Erlebe die intime Magie und Romantik von Mr. Darcys und Elizabeth Bennets Hochzeitsnacht in diesem Spin-off von Stolz und Vorurteil.

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“Wie geht es dir an diesem Abend, mein Liebes?”

“Oh! Du hast mich erschreckt. Mir geht es sehr gut. ”

“Gut.”

“Ich wünschte nur, du würdest mich nicht ‚mein Liebes’ nennen. So hat Vater Mutter immer genannt, wenn er verärgert war. Ich würde also etwas anderes bevorzugen. ”

“Oh, wie du wünschst. Welche Kosenamen darf ich dir dann zugestehen?”

“Lizzie natürlich. Mein Liebling. Meine Göttin, falls ich in der richtigen Stimmung bin und du die Gelegenheit ergreifen willst. ”

“Ah, ich verstehe. Und wenn wir uns uneinig sind, wie soll ich dich dann nennen? Etwa gar Mrs. Darcy? ”

“Nein. Ich finde es durchaus passend, wenn du glücklich bist, wenn du ganz und gar glücklich bist. ”

“Wie geht es dir an diesem Abend, Mrs. Darcy?”

“Mrs. Darcy. Mrs. Darcy ”

“Ganz wohl, noch mehr jetzt, wo wir endlich allein sind.”

“Es war ein wunderbarer Tag.”

“In der Tat. Eine so herrliche Zeremonie. Nie hätte ich von einer solch erhabenen Hochzeit zu träumen gewagt, und das trotz Kittys Laune und der gelegentlichen Extravaganzen unserer Mutter. ”

“Mir kam sie heute beinahe sittlich vor.”

“Du musst mir nicht schmeicheln. Ich bin mir der Eigenheiten meiner Familie durchaus bewusst, die sonderbare Art meiner Mutter war nie so - ”

“Unterhaltsam, gewiss. Du musst zugeben, es war doch ein wenig amüsant. ”

“Nicht, wenn man sein ganzes Leben so leben muss. Nicht, wenn es mich beinahe— ”

“Meine Liebe, nichts hätte uns je trennen können. Weder das Schicksal noch Wickham noch irgendein anderer, der es gewagt hätte, sich uns in den Weg zu stellen. Nicht einmal deine Mutter, die in ihrer unermüdlichen Weise unablässig jedem Gentleman an diesem Abend ihre Aufmerksamkeit schenkte, in einem scheinbar aufdringlichen Versuch, deiner Schwester einen anständigen Ehemann zu verschaffen. ”

“Ich habe nie an das Schicksal oder an Bestimmung geglaubt - doch es fällt mir schwer, an unserer Vereinigung zu denken und nicht doch davon überzeugt zu werden. Als ich zum ersten Mal in deine Augen sah und du in meine, hätte ich niemals gedacht, hier zu stehen, als deine Frau. ”

“Und ich, es ist mir eine Ehre, der Ehemann der schönsten Frau im ganzen Raum zu sein. In jedem Raum.”

“Ich dachte, ich wäre nicht schön genug oder erträglich genug, um dich zu verführen. Wie sich die Zeiten doch ändern. Die Versuchung hat dich wohl ganz und gar übermannt ”

“Ja.”

“Und wie wollen wir diesen Abend beschließen, meine Göttin?”

“Vielleicht sollten wir uns ein wenig zügeln.”

“Bist du etwa plötzlich scheu? Nach unserer kleinen Begebenheit im Garten, und nun, da wir uns in unserem eigenen Heim befinden- ”

“Deine Schwester und Mr. Bingley sind nur durch den Flur von unseren Gemächern getrennt, um noch eine weitere Nacht mit uns zu feiern.”

“Nun, Mr. Darcy, dann bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als hier zu verweilen und dieses großzügige Haus zu nutzen. Auf zwei ganzen Stockwerken nur für uns erwartet uns womöglich das ein oder andere Abenteuer.”

“Hier, im Arbeitszimmer? Nun, du bist wahrlich ausgesprochen—”

“Immer, wenn du in meiner Nähe bist, muss ich dich spüren. ”

“Den ganzen Tag habe ich auf diesen Moment gewartet, dich beobachtet, dich bewundert, deine Schönheit.”

“Sprich weiter.”

“Wie deine Lippen sich kräuseln, wenn sich unsere Blicke treffen, wie du auf meine Berührung an deinem unteren Rücken reagierst. Ich wage zu behaupten, du hast diesem Moment ebenso entgegengefiebert.”

“Und was für ein Ehemann wärst du, wenn du mich länger warten ließest, als unbedingt nötig?”

“Ein äußerst schlechter Ehemann in der Tat. Hebe dieses wunderschöne Kleid an mit all dem silber gewirkten Stoff und der feinen Spitze. Ich will meine Braut sehen. ”

“Meine Göttin verdient jeden Hauch an Wonne, der ihr zusteht.”

“Die Wärme, die aus der Stelle hervortritt, an der sich deine Schenkel zusammenpressen, während ich dich dort berühre und spüre, wie sehr du dich danach sehnst.”

“Ja.”

“Danach sehnst, meine Finger zu spüren, auf dir und in dir. Meine Lippen an deinem schwanengleichen Hals zu spüren. ”

“Danach sehnst, meine Härte zu spüren.”

“Berühre mich.”

“Stöhne für mich.”

“Ja.”

“Sag es mir.”

“Mehr.”

“Gott, so warm und so feucht. Ich sehne mich danach, darin zu ertrinken, aber dich unter mir zu wissen und die Erleichterung hinauszuzögern.”

“Deine Brüste zu entblößen und zu wissen, dass du mein bist. Dich zu berühren, von dir zu kosten, dich zu halten.”

“Ja, oh Gott.”

“So sehr will ich dich.”

“Und ich dich.”

“Geh zum Tisch und leg dich hin, ich muss dich schmecken, dich einatmen.”

“Oh, ja. Ja, ja, Darcy. ”

“Meine Liebste. Ja. ”

“Oh! Gott, da. Ja, da! Oh! ”

“Ich liebe es, zwischen deinen Schenkeln zu verweilen, deine Hände in meinem Haar zu spüren. Leite mich, ja, wohin du willst, wo du mich brauchst, meine Zunge, meine Finger. ”

“Ja! Mehr, mehr!”

“Elizabeth.”

“Ich ertrage es nicht länger. Ich brauche dich, ich brauche dich in mir, ich— ”

“Entkleide dich. Schnell. Auf der Stelle— ”

“Oh, ja! Ja!”

“Elizabeth.”

“Schlinge deine Beine um mich. Komm näher.”

“Dich zu spüren, ist so himmlisch. Hör nicht auf— ”

“Keine Sorge. Ich bin hier.”

“Ja, nimm mich. Ich bin dein, nur dein. ”

“Sag das nochmal.”

“Dein. Ich bin dein! Gott, ja. ”

“Ich liebe dich. Ich liebe dich!”

“Gleich, ja! Oh ja, ja! ”

“Lass los. Ich will es spüren.”

“Halt mich, ja. Küss mich.”

“Ach, du— ja. Ich bin soweit.”

“Ich kann es kaum fassen. Wie kam es, dass ich solch ein glücklicher Mann wurde? Ich verdiene wahrlich nicht eine Frau wie dich.”

“Oh, Darcy, du bist wohl der einzige Mann, der es verdient.”

“Nun, Mrs. Darcy. Ich glaube, wir haben noch so manches Abenteuer vor uns, nicht wahr?”

“Ja, so wird es wohl sein.”