
Er bemerkt sie an der Bar – eine Frau, die ihm den Atem raubt. Er setzt sich zu ihr und zwischen ihnen knistert es gewaltig. Ein Rollenspiel, das das Feuer neu entfacht und in einem öffentlichen Abenteuer eskaliert.
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“Mann, heute ist es richtig voll hier. Ich frage mich wo. Ah, da.”
Ich schlängle mich durch die Menge, um den einzigen freien Platz an der Bar zu ergattern.
“Tschuldigung. Danke. Achtung!”
Es ist wirklich brechend voll. Normalerweise mag ich diese Bar gerade wegen der gemütlichen, schummrigen Atmosphäre. Aber gerade heute gibt’s ein Drink-Special und Live Musik. Ich Glückspilz.
Kurz überlege ich, in eine andere Bar zu gehen, doch dann sehe ich dich. Du sitzt ganz alleine am Ende des Tresens, auf den Ellenbogen gestützt, dein langes Haar fällt über die Schultern.
“Heilige.”
Ich hab die perfekte Sicht auf dich. Dein dünnes, weißes Top betont dein Dekolleté perfekt, ich kann mich kaum von dir losreißen. Der schwarze Lederrock schmiegt sich um deine Kurven, deine langen, gebräunten Beine sind übereinandergeschlagen. Gott, du bist einfach umwerfend. Und dieses Outfit steht dir unglaublich gut.
Natürlich bin ich nicht der Einzige, dem du auffällst. Selbst der Barkeeper schielt immer wieder verdächtig zu dir rüber. Leider bin ich zu weit weg, um eurer Unterhaltung zu folgen, aber worum auch immer es geht, du lachst und lässt mein Herz ein wenig schneller schlagen. Dein Lachen ist ansteckend. Wie dein ganzes Gesicht strahlt, deine roten Lippen, deine perfekten Zähne, deine leuchtenden Augen. Ich bin wie hypnotisiert von deiner Schönheit. Und schau einer an, direkt neben dir ist ein Hocker frei geworden. Vielleicht hab ich ja Glück.
“Danke, süß von dir.”
“Stimmt halt. Ich sehe hier echt viele Frauen, aber die meisten sind keinen zweiten Blick wert.”
Du genießt das Kompliment, wirst ein wenig rot. Und als du mich im Augenwinkel näher kommen siehst, spielst du voll mit.
“Wenn du mir weiterhin so starke Drinks mixt, kann ich nichts versprechen.”
“Ähm, ist der Platz noch frei?”
Du klimperst mit deinen dunklen Wimpern. Dein Blick gleitet zu deinem fast leeren Martini-Glas.
“Gehört dir.”
“Was darfs sein?”
Ich muss mein Lachen unterdrücken. Der Typ denkt wirklich, er hätte eine Chance bei dir und ist sauer, weil ich euch unterbrochen habe. Fast schon erbärmlich. Aber ich muss zugeben: Die Aufmerksamkeit, die du von anderen Männern bekommst, macht mich richtig an. Das ist nichts Neues. Du verdrehst ständig Köpfe, doch zu sehen, wie jemand so offen mit dir flirtet, ohne zu wissen, dass dein Ehemann direkt daneben sitzt. Das ist fast schon verboten heiß.
“Einen Whiskey pur.”
“Und für sie noch einen Martini auf mich.”
Ich sehe zu dir rüber und du raubst mir sofort den Atem. Du bist so wunderschön und spielst offensichtlich weit außerhalb meiner Liga. Plötzlich muss ich daran denken, wie ich damals den Mut aufgebracht habe, dich nach einem Date zu fragen. Ich war so nervös. Du warst die schönste Frau, die ich je gesehen habe.
Wir hatten uns davor noch nie unterhalten, ich wusste nicht mal, wie du heißt, und doch wollte ich von einem Moment auf den nächsten alles über dich wissen. Trotzdem hat es Wochen gedauert, bis ich mich endlich getraut hatte. Obwohl ich mittlerweile die Antwort kenne, fühle ich mich gerade wieder genau so: die Aufregung, die Nerven, all die Möglichkeiten. Meine Gedanken rasen genauso schnell wie mein Herz.
“Ich hoffe, du hast nichts dagegen, wenn ich hier sitze. Du erinnerst mich irgendwie an jemanden. ”
“Ach echt? An wen denn?”
“Eine Frau, die ich mal kannte.”
“Die muss ja was Besonderes gewesen sein, wenn du in irgendwelchen Bars an sie denken musst.”
“Du hast keine Ahnung.”
“Erzähl mir von ihr.”
“Ich könnte die ganze Nacht über sie reden. Du kannst dir nicht vorstellen, wie schön sie ist. Ihr Lächeln, absolut bezaubernd. Ihre Figur, so einzigartig, so anziehend. Und ihre Augen, leuchtend wie der Abendstern.”
“Klingt umwerfend.”
“Das ist sie, ja, aber ihre Persönlichkeit ist eigentlich das, was dich wirklich catcht. Sie bringt mich immer zum Lachen, ist so fürsorglich und hilfsbereit. Auf Partys ist sie immer der Mittelpunkt und trotzdem achtet sie darauf, dass sich alle um sie herum gut fühlen.”
Du wirst rot, als du die Ehrlichkeit in meinen Worten spürst. Worte, die trotz unseres kleinen Spiels einfach aus mir heraussprudeln. Ich sage dir viel zu selten, wie unglaublich toll ich dich eigentlich finde. Und ich will, dass du das nie vergisst.
“Klingt so, als würde sie dir echt viel bedeuten.”
“Das tut sie.”
Das dämmrige Licht der Bar taucht dich in einen warmen Schimmer. Ich denke daran, das Spiel zu beenden und einfach mit dir nach Hause zu gehen. Früher hätte ich das wahrscheinlich getan. Aber heute nicht.
Heute geht es darum, aus unserer Routine auszubrechen. Die Rollen, die Abläufe, einfach mal loszulassen. Wir wollen, dass es zwischen uns wieder knistert. Das Verlangen für einander spüren. Wieder wie frische, verliebte Grünschnäbel umeinander herumtanzen. So wie am Anfang. Und genau das will ich wieder spüren.
“Danke.”
“Dankeschön.”
“Nervt er dich?”
“Ein wenig. Aber ich komm klar.”
Als du ihm zuzwinkerst, trifft mich das mitten ins Herz. Was passiert hier gerade mit mir? Zu sehen, wie andere Männer mit dir flirten und du mitspielst, das sollte mich eigentlich eifersüchtig machen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Ich gefällt mir. Um ehrlich zu sein, macht es mich an.
Ich weiß genau, was für ein Glück ich mit dir habe. Und die Blicke der anderen sind der beste Beweis dafür. Ich will, dass sie denken, sie hätten eine Chance. Und dann will ich derjenige sein, mit dem du am Ende nach Hause gehst, der, in dessen Armen du einschläfst.
Ehrlicherweise war ich ein wenig skeptisch, als du mit dem Vorschlag kamst, aber jetzt bin ich froh drum. Das hier ist besser als jedes Vorspiel und ich weiß nicht, wie lange ich mich noch zurückhalten kann.
“Falls du deine Meinung änderst, sag Bescheid und ich kümmere mich darum.”
“Flirtest du mit allen Barkeepern oder ist der hier was Besonderes?”
“Hört sich an, als wär da jemand eifersüchtig.”
“Eifersüchtig? Ich, niemals.”
“Und wieso nicht?”
“Sollen sie dir schöne Augen machen. Du gehst trotzdem mit mir nach Hause.”
“Überheblichkeit ist für die meisten Frauen ein totales NoGo.”
“Stimmt. Für die meisten Frauen vielleicht.”
“Doch irgendwas sagt mir, dass du nicht wie die meisten Frauen bist.”
“Mit ein wenig Glück findest du es vielleicht raus.”
Sachte lässt du deine Hand unterhalb des Tresens auf meinen Oberschenkel gleiten. Niemand sieht, was deine Berührung mit mir macht und ich muss um meine Fassung kämpfen. Du lächelst mich an.
“Dass der Barkeeper einen guten Frauengeschmack hat, wissen wir jetzt. Aber kann er auch gute Drinks mixen?”
“Finden wir’s heraus. Auf gute Gesellschaft.”
“Und auf neue Abenteuer.”
Es fällt mir schwer, wegzusehen, als du das Martiniglas an deine vollen Lippen führst.
“Nicht schlecht. Aber mein Mann macht bessere Cocktails. Er macht meinen Martini immer extra dirty.”
Du leckst über deine Oberlippe. Eine winzig kleine Geste und doch zuckt mein Schwanz in meiner Hose. Verdammt. Es gibt so viele Dinge, die ich mit diesem Mund anstellen möchte. Geduld war noch nie meine Stärke. Und das weißt du genau. Wahrscheinlich machst das genau aus diesem Grund, spannst mich auf die Folter, lässt mich zappeln.
“Ein Ehemann und der Barkeeper? Anscheinend habe ich Konkurrenz.”
“Du dachtest wohl, du könntest hier reinspazieren und dir einfach nehmen, was du willst?”
“Nein, gar nicht. Ich mag Herausforderungen.”
“Also, wo ist dein Mann heute Abend? Ich kann mir nicht vorstellen, dass er dich ganz alleine an der Bar sitzen lässt, so umwerfend wie du aussiehst.”
“Arbeiten. Wie immer.”
Du bemerkst meinen Ehering und wir erinnern uns beide an den Tag, an dem du ihn mir vor fast zehn Jahren an den Finger gesteckt hast. Manchmal kommt es mir ewig her vor. An anderen Tagen fühlt es sich an wie gestern.
“Und was ist mit deiner Frau? Wo ist sie?”
“Oh, wahrscheinlich in irgendeiner Bar. Trinkt billige Martinis und flirtet mit schmierigen Barkeepern.”
“Klingt wild.”
“Das ist sie. Aber auf die beste Art und Weise.”
“Wo wir schon von Konkurrenz sprechen.”
“Oh, es gibt keine. Glaub mir. Ich bin genau da, wo ich sein will.”
Du errötest und versteckst dich hinter dem Glas, als du noch einen Schluck nimmst. Deine Bescheidenheit liebe ich besonders an dir. Du hast keine Ahnung, wie umwerfend du bist und welche Wirkung du auf die Menschen um dich herum hast. Der Barkeeper ist nicht der Einzige, der dich die ganze Zeit beobachtet. Ein Typ am Stehtisch, ein anderer bei der Band. Du ziehst sie alle in deinen Bann, es macht mich wahnsinnig. Jeder Mann in dieser Bar würde gerne in deiner Nähe sein, ich weiß, wie verdammt glücklich ich mich schätzen kann, dich zu haben.
Nicht, dass ich es je vergesse, aber im Alltag geht sowas oft unter. Arbeit, Familie, Stress, da verliert man manchmal den Blick für das Wesentliche. Heute Nacht zählt nur dieser Moment. Die Bar ist voll, überall sind Leute. Ich greife den Sitz deines Hockers und ziehe dich näher zu mir, direkt zwischen meine Knie.
Unter dem Tresen streichelst du mein Bein hinauf, bis du den Reißverschluss meiner Hose erreichst. Selbst durch den dicken Stoff meiner Jeans spüre ich die zarte Berührung deiner Fingerspitzen auf meinem Schwanz. Ich werde hart. Und dein Lächeln verrät, dass du genau das wolltest.
“Meinst du, deine ist Frau sauer, dass du den Abend mit mir verbringst?”
“Oh nein, ich denke, das ist okay für sie. Sie hat kein Problem damit zu teilen.”
“Teilen?”
“Sie weiß, dass ich schon lange mal einen Dreier will.”
Ich sehe, wie sich deine Pupillen weiten, weil du dich fragst, ob ich die Wahrheit sage oder ob das nur Teil des Spiels ist. Um ehrlich zu sein, habe ich dir nur noch nie von dieser Fantasie erzählt, aber das hier hat mich so heiß gemacht, dass ich nicht anders kann.
“Falls sie keine Zeit hat, könnte der Barkeeper ja mitmachen. Lust hat er bestimmt.”
“Ah, du hast also auch schon an einen Dreier gedacht.”
“Noch nie. Aber vielleicht lasse ich mich ja überzeugen.”
Deine Hand ruht noch immer auf meinem Oberschenkel und es quält mich, dass ich deine Berührung nicht erwidern kann. Jedes Mal, wenn du die Beule in meiner Hose triffst, setzt du Funken frei, die durch mich hindurchzucken, und ich kämpfe mit aller Kraft, um ruhig zu bleiben. Deine Hand ist wie Benzin und ich muss aufpassen, dass ich nicht in Flammen aufgehe. Ich will dich und das Warten macht mich irre.
“Und wovon träumst du? Was wolltest du schon immer mal ausprobieren?”
“Wenn du es wirklich wissen willst, Sex in der Öffentlichkeit. In einer Umkleide, in einer ruhigen Gasse, irgendwo, wo man erwischt werden könnte.”
Mit diesen Worten senkst du den Blick, als hättest du Mühe, mich anzusehen – und mir wird mir klar: Wir spielen kein Spiel mehr. Wir sind keine Fremden, die sich zufällig in einer Bar treffen. Du bist meine Frau, ich dein Mann. Wir tauschen Geheimnisse aus, und gerade hast du etwas gesagt, mit dem ich nie gerechnet hätte. Selbst nach all diesen Jahren entdecken wir noch Neues aneinander. Plötzlich lehnst du dich zu mir und deine Lippen streifen mein Ohr.
“Irgendwo, wo es ruhig und dunkel ist. Irgendwo, wo jederzeit jemand hereinplatzen könnte. Es müsste schnell gehen, so schnell, dass wir uns gar nicht ganz ausziehen können. Keine Zeit für Vorspiel, keine Zeit, um groß nachzudenken, einfach nur heiß, schnell und intensiv. Du müsstest deine Hand auf meinen Mund legen, damit niemand was hört. Danach müsste ich schnell wieder gehen und so tun, als wäre nichts passiert, obwohl ich noch feucht und klebrig bin und nach Sex rieche.”
“Liebling.”
Ich kann meinen Ohren kaum glauben. Das klingt nicht nach dir, gleichzeitig ist es so verdammt heiß.
“Du, sollen wir?”
“Ich pudere mir kurz das Näschen und lass dich mit deinen Gedanken allein.”
Als du zum hinteren Teil der Bar gehst, zwinkerst du mir über die Schulter zu. Plötzlich ergibt alles einen Sinn: die gedimmte Beleuchtung, die Bar, die du ausgesucht hast, wie du mich berührt hast, das hier war von Anfang an dein Plan. Wieso habe ich das nicht gleich gemerkt? Sobald du in den Toiletten verschwunden bist, ziehe ich meinen Geldbeutel aus der Tasche und lege ein paar Scheine auf den Tresen. Dem Barkeeper gebe ich ein ordentliches Trinkgeld, als Trostpreis sozusagen.
Je näher ich den Toiletten komme, desto mehr zittere ich. Sowas habe ich noch nie gemacht und es ist überwältigend. Die Tür ist nicht abgeschlossen. Ich drücke die Klinke und trete ein. Du drehst dich um, als du die Tür hörst, schenkst mir ein herausforderndes Grinsen, offensichtlich kein bisschen überrascht, dass ich dir gefolgt bin.
“Das hat aber lange gedauert.”
Ohne eine weitere Sekunde zu verschwenden, ziehe ich die Tür hinter zur und drehe das Schloss.
Als ich vor dir stehe, umfasse ich dich, meine Hände auf deiner Taille. Dein Blick ist dieser perfekte Mix aus Unschuld und Risikofreude. Deine Wangen glühen vom Alkohol und als du den Kopf hebst, schreien deine roten Lippen förmlich danach, geküsst zu werden.
Du ziehst mich magnetisch an. Du schmeckst so vertraut und doch ist es wie eine völlig neue Erfahrung.
Du öffnest deinen Mund und meine Zunge gleitet hinein, unser Kuss wird intensiver, wilder, verzweifelter. Ich will dich überall spüren, an deinem Hals, in deinen Haaren und meine Hände gleiten unter dein weißes Top.
“Du fühlst dich so gut an. Darauf habe ich den ganzen Abend gewartet.”
Das könnte ich die ganze Nacht machen. Dich einfach nur zu küssen, bringt mein Blut schon in Wallung, aber wir wissen beide: Die Zeit ist begrenzt. Ich will diesen Moment auskosten, deine Fantasien wahr werden lassen. Ich nehme deine Hand, drehe dich sanft zu mir und drücke dich leicht nach vorne, bis du dich am Waschbecken abstützen musst.
Selbst mit dem Rücken zu mir gibt mir der Spiegel die perfekte Sicht auf dich. Ich sehe jeden Gesichtsausdruck, jede Reaktion, jedes kleine Lächeln. Du bist nach vorne gebeugt, streckst du mir deinen Hintern entgegen. Dein schwarzer Lederrock ist an deinen Oberschenkeln nach oben gerutscht. Noch ein kleines Stück und ich kann deine Pussy sehen. Ich bin mir sicher, dass du schon feucht bist. Und du ahnst, was als nächstes kommt.
“Hast du überhaupt eine Ahnung, wie wunderbar du bist? Und wie sehr ich dich liebe?”
Meine Hände gleiten sanft über deinen Rücken, streichen über deine Rippen, folgen den Linien deines Körpers, landen auf deinen Brüsten und massieren sie durch den dünnen Stoff deines Oberteils.
“Oh Gott, Schatz. Das fühlt sich so geil an.”
“Was ist damit?”
Deine Nippel werden hart und ich rolle sie zwischen meinen Fingern hin und her. Du legst deinen Kopf nach hinten auf meine Schulter, mit geschlossenen Augen und überlässt du deiner Lust die volle Kontrolle. Es macht mich wahnsinnig. Ich lasse meine Hände nach unten gleiten. Über deinen Bauch bis zum Saum deines Rocks. Ich stülpe ihn nach oben, über deine Hüfte und als du nach dem Reißverschluss greifst, schlage ich deine Hand verspielt weg.
“Wir haben keine Zeit, uns auszuziehen, weißt du noch?”
Als dein Rock aus dem Weg ist, ziehe ich dein Höschen zur Seite und schiebe einen Finger in dich.
Du bist schon so feucht. Nass. Tropfend. Noch besser als ich es mir vorgestellt hatte. Ich lasse noch einen Finger in dich gleiten und stoße immer und immer wieder in dich.
“Ich gebe dir alles, was du willst. Alles, genau wie du es beschrieben hast. Lass einfach los.”
Ich gleite durch deine Lippen, tauche ein, erst mit einem Finger, dann mit zwei, stoße wieder und wieder zu. Im Spiegel sehe ich deinen Blick. Deine Augen flackern unter deinen schweren Lidern. Du öffnest deinen Mund, als wolltest du was sagen, aber du verschluckst die Worte, gerade als ich meine Finger noch tiefer in dich stoße.
“Ich wünschte, du könntest laut werden, aber was ist mit den Leuten da draußen? Und wenn sie uns hören, muss ich damit aufhören. Das wollen wir doch nicht, oder?”
“Nein! Hör nicht auf.”
“Dann musst du leise sein. Und wenn das nicht geht, muss ich dir wohl irgendwas in den Mund stopfen.”
Ich bin nicht oft dominant, aber jetzt fühlt es sich richtig an. Und so wie du mich ansiehst, stimmst du mir zu.
“Ich bin leise. Versprochen.”
“Sehr gut.”
Zuerst drücke ich meinen Daumen an deine Clit und werde schneller. So schnell, dass es fast an Bestrafung grenzt. Deine Oberschenkel pressen sich an meine Hand, doch das hält mich nicht ab. Wenn überhaupt, ermutigt es mich, weil ich weiß, dass du bald kommst.
“Das ist so geil. Aber das weißt du, oder? Ich habe gesehen, wie dir die Aufmerksamkeit des Barkeepers gefallen hat. Dir hat es gefallen, mit ihm zu flirten, oder etwa nicht?”
Als du mir keine Antwort gibst, stoße ich meine Finger noch tiefer in dich.
“Ja! Hat es!”
“Mir auch. Es hat mich geil gemacht zu sehen, wie dich andere Kerle anschauen. Dass sie dich wollen. Obwohl du mir gehörst. Nur mir. Stimmt doch, oder?”
“Ja.”
“Gute Antwort.”
Ich drehe meine Finger in dir und winkle sie an, um genau den Punkt zu erreichen. Und genau in dem Moment, als dein Orgasmus dich überrollt, treffen sich unsere Blicke im Spiegel.
“Oh Gott!”
Ich halte dir den Mund mit meiner Hand zu und dämpfe die süßen, sinnlichen Laute, die du machst. Jedes kleine Stöhnen macht mich irre, doch ich will das hier hinauszögern. Du stöhnst und dein warmer Atem schlägt gegen meine Handfläche.
Du spannst deinen Körper an. Deine Augen sind geschlossen und du drückst dich an mich. Du beißt dir auf die Unterlippe.
Zu sehen, wie sehr du das genießt, bringt mich fast selbst zum Höhepunkt. Während du dich beruhigst, öffne ich meinen Reißverschluss und hole meinen Schwanz raus.
Ich ziehe dein Höschen nach unten und beuge dich wieder nach vorne.
Ich gebe dir keine Verschnaufpause, sondern ich direkt mit meinem Schwanz in dich. Im Spiegel sehe ich dir in deine Augen, ich weiß nicht, ob ich schon mal so geil war.
Ich will deine Ekstase bis zum geht nicht mehr ausreizen, oh ja. Ich stoße mit meinem Schwanz in dich und fülle dich aus. Tiefer und tiefer, bis du nach Luft schnappst.
Du stützt dich am Waschbecken ab und dann, dann kommst du nochmal.
“Oh ja.”
Im sehe dir im Spiegel zu, dein lustverzerrtes Gesicht brennt sich in meine Netzhaut. Deine Oberschenkel zittern. Ich halte es nicht mehr aus. Ich packe deine Hüfte und stoße ein letztes Mal hart zu, bevor ich selbst komme.
“Gott.”
“Schatz, das war-”
“Das, wovon du geträumt hast?”
“Und so viel mehr.”
Für einen kurzen Moment steht die Zeit still. Die gedämpfte Musik im Hintergrund und plötzlich ein lautes Klopfen, das unsere Zweisamkeit unterbricht.
“Oh fuck.”
“Komm.”
Du richtest deinen Rock und ich ziehe meine Hose an. Der Moment ist viel zu schnell um, aber genau das haben wir gebraucht. Diese pure, innige Verbindung, die Wände in uns nieder gerissen hat, von denen wir nicht mal wussten, dass sie existieren.
“Ist das der Teil der Story, in dem du nass und klebrig und nach Sex riechend verschwindest?”
“Zu dir oder zu mir?”
“Überrasch mich.”