Spät nachts trifft er zufällig auf seine Ex. Trotz ihrer turbulenten Vergangenheit flammen alte Gefühle auf und sie geben der Anziehung in einem Moment der Schwäche nach.

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“Okay, wir sehen uns morgen zum Intervalltraining. Komm gut nach Hause.”

Gott, es ist echt schon viel zu lange her, dass ich abends unterwegs war. Die Assistenzzeit im Krankenhaus ist echt nicht ohne. Aber jedes Mal, wenn ich helfe, ein Leben zu retten, weiß ich, dass es das alles wert ist. Jede Überstunde, jede Nachtschicht, jeder Nerv. Schon witzig, meine Ex hat mich damals dazu motiviert, Medizin zu studieren. Manchmal, wenn ich über meinen Beruf nachdenke, verspüre ich den Drang, ihr davon zu erzählen. Aber das ist wahrscheinlich ganz normal.

Warte mal, wo bin ich? Ich muss falsch abgebogen sein. Bin ich— Mist, die Ecke hier kommt mir bekannt vor.

Wenn ich mich nicht irre, ist das—

Klassiker. Natürlich bin ich direkt in der Gegend gelandet, wo meine Ex wohnt. Ihre Adresse ist wohl doch noch in meinem Autopilot installiert. Früher bin ich oft nachts von der Bar zu ihr nach Hause gelaufen. Ich erinnere mich, wie sie mir damals die Tür aufgemacht hat, total verschlafen und genervt, dass ich sie aufgeweckt habe.

Doch mit dem ersten Kuss hat sie mich in ihr Schlafzimmer gezogen und, wäre wohl am besten, gar nicht erst daran zu denken. Zumindest weiß ich noch, wie ich von hier aus zu meiner Wohnung komme.

Es ist so still und friedlich. Niemand ist zu sehen, naja, bis auf die Frau da vorne, die vor ihrer Wohnung auf der Treppe sitzt. Ich kann ihr Gesicht nicht erkennen, da sie auf ihr Handy starrt, doch ihre Körperhaltung kommt mir irgendwie bekannt vor. Als ich näher komme, kann ich einen schnellen Blick auf ihr Gesicht erhaschen.

Ich mache auf dem Absatz kehrt.

Oh nein. Sie ist es wirklich. Hoffentlich hat sie mich nicht gesehen.

“Hey! Rennst du etwa vor mir weg?”

Verdammt.

“Oh, hey. Hab dich gar nicht gesehen.”

“Klar.”

“Nur weil wir nicht mehr zusammen sind, heißt das nicht, dass wir nicht mehr miteinander reden können. Ich bin kein Monster mit sechs Köpfen.”

“Ich wollte nicht, wirklich, ich–”

Sie zückt eine Augenbraue und wartet darauf, dass ich weiter lüge. Sie hat mich schon immer direkt durchschaut.

“Okay, ja. Du hast mich erwischt, aber du musst zugeben, ein bisschen gruselig bist du schon.”

Sie kommt einen Schritt auf mich zu. Sie trägt die enganliegende Jeans, die ich so liebe, und ein lockeres T-Shirt. Und mir fällt auf, dass sie keinen BH anhat. Ihre Nippel zeichnen sich unter dem Stoff ab. Toll, jetzt denke ich an ihren nackten Körper. Großartig.

“Also, und du schnappst einfach nur frische Luft?”

“Um zwei Uhr nachts? Nein, ich hab mich ausgesperrt. Ich warte auf eine Freundin, die mir meinen Ersatzschlüssel bringt.”

“Ah. Okay.”

Eine angenehme Stille macht sich zwischen uns breit. Schon komisch. Jetzt, da unsere Trennung schon ein Weilchen her ist, ist es eigentlich schön, sie zu sehen. Wir lachen und scherzen miteinander, so wie früher. Ich kann nicht widerstehen und checke so unauffällig wie möglich ihren Körper aus. Sie sah schon immer umwerfend aus, doch wie diese Jeans ihren Hintern betont und wie sich ihre Brüste unter dem T-Shirt bewegen. Sie ist schöner denn je.

“Hast du dich noch nicht satt gesehen?”

“Oh. Sorry. Ist wohl Gewohnheit.”

“Kein Ding. Du weißt, dass ich stolz auf dich bin.”

“Stolz? Weshalb?”

“Naja, es ist mitten in der Nacht und ich schätze mal, du kommst gerade aus einer Bar. Du warst draußen und hattest Spaß. An einem Wochentag.”

“Hey, ich habe oft Spaß, okay? Ich gehe ständig aus.”

“Sicher. Wenn man achtzehn Stunden Schichten und Schubladen organisieren als Spaß bezeichnet.”

Ich bin kurz davor, mich mit ihr zu streiten, doch ihr Blick sagt mir, dass sie mich nur aufziehen will. Und ich habe keine Ahnung, ob es mein Pegel ist oder unser Wiedersehen, aber etwas daran setzt mir zu. Ich mache einen Schritt auf sie zu.

“Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir beide viel Spaß miteinander.”

“Hm ja, den hatten wir. Zu schade, dass das vorbei ist. Nie wieder, richtig? Das haben wir uns geschworen.”

“Richtig.”

Sie zupft am Saum ihres T-Shirts, der Stoff dehnt sich über ihre Brüste, ihre Nippel sind hart und drücken hindurch. Sie grinst mich an, während ich alles gebe, sie nicht wie ein geiler Bock zu starren. Aber dann verstehe ich es. Das hier ist nur ein Test. Sie wartet auf meine Reaktion. Sie will Spielchen spielen? Dann spielen wir.

Ich sage kein Wort und trete noch näher an sie heran.

Ein Ausdruck von Aufregung und Ängstlichkeit huscht über ihr Gesicht, während ich sie zurück an die Wand dränge.

“Was glaubst du, was du da tust?”

“Du hast doch gesagt, ich soll spontaner sein.”

Sie steht mit dem Rücken zur Wand und zeigt mir mit ihrem Blick, den ich jahrelang für selbstverständlich gehalten habe. Was als nächstes passieren soll.

“Sag mir, dass ich aufhören, wieder gehen und nach Hause soll. Dachte ich’s mir doch.”

Meine Hand gleitet ihre Taille hinab zu ihrem Hintern. Gott, sie fühlt sich so gut an. Mein Herz rast, als ich ihren Hals küsse und meine Finger den ersten Knopf ihrer Jeans lösen.

“Was machst du?”

“Du weißt ganz genau, was ich mache.”

Meine Hand streichelt über ihr Höschen und zu ihrer Pussy. Selbst durch den Stoff merke ich, wie feucht sie ist.

“Oh, da ist aber jemand horny.”

“Hör auf mit dem Unsinn. Jemand könnte uns sehen.”

“Was ist aus der Spontanität geworden? Ich dachte, das ist es, was du willst.”

“Komm her.”

Sie zieht mich um die Ecke und wir sind plötzlich in der Gasse hinter ihrer Wohnung. Man kann hier zwar nicht wirklich von Privatsphäre sprechen, aber es ist dunkel und von der Straße aus kann uns auch keiner sehen. Sie zieht mich zu ihr, küsst mich und ihre Zunge gleitet stürmisch in meinen Mund. Sie presst ihr Becken an mich. Ich weiß, dass sie meinen Ständer durch meine Jeans spüren kann. Ich bin schon hart, seit ich ihre Nippel unter ihrem T-Shirt bemerkt habe.

“Ich will dich. Ich will, dass du mich fickst.”

So gut sich das auch anhört, ich habe andere Pläne. Ich küsse ihren Körper nach hinab. Es ist wie Fahrrad fahren, als hätte ich nie damit aufgehört. Ihre Hand in meinen Haaren und meine Lippen auf ihrer Haut. Ich gehe vor ihr auf die Knie und ziehe gleichzeitig ihre Jeans nach unten.

Ich helfe ihr aus ihrer Hose. Selbst in der Dunkelheit sieht sie so sexy aus, halb nackt nur in Höschen und T-Shirt bekleidet und einer feinen einer Gänsehaut auf ihren Beinen. Ich hebe ihr linkes Bein an, lege es auf meine Schulter und ziehe ihr Höschen zur Seite. Dann drücke ich meine Zunge auf ihren Venushügel und lecke langsam über ihre perfekten Lippen.

“Oh, Gott.”

Ich mache weiter, quäle sie langsam und stoppe jedesmal, wenn ich merke, dass sie kurz davor ist. Meine Hände streicheln über ihre Oberschenkel zu ihrem Po. Sie zittert wie Espenlaub, stützt sich mit einer Hand in meinen Haaren ab.

“Mehr.”

Ich gebe ihr was sie will und ziehe ihr Höschen runter. Ihre Pussy glitzert feucht und riecht so verdammt gut. Ich bewege meine Zunge schneller, gnadenloser und dringe jetzt auch in sie ein.

“Oh, Gott.”

Sie zittert unter der Berührung meiner Zunge und ich spüre, wie ihre Pussy anfängt zu pulsieren. Sie ist so kurz davor und ich will weitermachen. Doch mein Schwanz bettelt mich an, es zu Ende bringen zu dürfen. Es ist so lange her, dass ich sie gespürt habe, ich brauche sie. Ich stehe auf und knöpfe meine Hose auf.

“Dreh dich um.”

Sie tut, was ich sage, und ihr blanker Hintern reflektiert das Mondlicht. Ich packe meinen Schwanz aus und positioniere ihn an ihrem Eingang. Zuerst ist sie noch zu eng, um in sie einzudringen. Doch ich packe sie an den Hüften, beuge sie leicht nach vorne und dann gleite ich in sie hinein.

“Fuck, du bist so feucht.”

Ich verschwende keine Zeit und stoße immer wieder zu, so tief ich kann. Sie wirft ihren Kopf zurück, stützt sich mit beiden Händen an der Steinmauer ab. Sie blickt über ihre Schulter, sieht zu mir hoch, hinter ihren dunklen Augen lodert ein unbändiges Feuer.

“Oh Gott. Ja!”

Ich erhöhe meine Geschwindigkeit und nehme sie noch härter.

Es ist dreckig, überstürzt, verzweifelt und chaotisch aber so verdammt heiß. Sie stößt mir entgegen, ihre Pussy pulsiert um meinen Schwanz und ich ficke sie so hart ich kann.

“Du kommst gleich, oder?”

“Ja.”

Ich bin so kurz davor und ich spüre, dass es ihr genauso geht.

“Du kommst mit niemandem so gut wie mit mir. Gib’s zu.”

“Ich–”

“Sag es.”

“Niemand, ich komme mit niemandem so gut wie mit dir. Bitte, ich–”

“Gott.”

Ihre Pussy saugt förmlich an mir und gibt mir den Rest.

“Oh mein Gott.”

“Wow.”

“Ja.”

Langsam gleite ich aus ihr heraus und lege meine Arme um sie. Sie schmust sich an mich, ich küsse ihren Hals. Ich schließe meine Augen und versuche mich zu beruhigen.

“Das war-”

“Unerwartet?”

“Ja, könnte man so sagen.”

Als ich meine Hose hochgezogen und zugeknöpft habe, helfe ich ihr, in ihre Kleidung.

“Also-”

“Also, trifft den Nagel auf den Kopf.”

“Okay, wir könnten jetzt komplett durchdrehen oder wir lassen es einfach? Ich bin der Meinung, dass jedes Ex-Pärchen einen Rückfall frei hat.”

“Ja oder vielleicht auch zwei?”

“Übertreib es nicht.”