Im großen Finale lassen Amelia und Nick im Schein der Weihnachtsbaumlichter endlich Nähe und Leidenschaft zu. Doch sowohl im britischen Cottage als auch zwischen den Hochhäusern New Yorks wird klar, dass die Trennung bald bevorsteht. Sind die Gefühle wirklich stark genug, den Abschied zu überstehen?

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Wie scharf?

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Es ist nur ein Spaziergang. Genau wie es nur eine Kutschfahrt war. Nur ein Abend im Pub. Ich werde ja nicht durch die Wildnis gejagt oder müsste vor irgendwas Panik haben. Es ist nur Nick. Nur ein Spaziergang. Er ist nicht mein Ex. Nick ist ganz anders als mein Ex.

“Woran denkst du gerade?”

“Oh! Hm?”

“Du bist still heute, was entweder mittelmäßig beunruhigend oder überaus interessant ist.”

“Warum nicht beides?”

“Langweile ich dich?”

“Nein! Ich war nur in Gedanken.”

Mein Magen verkrampft sich, und ich fühle mich unsicher. Warum schaut er nicht endlich weg? Sein Blick ist sanft, suchend und sein offener Ausdruck weckt in mir den Wunsch, ihm alles zu erzählen, warum ich Weihnachten hasse und wie es dazu kam, dass ich in letzter Minute hierher gereist bin, um der Erinnerung an das letzte Mal zu entfliehen, als ich jemanden so nah an mich herangelassen habe, dass er mich verletzen konnte. Ich vermisse meinen Ex nicht, aber ich vermisse die Person, die ich war, bevor ich ihn kennengelernt habe. Und wenn ich nicht aufpasse, wird Nick mich vergessen lassen, warum ich meine inneren Mauern überhaupt so hoch gebaut habe.

“Ich mag es, dass du manchmal einfach voran gehst. Das zeugt von Führungsstärke, von Selbstvertrauen oder von Arroganz, ich kann es nicht genau sagen.”

“Hör auf, mit mir zu flirten, sonst denke ich noch, du magst mich.”

“Hm, tue ich doch aber.”

“Oh.”

“Und ich mag es sehr, wenn du rot wirst. So wie jetzt. Wenn du mich weiter so ansiehst, komme ich noch auf dumme Gedanken.”

“Vielleicht will ich das ja.”

“Gestern hätte nicht perfekter sein können, und ich dachte wirklich, wir hätten schon alles erlebt. Deshalb war ich so überrascht, als Ben mich heute Morgen nach dem Frühstück aus der Tür gezogen hat, mit dem Versprechen, dass es da noch eine letzte Sache gibt, die mein Weihnachtsabenteuer in New York komplett machen wird.”

“Wir sind da.”

“Ich liebe es, wie er meine Hand hält, während er meinen Blick auf den bezaubernden Weihnachtsmarkt vor uns lenkt. Kleine Stände mit allem möglichen funkelnden Schnickschnack. Es sieht fast aus wie ein eigenes kleines Dorf, das sich in dieser Ecke eines Parks mitten in der Großstadt versteckt. Es gibt sogar ein Riesenrad!”

“Oh, Ben. Es ist unglaublich.”

“Er gibt mir immer mehr Gründe, mich in ihn zu verlieben – selbst wenn ich es nicht will. Es ist, als hätte er völlig vergessen, dass ich morgen abreise.”

“Während wir uns durch die Menschenmenge schlängeln, werde ich das bittersüße Gefühl nicht los, wie wundervoll das alles war, wirklich perfekt. Zu perfekt. Denn perfekte Dinge sind nicht für immer.”

“Hey, was ist das für ein Blick?”

“Ich denke nur nach.”

“Seine Stirn legt sich in Falten, sein Gesicht wirkt ernst, als er am Wegesrand stehen bleibt und mich an sich zieht. Er legt die Arme um mich.”

“Worüber?”

“Vielleicht ist es die Zärtlichkeit seiner Berührung oder der Ausdruck in seinem Gesicht. Ich weiß nicht genau, warum ich plötzlich ehrlicher bin, als ich sein will.”

“Über die Realität. Dass das hier unglaublich war, wirklich magisch. Aber ich reise morgen ab und dein Leben ist hier. Ich will dir nicht wehtun. Ich will nicht verletzt werden. Wir können nicht einfach vergessen, dass das hier nur für jetzt ist.”

“Nichts ist in Stein gemeißelt. Ich meine, vielleicht muss es nicht nur für jetzt sein.”

“Wir könnten es doch versuchen, oder? In Kontakt bleiben. Besuche planen. Was auch immer funktioniert. Wir könnten es versuchen. Ich meine, ich will es versuchen. Ich bin verrückt nach dir, Rose.”

“Ben.”

“Wir müssen heute Abend nichts entscheiden. Ich wollte dir nur sagen, wo ich gerade stehe, das ist alles. Komm, heute ist Heiligabend. Und wir haben noch was zu erleben.”

“Okay.”

Nach einem schönen Morgenspaziergang erfand Nick plötzlich Ausreden, dass er etwas vergessen hatte, und haute ab. Er versprach, wiederzukommen, aber es ist schon eine Stunde vergangen und er ist immer noch nicht da. Habe ich ihn etwa verjagt? Wahrscheinlich. Vielleicht ist es besser so. Ich wünschte zwar, ich könnte ihm vertrauen, aber immerhin bin ich langsam daran gewöhnt, dass Männern nicht zu trauen ist. Ich habe beschlossen, das Beste daraus zu machen und das mache ich jetzt auch. Ich kuschele mich in die flauschigste Decke, die ich finden kann, direkt vor dem knisternden Kaminfeuer und greife nach einem Buch.

“Oder auch nicht.”

“Speziallieferung von Weihnachtszauber. Und Wein!”

“Für Wein und Gesellschaft bin ich immer zu haben, aber Weihnachtszauber? Wofür?”

“Für deinen Baum. Er sieht schon viel besser aus, seit wir die drei Anhänger drangehängt haben, aber er wirkt immer noch traurig. Er braucht ein bisschen mehr Liebe. Du willst doch nicht, dass dein Baum traurig ist, oder? Also komm schon, findest du nicht auch, dass er ein bisschen Glitzer vertragen kann?”

Ganz schön unverschämt. Aber als ich mich im Raum umsehe, der bis auf den Baum alles andere als weihnachtlich wirkt, muss ich zugeben, dass er nicht ganz unrecht hat.

“Nick, ich dekoriere in diesem Haus gar nichts mehr.”

“Rück mal beiseite.”

“Sind das Pailletten auf den Christbaumkugeln?”

“Ganz genau. Und ich habe eine ganze Ladung davon mitgebracht. Pailletten sind essentieller Bestandteil von Weihnachtszauber.”

Ich wollte das Paillettenmonster nicht fallen lassen. Aber ich-

“Auf den Zauber?”

“Ja und Freude. Weil Freude wichtig ist.”

Er ist unmöglich. Er macht mich wütend, wenn er nur den Raum betritt. Er tut so, als wäre er hier zuhause und jetzt schmückt er auch noch MEINEN Baum. Und irgendwie funktioniert sein Beharren auf Freude tatsächlich.

“Hier, halt das mal.”

Ich habe keine Zeit nachzudenken, da drückt er mir schon etwas Weiches und Undefinierbares in die Hände.

“Trägt der Weihnachtsmann eine Sonnenbrille?”

“Ja! Ist der nicht witzig?”

“Nein! Der sieht aus, als wäre er in einer Boyband!”

“Na und? Dann macht er sich bestimmt perfekt da drüben neben der Stereoanlage.”

Ich sollte ablehnen. Ich habe es sogar vor, ich werde standhaft bleiben und den Beach-Boys-Weihnachtsmann ablehnen, und – warum gehe ich auf die Stereoanlage zu, warum stelle ich ihn ab?

“Guck dich an! Wie gut du dich einbringst!”

“Spiel hier nicht den Moderator, Nicholas.”

“Nicholas? Nicht der volle Name, das erfordert Gegenwehr. Ah-ha! Lametta!”

“Auf keinen Fall. Lametta ist kitschig und—”

“Meine Güte! Nick! Nein!”

“Hm? Aber weißt du, Lametta steht dir.”

Ich beobachte, wie er mich ansieht, dann das Lametta betrachtet und dabei sanft lächelt. Es hätte beinahe niedlich gewirkt, hätte ich nicht bemerkt, dass das meiste Lametta an meinen Brüsten festhängt. Er starrt auf meine Brüste.

“Da, ich hab den perfekten Platz. Häng das Lametta dort hin, ja, auf den Kaminsims. Mit den Lichtern vom Baum.”

Er verstummt, beobachtet mich, wie ich das Lametta in die Hand nehme, und verliert dabei den Faden. Ich versuche, es zu ignorieren, aber es geht nicht. Mir wird heiß. Meine Brust fühlt sich eng an, ich bin total angespannt. Natürlich versuche ich wieder, die Gefühle wegzuschieben und greife stattdessen nach der nächsten Lichterkette, um sie über die Küchentür zu hängen. Ich mache weiter, verteile Lichter und Lametta im Raum, bis mir auffällt, dass ich Spaß habe.

“Die hängen wir höher, ja, warte, noch etwas höher.”

“Nick, Ich komme keinen Zentimeter weiter.”

“Hier, ich helf dir.”

Ich denke an all die Male, als er mir so nah war. Und die fast passierten Küsse. Doch bevor ich mich daran erinnere, dass ich Nein sagen sollte, steht er hinter mir, seine breite Brust an mich gepresst, seine Hände umfassen meine Hüften und heben mich an.

Ich spüre seine Wärme, atme warmen Kiefernduft ein. Mein Herz rast.

“Na, das klappt doch.”

“Danke für deine Hilfe, du kannst mich jetzt wieder absetzen.”

“Willst du mich auch?”

“Warum fragst du mich das?”

“Weil es sich so anfühlt. Wie du dich an mich lehnst, als würdest du mich genauso wollen wie ich dich.”

“Vielleicht sehe ich den Baum einfach besser von hier aus?”

“Magst du denn, was du siehst?”

Ich weiß, dass es eine Falle ist. Ich weiß ich sollte nicht. Ich drehe mich um, bis ich ihm gegenüberstehe, und begegne seinem Blick.

“Ja.”

“Gut, Amelia, dann will ich, dass du kurz still hältst. Genau hier, genauso.”

“Warum?”

Als ich hoch schaue, sehe ich, dass er einen Mistelzweig über uns aufgehängt hat.

“Nick, wir können nicht.”

“Die Mistelzweigtradition ist größer als wir beide, mir sind die Hände gebunden.”

Seine Stimme, sein Lächeln, wie sich das Licht des Feuers in seinen Augen widerspiegelt. Ich sollte gehen. Ich sollte Nein zu ihm sagen, ich weiß, er würde es respektieren. Aber ich will nicht. Ich will ihm unbedingt nachgeben. Nur dieses eine Mal.

“Denkst du über etwas nach?”

“Immer.”

“Und worüber?”

“Darüber, wann ich das letzte Mal einem Mann so nah war und wie sehr ich mir damit selbst ins Knie geschossen habe.”

“Willst du darüber reden?”

Sein Körper presst sich hart gegen meinen, aber seine Stimme ist ganz weich. Ich will es ihm erzählen.

“Meine letzte Beziehung ist nicht, sie ist einfach nicht gut ausgegangen. Er hat, wir haben Schluss gemacht. An Weihnachten. Er hat mich betrogen und das Ganze war ehrlich gesagt wirklich furchtbar. Seitdem hab ich’s irgendwie nicht mehr so mit Beziehungen. Und Weihnachten. Und, na ja, und Zauber und Freude.”

“Das ist mir aufgefallen. Aber ich sehe auch, wie deine Augen gerade strahlen und dass du nicht zurückweichst, wenn ich dich so halte und deshalb frage ich mich, ob du vielleicht bereit bist, Weihnachten eine zweite Chance zu geben? Es gibt sogar Mistelzweige und alles.”

“Ich weiß nicht. Es fühlt sich alles zu viel an.”

“Das verstehe ich.”

“Und dass ich ständig darüber nachdenke, macht es nicht immer besser. Warum hat mir niemand einen Pause-Knopf in meine Gedanken eingebaut?”

“Und wenn ich dich küsse, hörst du dann auf, nachzudenken?”

“Wahrscheinlich nicht.”

“Kann ich es versuchen?”

“Ja.”

Dieser Kuss ist anders als alle Küsse, die ich je erlebt habe. Ich verliere mich selbst, meine Sinne und alles um mich herum, außer dem Gefühl seiner Lippen, seiner Hände, seines Körpers an meinem, während unser Kuss immer intensiver wird. Seine Zunge gleitet zwischen meine Lippen, kostet mich, bewegt sich in einem Rhythmus, der mein Blut zum Kochen bringt. Wenn er schon so küsst, was kann er dann noch alles?

“Soll ich aufhören?”

“Nein.”

Und dann sind seine Hände in meinem Haar, seine Lippen wieder auf meinen, während er uns vorsichtig zu Boden bringt.

Meine Oberschenkel öffnen sich, wollen sich um seine Hüften schlingen, als ich mich auf ihn setze. Unsere Lippen bleiben untrennbar, während er den Kuss vertieft, indem er meinen Mund mit einem leichten Griff an meinem Hinterkopf an seinen presst. Ich, ich wusste nicht, dass mir so etwas gefallen würde. Ich bin es so gewohnt, die Kontrolle zu haben, aber jetzt, obwohl ich auf ihm sitze, führt er uns. Er leitet den Kuss, seine Hände halten mich dabei. Er übernimmt die Führung und es fühlt sich verdammt gut an.

“Du fühlst dich so gut an. Kann ich?”

Seine Hände streichen über den Saum meines Oberteils, fragend, ob er es ausziehen oder seine Hände darunter schieben darf. Ich bin mir nicht sicher, aber es ist mir auch egal, solange er nicht aufhört, mich zu berühren.

“Ja.”

Seine Finger finden den Rand des weichen BHs, den ich unter meinem Pullover trage, und er streichelt meine Brüste durch den dünnen Stoff.

“Gefällt dir das? Sind sie empfindlich?”

Ich war schon immer empfindlich an den Brüsten, aber wie mein Körper reagiert, als er meine Nippel zwischen seinen Daumen nimmt, überrascht mich.

“Das ist gut, ja.”

“Du fühlst dich so gut in meinen Händen an. Deine Brüste passen perfekt in sie hinein.”

Ich ergebe mich der Lust, die mir seine Hände bereiten. Wie er mit meinen Brüsten spielt, unglaublich. Und er bewegt sich subtil unter mir. Ich spüre seine Härte an meinem Oberschenkel und mit einer kleinen Bewegung und einem Ruck, ja, genau da.

“Oh, Gott.”

“Du magst das?”

Er beugt sich vor und saugt an meiner Brust, an meinem Nippel, durch das dünne Top hindurch, ganz der Verführer, der er ist, während ich weiter auf seinem harten Schwanz reite und meine Hüften langsam und träge kreisen lasse.

“Ich muss sagen, wenn du so weitermachst, werde ich mich blamieren, noch bevor wir uns ausziehen.”

Ich bin immer noch überrascht, wie verdammt genau dieses Bild in meinem Kopf ist. Die Vorstellung, dass ich einen Mann durch ein bisschen Anstacheln zum Orgasmus bringen könnte, lässt mich vor Verlangen, Stolz und einem Gefühl der Lust erröten, das ich nicht benennen kann, besonders wenn–

“Ja, Gott, ja.”

Er zieht mir mit einer fließenden Bewegung abrupt Top und BH über den Kopf und entblößt endlich meine Brüste. Sofort ergreift sein hungriger Mund die Gelegenheit und schließt sich um meine nackte Brust. In schneller Abfolge saugt und nagt er an meinem Nippel, während er mich an sich drückt und mich ermutigt, trotz seiner Worte weiterzumachen.

“So ​​gut, so schön. Ja, genau so.”

Sein Lob steigert nur meine verzweifelte Lust, ich glaube, ich könnte so kommen, wenn er weitermacht. Allein das Gefühl von seinem Schwanz und seinem Mund auf meinen Brüsten, es ist unwirklich. So gut. Ich will mehr von ihm.

“Mehr, ich will mehr.”

“Willst du mehr? Wovon willst du mehr?”

“Von dir.”

“Sei genauer. Sag mir, was du willst.”

Ich greife zwischen uns und suche nach seiner heißen, harten Länge, bis ich ihn locker umfasse, während mein Handrücken an meiner eigenen Pussy reibt, damit ich spüren kann, wie heiß ich bin, obwohl ich noch angezogen bin.

“Das.”

“Du willst meinen Schwanz? Ich dachte schon, du fragst nie. Lehn dich zurück.”

Ich tue, was er verlangt, und lehne mich auf seinen Oberschenkeln zurück, damit er seinen Reißverschluss öffnen und sich befreien kann. Im Dämmerlicht ist es kaum zu übersehen, wie er glänzt und pulsiert, als er seinen Penis mit der Faust umfasst und ihn leicht massiert.

Ich beobachte ihn, meine Aufmerksamkeit ist auf das langsame Gleiten seiner Faust gerichtet, mir läuft das Wasser im Mund zusammen.

Er sieht so gut aus, und es ist so lange her, wie mein Körper auf ihn reagiert, ist elektrisierend. Mein Verlangen brennt wie ein Lauffeuer in meinen Adern, während ich meine Hüften im Takt seiner Stöße bewege und versuche, Reibung zu finden, wo immer ich kann.

“Willst du mich oder schaust du nur gerne zu?”

Meine Wangen erröten und meine Pussy pulsiert, denn die Antwort lautet - beides. Aber mein Verlangen siegt. Jetzt.

“Ich will dich.”

Ich breche abrupt ab, als er sich vorbeugt, um mich hochzuheben.

“Auf die Beine. Ausziehen, alles ausziehen.”

Er zupft an meinen Leggings, während er mich hoch zieht, und ich tue, was er sagt. Schnell stehe ich vor ihm, nur bekleidet vom Schattenspiel des flackernden Feuers und den funkelnden Lichtern am Baum.

“Du bist, wow.”

Der befehlende Ton in seiner Stimme sollte mich eigentlich abstoßen. Ich sollte rebellieren, aber stattdessen schmelze ich dahin. Ich bin ein Häufchen Erregung, gehorche und trete auf ihn zu, bis er nach mir greift. Seine Hände streichen langsam und neugierig über meine Kurven.

“Ich habe darüber nachgedacht, wie es wäre, mit dir zu schlafen. Deine stacheligen Abwehrmechanismen zu durchbrechen und die weichen, süßen Schätze darunter zu entdecken. Aber ich habe dich mir nie so vorgestellt. Sieh dich nur an.”

Aber ich bin zu sehr damit beschäftigt, ihn anzusehen, wie sich seine Augen verdunkeln, wie sich seine Brust in kurzen, scharfen Atemzügen der Erregung hebt und wie sein Schwanz vibriert, vor Verlangen zuckt, während sein Blick auf meinen Brüsten, meinen Hüften, dem Schatten zwischen meinen Schenkeln verweilt. Gott, wie er mich ansieht, macht mich fertig.

“So schön.”

Während er mich küsst, führt er mich rückwärts, mit langsamen Schritten, die ich kaum bemerke, während mein Körper unter seiner Berührung zum Leben erwacht.

“Lehn dich zurück.”

“Verdammt, es geht nicht, ich will in dir sein.”

“Und ich will dich in mir.”

“Bist du bereit?”

“Bereit.”

Seine Hand gleitet zwischen unsere Körper, sein Gewicht verlagert sich, bis ich die dicke Eichel an meiner feuchten Hitze spüre und –

“Oh, verdammt, ja, so gut, so perfekt.”

“Gott, ja.”

Er fühlt sich so gut an, so dick, während er mich weiter werden lässt, und sein Tempo ist perfekt, als er seine Hüften kreisen lässt und meine Lippen findet, mich heftig küsst.

“Gott, ich, ich halte das nicht mehr lange durch. So gut. So gut.”

Er passt perfekt in mich und das Reiben seiner Bartstoppeln an meiner empfindlichen Haut, seine Brusthaare an meinen Brüsten, die Kraft seiner Schenkel, während er in mich eindringt. Es ist alles zu viel und nicht genug, ich will mehr, aber ich bin schon so nah dran.

“Ich auch”

“Oh, oh ja, genau da!”

Die Bewegung seiner Hüften trifft mich an all den richtigen Stellen, und als er es wieder tut, weiß ich, dass ich gleich -

“Oh ja, ja. Hör nicht auf, ich komme gleich. Ich muss, bitte, bitte.”

“Ja, komm! Komm auf meinen Schwanz, ich bin auch kurz davor, komm jetzt!”

“Meine Gott, das war unerwartet. Ich bin noch nie, ich bin seit meiner Jugend nicht mehr so ​​gekommen.”

“Nein? Dann muss ich wohl etwas Besonderes sein.”

“Besonderer, als du denkst.”

Mein Herz setzt einen Schlag aus, mir stockt der Atem, als etwas in mir anschwillt, ein Gefühl, als ob -

“Oh.”

“Ich habe eingecheckt. Ich kann kaum glauben, dass es fast vorbei ist.”

“Apropos.”

“Alles okay?”

“Ja, alles gut. Ich denke nur, mein Flug wurde gestrichen und ich habe es wirklich nicht eilig, zurückzukommen.”

“Du könntest ja noch bleiben. Zumindest für ein paar Tage, wenn du möchtest.”

“Wirklich?”

“Ja, unbedingt. Es fühlt sich sowieso irgendwie komisch an, dass wir uns noch gar nicht persönlich getroffen haben. Das sollten wir ändern.”

“Wenn du dir sicher bist, würde ich das wirklich gern tun. Ich habe dir so viel zu erzählen.”

“Ganz sicher. Ach, wie aufregend. Frohe Weihnachten, Amelia. Wir sehen uns morgen.”

“Ich bin mit viel Zeitpuffer am Flughafen angekommen, aber anscheinend nutze ich die Zeit nur zum Nachdenken. Ich weiß nicht, warum ich so nervös bin. Ich fliege einfach nur nach Hause. Es ist nur ein Flug. Nichts, was ich nicht schon mal gemacht hätte. Einfach, zurück zu dem Alltag, den ich gewohnt bin.”

“Rose!”

“Ben! Was? Warum bist du hier? Mit Gepäck?”

“Ich hab gemeint, was ich gestern Abend gesagt habe. Wir müssen uns nicht entscheiden. Aber ich wollte nicht, dass es vor deiner Tür endet. Nicht, wenn ich jedes Mal dieses Ziehen in der Brust spüre, wenn du mich ansiehst. Und ich will nicht mit der Tür ins Haus fallen, aber ich habe noch Urlaubstage und dachte, naja, ich brauche mehr Zeit. Mit dir. Ich bin noch nicht bereit, mich zu verabschieden, und ich dachte, vielleicht wäre ein Trip nach England genau das Richtige für mich. Wenn das für dich in Ordnung ist?”

“Ich weiß, er wartet auf eine Antwort, ich muss etwas sagen, aber ich bin sprachlos. Mein Herz hängt fest wie eine Schallplatte mit Sprung, wenn er mich so ansieht. Ich wünsche mir, dass er mich immer so ansieht, jeden Tag.”

“Also wenn du glaubst, du kannst in einem verstaubten britischen Kaff überleben, dann ja.”

“Rose!”

“Amelia!”

“Und du hast ein Souvenir mitgebracht! Hi Ben.”

“Ich bin das Souvenir. Hi.”

“Amelia tritt zurück und wir alle gehen rein. Ich bin plötzlich doch sehr froh, wieder zu Hause zu sein, als ich mich in meinem kleinen Häuschen umschaue und den Baum, die festliche Dekoration und den unglaublichen Duft frisch gebackener Plätzchen wahrnehme.”

“Hallo.”

“Ah!”

“Ich war so auf das Cottage konzentriert, dass ich Nick auf dem Sofa übersehen habe, aber jetzt, wo ich ihn bemerke, kann ich die Blicke zwischen ihm und Amelia nicht ignorieren, ich werde rot bei dem Gedanken daran, dass sie -”

“Oh mein Gott, habt ihr zwei?”

“Nein, haben wir nicht.”

“Oh doch, das haben wir. Ich habe sie fast bis zum Nordpol gevögelt.”

“Nick!”

“Nick!”

“Und so geschah der seltsamste, schönste und unerwartetste Urlaub meines Lebens. Nicht perfekt. Nicht endgültig. Aber warm. Erfüllt. Hoffnungsvoll.”