ja wirklich auf. Ich war fast schon durch die Tür, als-
“Herr Paulsen, könnten Sie bitte kurz in mein Büro kommen?”
Ihre Stimme jagte mir einen Schauer über den Rücken. Ich nickte meinen Kollegen zu und wandte mich ihr zu. Sie stand auf der anderen Seite des Büros in ihrer Tür. Als ich auf sie zuging, war ich nicht nervös, ich war wie elektrisiert. Im Vorbeigehen ließ ich meine Tasche wieder auf meinen Schreibtischstuhl fallen.
“Frau Rauch, ich—”
“Schließen Sie die Tür. Und nennen Sie mich Jennifer. ”
Ich schloss die Tür hinter mir, und als ich mich wieder zu ihr umdrehte, war sie überraschend nah.
“Jennifer, ich—”
“Ja?”
Ich dachte, ich müsste etwas sagen, aber kaum öffnete ich den Mund, schoss das Bild ihres halbnackten Körpers wieder in meinen Kopf. Ich schluckte, rang nach den richtigen Worten.
“Ich wollte mich entschuldigen, wegen vorhin. Ich habe nicht— ich meine, ich habe nichts gesehen.”
“Oh, haben Sie nicht? Naja, es hätte mich nicht gestört, wenn doch.”
“Was?”
“Wirklich. Geben Sie’s ruhig zu.”
“Also, ich—”
“Ihr Herz rast wahrscheinlich gerade. Schon gut. Sagen Sie mir, was Sie gesehen haben.”
“Wie Sie sich ausgezogen haben.”
“Hat es dir gefallen?”
“Ja.”
Sie trat näher an mich heran und ich wich unwillkürlich zurück, bis ich mit dem Rücken an der Tür stand. Ihre Augen, ich konnte mich nicht losreißen.
“Willst du mehr sehen, Mark? Mehr fühlen? ”
Gott, wie sie meinen Namen sagte, so dicht vor mir. Etwas geschah mit mir, etwas—
“Ich mag Männer, die wissen, was sie wollen. Es ist okay. Sprich. Sag es mir.”
“Ja, es hat mir gefallen. Ich will mehr.”
Sie griff nach meiner Krawatte, richtete sie vorsichtig, aber dann verweilte ihre Berührung und sie ließ ihre Finger weiter über meine Brust gleiten. Mein Gehirn hatte einen Kurzschluss, mein Schwanz pochte, meine Hände zitterten, ich versuchte, was zu sagen, irgendwas.
“Sag mir, was du gerade denkst. Was geht dir durch den Kopf.”
“Du.”
“Was genau?”
“Wie du schmeckst.”
“Oh? Daran denkst du also, hmm?”
“Ja.”
“Du darfst kosten, wenn du willst.”
Irgendwo im logischen Teil meines Hinterkopfes wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Aber ich konnte nicht darauf zugreifen, konnte mich nicht wehren. Und ich wollte es auch nicht. Sie zog mich am Kragen näher zu sich heran, ihre Lippen dicht an meinem Ohr.
“Fass mich an. Es ist okay.”
Meine Hände schlossen sich um ihre Taille, ich zog sie an mich. Sie warf den Kopf zurück, als meine Lippen ihren Hals berührten. Ihre Haut war kühl, ihr Duft berauschend.
Ich konnte nicht genug von ihr bekommen. Meine Hände ergriffen alles, was greifbar war, ihren Hintern, dann ihre Brüste, durch den Stoff ihres Kleides. Ihre Hände glitten langsam über meinen Körper, streichelten mich, ermutigten mich, jeden Zentimeter ihres Körpers mit meinen Lippen zu erkunden. Ungeduldig zog ich ihre Brüste aus dem Kleid, der Stoff riss leicht, als ich hungrig daran saugte, ihre Brustwarzen in den Mund nahm, mit flacher Zunge über sie leckte, gierig nach mehr und mehr.
“Oh, sehr gut.”
Ich spürte, wie ich den Verstand verlor, berauscht von ihrem Duft, dem Geschmack ihrer Haut, ich wollte sie.
“Ja, du kannst mehr haben. Du darfst mich kosten, mach weiter.”
Ich ließ mich auf die Knie sinken. Sie spreizte ihre Beine, ihre zarten Finger schoben ihren Slip zur Seite. Sobald ich sie schmeckte, war ich sofort unersättlich.
Ich sog ihren Duft ein, während meine Zunge jeden Fleck, jeden Winkel erkundete, den ich erreichen konnte.
“Gut, ja.”
Meine Hände griffen nach ihren Oberschenkeln, spreizten sie weiter, während ich sie leckte und an ihr saugte.
“Ja, du machst das sehr gut.”
Ihre Hand glitt in mein Haar, führte mich, zog mich in die richtige Richtung. Meine Knöchel stachen vor Anstrengung weiß hervor, meine Nägel gruben sich in ihre weichen Schenkel.
Ihr Geschmack, ihr Stöhnen, sowas hatte ich noch nie erlebt. Ich wollte mehr, brauchte mehr. Ich schob zwei Finger tief in sie, ihr Körper bäumte sich vor Lust auf, ihre Hand ballte sich in meinem Haar zu einer Faust.
“Sag mir, wie gut es ist.”
“So gut.”
“Nimm dir mehr, nimm dir, so viel du brauchst.”
Ich trieb sie härter an, saugte noch intensiver an ihr, leckte jeden Tropfen ihres Nektars auf, meine Finger winkelten sich in ihr an, ihre Oberschenkel schlossen sich um mein Gesicht, aber ich hörte nicht auf, ich konnte nicht.
“Ja, mehr. Gib mir mehr.”
Ich wusste nicht, was wirklich passierte, aber nichts anderes zählte, nur sie. Ich hätte alles für sie getan.
“Ich geb dir alles, alles.”
Ich spürte, wie ein Lusttropfen meine gespannte Boxershorts benetzte. Ich konnte und wollte meine Hände und Lippen nicht von ihr lösen.
“Ja, mehr. Du gehörst jetzt mir.”
Der Klang ihrer Stimme, die Geräusche, die sie machte, hallten in meinem Kopf wie ein endloses Echo, trieben mich an, ließen mich nicht aufhören. Ich musste sie befriedigen, ihr alles geben.
“Gleich hast du’s geschafft.”
Ich schob einen dritten Finger in sie, trieb sie hart gegen den Schreibtisch. Sie lehnte sich zurück, um sich abzustützen und warf dabei ein paar Akten zu Boden. Ich blickte zu ihr auf, mein Gesicht zwischen ihren Beinen, meine Finger und meine Zunge brannten vor Lust, so schnell war alles geschehen. Ihre Finger glitten über ihre Lippen, verschmierten den Lippenstift, zogen Spuren über Hals und Brust.
“Mehr, mehr.”
Meine Zunge schloss sich um ihre Clit, ich saugte fest, während ich einen vierten Finger in sie schob. Ihre Nägel krallten sich förmlich in meinen Rücken, zog mich näher, forderten mich weiter heraus.
“Schau mir in die Augen, wenn ich komme. Jetzt.”
Ich stieß immer fester zu im Rhythmus ihrer Bewegungen, sie rieb sich wie wild an meiner Hand. Ich sah ihr in die Augen und war gefesselt. Plötzlich leuchteten ihre Pupillen weiß auf, ihre Iris wurde grell. Bildete ich mir das nur ein?
Ich konnte meinen Blick nicht von ihr lösen, von ihren Augen, die zu leuchten schienen, bis ich ihre Hand auf meinem Kinn spürte. Ich schüttelte kurz den Kopf, als wollte ich mich von etwas befreien. Ich konnte nicht. Ich erinnerte mich nicht einmal, warum ich hier war. Ich versuchte einen klaren Gedanken zu fassen, aber da war nichts.
“Unerwartet. Aber gut.”
Sie glitt vom Schreibtisch, streckte mir die Hand entgegen, um mir auf zu helfen. Sie küsste mich, ihre Zunge schob sich hungrig in meinen Mund, schmeckte uns beide auf meinen Lippen. Sie lehnte sich an mich, ihre Brüste drückten fest an meinen Körper. Ich spürte, wie die sich der Fleck in meiner Hose weiter ausbreitete.
“Ich würde das gern wiederholen. Du bist anders. Morgen Abend bei dir. Aber jetzt kannst du gehen.”
Sie ließ mich los. Aus ihrem Griff und aus diesem benebelten Zustand. Ich kam langsam wieder zu Sinnen und als ich mich endlich vollkommen erholt hatte, saß ich schon in meinem Auto auf dem Parkplatz. Ich starrte aus dem Fenster, meine Hände krampften ums Lenkrad, ich atmete flach und kurz. Ich fühlte mich, als wäre ich verbrannt, wie ein glühendes Stück Kohle und gleichzeitig seltsam ruhig, fast unerschüttert.
Erst spät in der Nacht fiel mir Tommy wieder ein. Und die Uhr. Und die Fragen über, die ich nie gestellt hatte. Im Bett versuchte ich, mich daran zu erinnern, wie dringend sich das alles vorhin noch angefühlt hatte, wie nervös ich gewesen war, wie angespannt und besorgt. Aber alles, worauf ich mich wirklich konzentrieren konnte, war der Geschmack, der noch auf meinen Lippen hing und eine einzige Frage, die wie ein Glockenläuten in meinem Kopf schlug: Wann würde ich sie wieder schmecken können?
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