
Ein kuscheliger Winterabend wird zu einer sinnlichen Geduldsprobe. Ein Paar verzichtet auf eine Dinnerparty und widmet sich stattdessen einer intimen Edging-Session. Sanfte Berührungen, tiefe Küsse und wachsende Spannung am knisternden Kamin.
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“Okay, eine heiße Schokolade mit Sahne. Und eine heiße Schokolade mit Sahne, Marshmallows. Und ein bisschen Zimt.”
“Du kennst mich.”
Du machst es dir neben mir auf dem Sofa bequem und nimmst einen Schluck von deiner dampfenden Tasse.
“Ah, perfekt.”
“Was?”
“Du hast einen Sahne-Schnurrbart!”
“Ach wirklich?”
Ich lecke mir die Sahne von den Lippen, während du sie dir mit einer Serviette von der Oberlippe wischst. Du machst die beste heiße Schokolade der Welt. Ich habe versucht, sie genau nach deinem Rezept zuzubereiten, aber sie schmeckt nie so gut wie deine. Das Kaminfeuer knistert und knackt, du ziehst die Decke über uns beide und legst deinen Arm auf die Sofalehne. Du ziehst mich an dich, ich kuschele mich an deinen Körper und du gibst mir einen Kuss auf den Kopf.
Genau das brauche ich.
“Bist du froh, dass wir die Party abgesagt haben?”
“Schon.”
“Ich auch, mein sozialer Akku ist bei solchen Veranstaltungen nach zehn Minuten leer.”
“Je älter ich werde, desto mehr verstehe ich dich.”
“Wir werden einfach zwei kleine Einsiedlerkrebse, hm?”
Finns Dinnerpartys sind wirklich toll. Das Essen ist fantastisch und es ist schön, bekannte Gesichter außerhalb der Arbeit zu sehen. Aber ich hab einfach keine Lust auf Scharade. Und dann besteht Finn auch immer noch darauf, dass wir uns um seinen Mini-Flügel versammeln, um wenigstens einen Song zusammen zu schmettern.
“Marshmallow?”
“Ja.”
Du pflückst einen Marshmallow aus der Schlagsahne. Er ist leicht mit Kakao und Zimt bestreut und du führst ihn zu meinen Lippen.
“Der ist gut.”
Du bist der Typ, der nach einer Party mindestens drei Werktage Ruhe braucht. Abgesehen davon hat es total angefangen zu schneien. Die Fahrt wäre wahrscheinlich der totale Horror geworden, geschweige denn der Rückweg. Und ich bin nicht bereit, die ganze Nacht Klavier zu spielen und zu singen. Ich nehme einen Löffel von der Schlagsahne - du lässt mir immer einen kleinen Löffel in der Tasse übrig - und genieße die samtweiche Süße auf meiner Zunge.
Das und mit dir am Kaminfeuer kuscheln und dem Schneetreiben zusehen. Es ist, es ist perfekt.
“Gut, dass wir abgesagt haben. Sieht so aus, als würden wir eingeschneit werden.”
“Stimmt. Zu deinem Glück habe ich alles für Neujahr besorgt.”
“Wirklich?”
“Und ja, bevor du fragst: Ich habe Brötchen gekauft, noch mehr heiße Schokolade und das Hühnchen ist im Gefrierschrank.”
“Ich liebe dich.”
“Ist doch selbstverständlich, dass ich mich um dich kümmere.”
Ich ziehe die Decke bis an meine Brust, während du noch einen Schluck von deiner heißen Schokolade nimmst. Ich stelle meine auf dem Couchtisch ab.
“Alles in Ordnung?”
Ich kreise mit der Schulter, um die Verspannung zu lösen. Es hilft nicht.
“Ja, ich hab mir nur die Schulter verrenkt. Ich glaube, ich hab falsch darauf geschlafen. Sie macht mir schon den ganzen Tag Probleme.”
Du stellst deine Tasse neben meine, setzt dich auf die Couch, spreizt die Beine und klopfst auf den Platz dazwischen.
“Okay. Komm schon. Komm in meine Praxis.”
Du legst deine Arme um meine Taille und ziehst mich zwischen deine Beine.
“So.”
Du schmiegst deine Brust an meinen Rücken, ich ziehe die Knie an und lasse mich in deine Wärme sinken. Ich liebe es, wenn du so bist, so kuschelig und zärtlich.
“Du bist so weich.”
“Ich könnte die ganze Nacht so bleiben.”
“Von mir aus.”
Du streichst mir mit den Händen über die Schultern und gibst mir langsame, zärtliche Küsse auf die Wangen. Du fährst mit den Fingern durch mein Haar und beginnst, mich zu massieren.
“Hm, du bist ganz schön verspannt hier oben.”
“Ach, kein Wunder. Der ganze Weihnachtsstress, Neujahr. So viele Arbeits-E-Mails.”
“Aber jetzt ist alles erledigt und du hast zwei Wochen frei. Also kein Stress mehr, okay? Ich bin für dich da.”
“Aber die E-Mails.”
“Du hast genug getan. Schluss mit Arbeit, du bist jetzt im Urlaub. Ich kümmere mich um den Rest, okay?”
“Okay.”
“Genau da, spürst du den Knoten?”
“Ja, ich hab ihn.”
Ich schürze die Lippen und drücke deinen Oberschenkel, als du mit dem Daumen den Knoten in meinem Rücken noch fester knetest. Ja, es tut weh, aber gleichzeitig auch gut, sodass ich mich immer mehr in deine Berührung hineinlehne.
“Ich weiß, ich weiß. Fast. So, jetzt lässt er locker.”
Ich atme aus. Schon jetzt spüre ich, wie die Anspannung nachlässt und Erleichterung durch meinen Körper strömt. Ich lehne mich entspannt an deine Brust und lasse meinen Kopf in deine Halsbeuge sinken.
“Besser?”
“Besser.”
Deine Wange streift meine, und deine Augen verdunkeln sich leicht, dein Blick wandert zu meinen Lippen.
Du legst deine Arme um mich, hältst mein Kinn, ich kuschle mich noch näher an dich. So mit dir zu sein, ist mir lieber als jeder Abend auf einer Dinnerparty, wo wir beide am liebsten sofort wieder gehen würden, sobald der Smalltalk anfängt. Selbst nach all der Zeit bin ich immer noch wie verzaubert davon, wie weich sich deine Lippen auf meinen anfühlen. Und wie du alles in jeden Kuss legst.
Ich habe noch nie daran zweifeln müssen, dass ich deine Nummer eins bin. Deine Priorität, in jeder Hinsicht. Hitze durchströmt meinen Körper, vom Haaransatz bis in die Zehenspitzen, und ich ziehe dich tiefer in unseren Kuss. Deine Zunge erkundet langsam meinen Mund und tanzt sinnlich auf meiner. Ich nehme deine Hände in meine und gleite mit ihnen unter mein T-Shirt, über meinen Bauch und über meine Brüste.
Ich drücke sie in deine Handflächen und spüre den Widerstand, als sich deine Hüften gegen meinen Po pressen. Deine Lippen streichen über meine Ohrmuschel, du knabberst sanft an meinem Ohrläppchen.
“Bist du hier auch ein bisschen verspannt?”
“Ja.”
Du küsst die Stelle direkt unter meinem Ohr, es kribbelt so schön. Du streichst mit deinen Daumen über meine Nippel und kneifst sie leicht.
“Ja?”
“Ja.”
Ich spüre deine Nasenspitze an meinem Hals, sie gleitet weiter bis zur Halsbeuge, ich beiße sanft auf meine Unterlippe, während du mir weiter sanfte Küsse auf die Schulter gibst. Deine Hände wandern weiter und ich lasse es zu, streiche mit meinen über deine graue Jogginghose. Meine Hüften heben sich leicht, wenn du mit dem Daumen über meine Nippel fährst und meine Brust massierst. Ich presse meinen Po gegen dich und spüre, dass du erregter wirst, als du deine Hüften gegen meine drückst.
“Das ist gut.”
Deine Finger gleiten über meinen Bauch und unter den Bund meiner karierten Pyjamahose, unter meine Unterwäsche.
“Ich hab dich.”
Meine Finger graben sich in deine Oberschenkel, als du meine Clit findest und sie in langsamen, bewussten Kreisen massierst. Ich lege meinen Kopf wieder auf deine Schulter, Hitze steigt mir in die Wangen, als ein Holzscheit im Feuer knackt.
Ich liebe es, wie du mich fester umschlingst und mit der Fingerkuppe um meine Nippel kreist. Die Lust breitet sich zwischen meinen Beinen aus und steigert sich in deinem ruhigen, gleichmäßigen Rhythmus. Du weißt, dass du mich so am besten zum Orgasmus bringst. Ohne Eile.
“Ich habe eine Idee.”
“Ja?”
“Ich will sehen, wie lange du durchhältst. Dich so lange scharf machen, bis du einfach kommen musst.”
“Klingt gut.”
“Edgen nennt man das, oder?”
“Glaub schon.”
“Dann mach ich das, nur ein bisschen.”
“Nur ein bisschen?”
Du wirst langsamer, kreist auf mir, so unglaublich gut. Gott, das macht mich so an.
“Noch nicht. Halt noch ein bisschen durch.”
Ich will so dringend kommen, aber ich liebe es auch, dir die Kontrolle zu überlassen. Trotz all der aufgestauten Lust, die mich am Rande des Höhepunkts balancieren lässt, spüre ich, wie ich mich immer mehr auf dich einlasse. Wie ich mich dir einfach hingebe. Genau da, wo ich sein will.
“Atme, ja.”
“Ich will kommen.”
Du schlingst deinen Arm fester um mich und vergräbst dein Gesicht in meinem Hals.
“Oh, ich weiß, ich weiß, es fühlt sich gut an. Lass mich einfach die Kontrolle übernehmen. Ich verspreche dir, es wird sich lohnen.”
Verdammt, ich liebe es, wenn du so mit mir redest. Du schlingst deinen Arm fester um mich und ziehst mich noch enger an dich. Mein Griff an deiner Jogginghose verstärkt sich und meine Hüften bewegen sich deinen Fingern entgegen. Ganz langsam spüre ich das sanfte Pulsieren der Lust zwischen meinen Schenkeln. Mein Kopf liegt auf deiner Schulter, meine Augen sind geschlossen, meine Lippen halb geöffnet.
“Na also. Ich spüre, wie feucht du wirst.”
Meine Füße krampfen unter der Decke, ich neige meinen Kopf zu dir. Dein Atem kitzelt meine Stirn, ich verliere mich einfach nur in dir. Deine Wärme, dein Duft. Du gleitest mit deinen Fingern durch meine Vulvalippen, ich passe mich deinem langsamen, bedächtigen Tempo an.
Vor und zurück, kreist du um meine Hüften, spielst mit meiner Klitoris, wir genießen zusammen jeden Moment. Ich will kommen, aber ich liebe es zu sehr, wie du es herauszögerst. Jeder Moment wird ausgekostet. Ich kann mich hingeben, fallenlassen, völlig offen und verletzlich sein und weiß, dass du da bist, um mich zu beschützen. So habe ich mich noch nie mit jemandem gefühlt, nur mit dir. Ich habe in Sachen Dating schon so viel ausprobiert, aber es ging immer nur ums schnelle Kommen. Der Orgasmus war das Ziel, nicht die gemeinsame Lust. Nicht die Verbindung, die Intimität.
“Bist du bereit für einen Finger?”
“Ja.”
“Oh Gott. Du bist so feucht.”
Du führst deinen Mittelfinger in mich, rein und raus, während du mit deiner Handfläche über meine Clit reibst. Ich umklammere deinen Unterarm fester und spüre, wie sich meine Hüften instinktiv gegen deine Hand bewegen. Ich reibe mich an deiner Handfläche, du gibst mir einen Kuss auf die Stirn.
“Fühlt sich das gut an?”
“Ja, hör nicht auf.”
“Ich werde nicht aufhören.”
“Atme. Gut. Du machst das sehr gut.”
Ich schmiege mich an dich, bäume mein Becken auf, doch du hältst mich fest. Du kontrollierst meine Bewegungen, ich kann nicht bestimmen, wie schnell es geht. Aber ich bin so kurz davor, ich muss mich nur noch ein bisschen mehr bewegen, dann komme ich. Aber es fühlt sich zu gut an, um aufzuhören. Ich will es noch länger genießen. Ich will, dass du die volle Kontrolle hast. Warme, süße Lust pulsiert zwischen meinen Beinen, unsere Blicke treffen sich, als du deinen Finger zu meinem G-Punkt führst und ihn massierst.
“Ich glaube, du bist bereit für noch einen Finger.”
“Du kommst gleich. Ich spüre, wie du mich umschließt.”
“Kannst du schneller machen? Es fühlt sich so gut an.”
“Noch nicht. Nur Geduld.”
“Auf den Rücken. Ich muss dich schmecken.”
Ohne ein Wort befreie ich mich aus deinen Armen und lege mich auf den Rücken. Du lässt dich zwischen meinen Beinen nieder und reibst dich unwillkürlich an der Decke.
Ein Schauer durchfährt meinen Körper, als ich sehe, wie du dich meine Oberschenkel hinauf küsst und eines meiner Beine über deine Schulter legst. Meine Pussy pocht und schreit nach dir, als du näher kommst, verzweifelt nach Erlösung. Gott, ich brauche deine Lippen, deine Zunge, deine Finger. Du streifst mit den Zähnen über meine empfindliche Haut und wirfst mir einen wissenden, verschmitzten Blick zu.
“Hör auf, mich zu ärgern.”
“Du willst, dass ich aufhöre? Naja, wenn du darauf bestehst.”
“Nein, nein, bitte. Hör nicht auf. Ich brauche dich einfach so sehr. Ich muss kommen, ich will kommen, bitte.”
“Gut so.”
Du ziehst mich eng an dich und leckst meine Clit, als könntest du nicht genug von mir bekommen. Verdammt, ich bin so empfindlich, dass es fast weh tut, aber auf eine gute Art. Meine Hüften drücken sich gegen dein Gesicht, meine Finger vergraben sich in deinem Haar.
“Zieh an meinen Haaren.”
Ich ziehe leicht an deinen Haaren, und mein Körper bebt vor Verlangen, während dein Stöhnen an meiner Pussy vibriert.
“Oh mein Gott, ja. Genau so.”
Du streichelst mich mit deinen Fingern, umkreist mein Loch.
“Willst du meine Finger wieder?”
Du schiebst dieselben zwei Finger wieder in mich und bewegst sie fester als zuvor. Mein ganzer Körper zuckt und ich kralle mich so fest in die Laken, dass ich glaube, meine Nägel könnten den Stoff durchreißen. Währenddessen streichst du mit deiner Zunge über die empfindlichen Nerven zwischen meinen Beinen, immer schneller, bewegst die die Spitze schnell hin und her. Eine glühende Lust durchströmt mich. Ich halte das nicht mehr lange durch, du überwältigst mich, mein Körper versagt und kommt so heftig, dass ich Raum und Zeit vergesse. Genau so mag ich es.
“Oh Gott, bitte, darf ich kommen?”
“Noch nicht. Ich sag dir, wann.”
“Aber ich kann nicht mehr lange.”
“Ich weiß, du Arme. Nur noch ein bisschen länger.”
Oh, dein ‚ein bisschen länger‘ ist zu lang und trotzdem will ich nicht, dass du aufhörst, es fühlt sich zu gut an.
“Ich, ich kann nicht. Ich komme!”
“Komm für mich. Du darfst jetzt. Komm.”
“Komm schon, komm schon, genau so, komm schon.”
“Du schmeckst so gut.”
Du machst weiter, aber ruhiger. Das Tempo wird allmählich langsamer, während ich mich von meinem Höhepunkt erhole.
Ehrfürchtig küsst du meine Innenschenkel, dann meinen Bauch, die Vertiefung zwischen meinen Brüsten. Du arbeitest dich an meinem Körper hinauf, bis du meine Lippen erreichst.
“Hey.”
“Hey.”
“Das war unglaublich.”
“Oh Gott, ja. Aber wir sind noch nicht fertig.”
“Nein?”
Ich streiche mit den Fingern über deine Brust, tiefer, und umfasse deinen harten Schwanz, streichle ihn sanft.
Ich bin dir ganz nah, streife mit meinen Lippen über deine.
“Du bist dran.”