
Hinweis: In dieser Folge kommen Begriffe vor, die für manche Hörer*innen eventuell zu derb sind. Hör dir diese Folge nach eigenem Ermessen an. Sophie Andresky, Deutschlands bekannteste Erotikautorin, feiert mit dem BLOOM Special "Die Königin teilt nicht" Hörspiel-Premiere. Unverblümt, spitzzüngig und scharf. Und darum gehts: Sie ist die Königin des Supermarkts. Auf ihrem stählernen Ross - dem Einkaufswagen - streift sie durch die Gänge auf der Suche nach ihrem holden Prinzen. Als sie ihn am Weinregal entdeckt, geht sie auf Angriff. Als Wiedergutmachung für den vermeintlich ungewollten Zusammenstoß lädt sie ihn auf ein kleines Intermezzo auf der Rückbank ihres Autos ein. Eine Sexgeschichte zum Anhören mit jeder Menge Witz, einer Heldin, die weiß, was sie will, und realistischer Erotik für Frauen.
Mehr Lesen
“Sonderangebot an der Fleischtheke: Haxe vom Schwein und Lendenstück vom Zuchtbullen, unsere Metzgermeisterin empfiehlt außerdem zarte Rinderbrust und kräftigen Ochsenschwanz. Gönnen Sie sich was Gutes.”
“Wir haben auch ein Herz für Veganer: Knackige Rettiche, pralle Auberginen und saftige Melonen warten auf Sie in der Gemüseabteilung.”
“Champagner, frische Pasta, Chili, Spargel, Pralinen, Katzenfutter, Gleitgel, Batterien, hätte ich fast vergessen.”
“Darf ich kurz? Ich mach nur schon mal die eine Schiebetür zu. Sie wissen, dass wir in einer knappen halben Stunde schließen?”
Was glaubt der denn? Eine halbe Stunde ist doch eine Ewigkeit.
Was der für eine Hektik veranstaltet.
Die blaue Stunde. Hier bin ich Frau, hier kauf ich ein. Das muss man doch genießen. Sich überlegen, mit was man sich nach einem langen Arbeitstag verwöhnt, all die leckeren Sachen, die leeren Gänge kurz vor Ladenschluss, fast meditativ.
Das hier ist jedenfalls viel besser, als mit den Leuten aus der IT zu dieser Ü-30-Party zu gehen. Verstörende Verzweiflung der Ungefickten, nein danke. Dann lieber meine Katze und ich auf dem Sofa und ihr wunderbaren Schokoladenherzen.
Ich bin fünfunddreißig, hurra, keine drei, ich teile nichts mehr. Ich mach es mir selbst schön, da weiß ich, was ich kriege.
Na guck, das gute Badeöl im Angebot, das nehm ich auch mit. Auf mich wartet ein Abend voller Freuden. Ich bin eine Königin und durchschreite mein Reich, alles meins, ich grüße huldvoll meine Untertanen.
Oh, das ist aber ein sehenswerter Untertan: definierter Body, federnder Gang, Hals abwärts geht er glatt für zwanzig durch, aber graue Schläfen und Lachfältchen um die Augen, eine leckere Mischung.
Und weg ist er, einfach weggefedert. In die Weinregale. Da muss ich ja eh hin, warte auf mich.
Da ist er wieder.
“Schöner fremder Mann. Sei doch lieb zu mir.”
Auweia, wenn ich anfange, Schlager zu singen, bin ich wirklich untervögelt. Vibratorabende sind ja nett, aber es geht eben doch nichts über Haut. Und dieser hier sieht wunderbar gepflegt aus. Der ist bestimmt babyweich und haarlos bis zum leichten Bartschatten im Schritt, von mir aus darf er ein paar Sackhaare haben, ordentlich gestutzt und schön lockig hab ich nichts gegen eine Schwanzfrisur. Es darf halt nicht aussehen, als hätte er untenrum einen Hipster-Holzfäller-Vollbart.
Oh, da hält er an. Abstand, Königin, Abstand, man darf das Wild bei der Jagd nicht verschrecken. Rotweintrinker, naja, das tolerier ich mal bei den schönen gepflegten Händen. Wie vorsichtig er die Flasche dreht. Der dürfte mich auch drehen, in jede Richtung.
Jetzt biegt er ums Regal. Warte auf mich, schöner fremder Mann. Niemand hier. Ich könnte ihn glatt ansprechen. Kein erster Satz ist verkehrt beim Flirten, sagt man ja immer. Mich hat mal einer an der Kasse klargemacht, mit dem Spruch: „In diesem Joghurt drehen die Kulturen links rum.“ Und in der Oper hat mir ein Typ ins Ohr gehaucht: „Und womit krieg ich dich zum Singen?“ Fand ich schon dreist, aber fingern auf der Damentoilette durfte er mich trotzdem. Man muss sich nur trauen. Also ran, du Königin der feuchten Freuden.
Dann sag ich halt irgendwas über Wein oder noch besser, ich frag irgendwas. Männer fühlen sich doch immer gut, wenn sie einen belehren dürfen. Mansplaine mich, schöner Fremder, drei, zwei, eins, los.
“Oh, oh nein!”
“Au! Scheiße, was sollte das denn? So ein Mist! ”
“Ach du liebe Güte, das tut mir leid!”
Da liegt er auf dem Boden. Hoffentlich hat er sich nichts gebrochen. Und überall Scherben, ganz doof gelaufen, Königin.
“Warten Sie, ich helfe Ihnen auf!”
“Haben Sie sich was getan? Ihr schönes Hemd. Passen Sie auf mit den Scherben! Wie viele Flaschen haben Sie denn aus dem Regal gerissen? Ich hab einfach nicht damit gerechnet, dass Ihr Wagen direkt hinter dem Regal steht, wenn Sie Salz drauf machen, geht das vielleicht wieder raus, ich, kann ich irgendwas tun?”
“Sie haben schon genug getan, finden Sie nicht?”
“Das tut mir wirklich leid.”
Ich weiß, ich sollte mich jetzt wirklich um Schadensbegrenzung bemühen, aber ich kann nicht anders, ich krieg das Bild nicht aus dem Sinn, wie er sich das Hemd vom Leib reißt und sich eine Wasserflasche über den Kopf hält wie der Cola-light-Mann aus der Werbung, dann der Nasse-Hund-Move, und das Wasser spritzt aus seinen Haaren zu allen Seiten.
“Hallo, sind Sie noch da?”
“Also wie gesagt, es tut mir wahnsinnig leid. Ich hab nicht aufgepasst! Die Reinigung zahl ich natürlich.”
“Schon gut.”
“Ich hatte einen langen Tag. Die IT nervt, und abends bin ich in letzter Zeit immer wie ein Zombie. Egal, sorry, normalerweise fahre ich keine attraktiven Männer am Weinregal über den Haufen.”
“Warten Sie sonst, bis ihre Opfer bei den Chips sind?”
“Nie vor den Nüssen.”
“Jetzt brauche ich einen neuen Rotwein.”
“Ja, wenn Sie ihn nicht vom Boden lecken wollen.”
“Ich leck schon gern, aber nicht vom Boden.”
Holla, da hat er sich aber vorgewagt, und jetzt hat er Keuchhusten, der Arme.
“Also ich mach Ihnen jetzt einen Vorschlag. Was von Ihrem Einkauf noch übrig ist, das zahl ich, und ich lade Sie als Entschuldigung oben auf dem Parkplatz auf einen Kaffee ein. Vielleicht haben die auch Rotwein an der Bude, das weiß ich nicht, aber bitte lassen Sie mich das wiedergutmachen.”
“Parkplatzbuden-Rotwein, klingt nach einem feuchten Träumchen.”
Jetzt versucht er die Snob-Nummer, weil ich nicht merken soll, dass er ein ganz Netter ist. Zu spät. Dafür nimmst du das ruinierte Hemd nämlich zu entspannt, mein Lieber. Sexy. Nichts ist so abturnend wie ein Mann, der sich aufregt, als hätte man ihn an ein Starkstromkabel angeschlossen.
Nicht so wie, na wie hieß er noch, der pampig wurde, weil er meinen BH nicht aufbekam – oder der Dings, den ich die ganze Zeit loben musste, weil er sonst schlecht gelaunt wurde: Ja, toll hast du das gemacht, ja super, ja wie der steht, ja du findest die Clit aber schnell, ja geil, wie du stoßen kannst. Der hier nimmt den Riesenfleck auf seiner Brust ganz gelassen, und dass ich ihm mit dem Wagen voll in die Hacken gefahren bin, hat bestimmt auch weh getan, aber er lässt sich nichts anmerken.
Seinen Einkauf hat er mich nicht bezahlen lassen. Gentleman. Und hier an der Bude haben sie tatsächlich Rotwein, schmeckt bestimmt wie Pfütze, aber vielleicht müssen wir den gar nicht probieren. Ich geh ran, jetzt oder nie. Denn wenn wir erst mal an der Bude stehen und was trinken, zeigen wir uns bald Handyfotos von unseren Haustieren, und das will wirklich niemand.
“Möchten Sie- ”
“Also ich sag’s mal ganz direkt, die Migräneplörre ist hier bestimmt genauso schlecht wie der Kaffee, aber wir könnten uns doch stattdessen im Auto entspannen nach all dem Stress, es ist ja dunkel, und hier ist sonst niemand mehr. Sie könnten das nasse Hemd ausziehen, und ich könnte mich drum kümmern, dass Sie wieder warm werden, ich meine, Sie sind erwachsen, ich bin erwachsen, wir könnten ein bisschen Spaß haben.”
“Gott sei Dank, ich hatte gehofft, dass Sie mich anbaggern.”
“Ach ja?”
“Man weiß es ja nie, fliegen wirklich die Funken, oder habe ich eine Netzhautablösung. Sie hatten im Laden so viel Schwung drauf, dass ich mir nicht sicher war, ist das ein Flirt oder ein Anschlag. Gehen Sie denn im Auto genauso ran?”
“Finden Sie‘s raus.”
“Wollen wir uns eigentlich weitersiezen?”
“Auf jeden Fall. Vögeln ist kein Grund, die Contenance zu verlieren.”
“Da wären wir.”
“Okay, dann.”
“Entschuldigen Sie.”
Die Rückbank ist enger, als ich sie in Erinnerung hatte. Gute Idee war das, im Büro schon den Schlüpfer auszuziehen, und die Strumpfhose zerreiß ich einfach, dann muss ich die Stiefel nicht ausziehen.
“Ich fühl mich wie ein Teenager. Ich wollte immer im Auto mit einer Cheerleaderin meine Unschuld verlieren.”
“Ich habe gerade nicht das Gefühl, dass Sie noch sehr unschuldig sind.”
Ja, runter mit deinem Hemd, eine unbehaarte Brust, ich bin ein Glückskind.
Jackpot, er kann küssen. Was macht er denn da mit seiner Zunge? Das ist ja artistisch, dreifacher Rittberger mit Schraube, ein Kussexperte, und schmeckt der gut.
Das schießt mir direkt in den Schritt, aber fass mir nicht gleich zwischen die Beine, lass mich warten, ich liebe es, wenn meine Möse schon überfließt vor Geilheit und dann ein Finger reinrutscht, weil alles ganz glitschig und seimig ist.
“Könnten Sie die Bluse da mal hochschieben oder aufknöpfen? Ich will keine textilen Kollateralschäden.”
“Sehr aufmerksam von Ihnen, dabei hätten Sie ja eine ruinierte Oberbekleidung gut.”
“Hemd um Hemd, steht schon in der Bibel.”
Meine Nippel sind so hart, fühlt sich an, als würden sie glühen, ja leck drüber, das ist gut. Gibt es Nippelorgasmen eigentlich wirklich, oder haben Frauenzeitschriften die erfunden? Das ist schon sehr heiß, was er da macht.
“Brüste sind einfach was Wunderbares, und Ihre gucken mich so freundlich an. Bestimmt wollen alle Ihre Liebhaber darauf abspritzen.”
Er knetet meine Brust, da hat er einen guten Grip, nicht zu zaghaft. Da darfst du ruhig hinpacken, und die Brustwarze zwirbelt er immer wieder zwischen Daumen und Zeigefinger, sie fühlt sich schon wund an, aber gut wund. Und dann leckt er wieder, und saugt sich daran fest, und es wummert in meiner Möse, ich versuch mal, sie gegen seinen Oberschenkel zu pressen, ein Bein auf die Hutablage, ja, so geht’s.
“Ich kann Ihre Möse riechen. Sorry, das klang jetzt nach Hannibal Lector, aber Sie duften einfach so gut, nach Brandung und Geilheit, sie duften wunderbar.”
Oh, das fühlt sich gut an, aber das reicht nicht, ich will ihn jetzt in mir haben.
“Könnten Sie die Beine mehr spreizen? Ist das okay, wenn ich das Knie so halte? Na, da ist sie ja, eine wirklich schöne Fotze.”
“Frisch rasiert, als hätte ich geahnt, dass ich heute noch geleckt würde.”
“Ach, Sie glauben also, ich würde Ihnen die Fotze lecken? Na dann kann ich ja wohl nicht anders.”
Jetzt bin ich gespannt, wie er‘s macht. Manche schlabbern ja herum wie ein Bernhardiner am Napf, andere züngeln, als müssten sie einen Elektrozaun als Mutprobe anlecken. Ich mach die Beine so breit, wie ich kann, keine falsche Scham jetzt, wenn er Fotze sagt, soll er auch Fotze kriegen.
“Wenn ich das vorher gewusst hätte, dass ich heute noch eine Möse fingern würde, meine Güte, sind Sie nass, das ist ja herrlich, pitschnass.”
Aha, der Herr ist ein Genießer, er fingert erst mal, rutscht mit seinen Fingern meine Spalte rauf und runter. Ja genau da, da ist die Clit, er reibt ganz leicht mit seinen Fingerkuppen drüber, das gefällt mir, jetzt fingert er wieder tiefer und- Endlich hat er mir zwei Finger in die Möse geschoben. Ich stoß ihm mit dem Becken entgegen, er fickt mich einige Male mit der Hand, dann lässt er mich wieder warten.
“Sie lassen sich doch bestimmt gern die Clit saugen. Warten Sie mal ab, bis Sie meinen Zungen-Move erleben, der wurde schon sehr gelobt bei ähnlichen Gelegenheiten.”
Sein Kopf kommt tiefer. Seine Zunge fährt zwischen meinen Mösenlippen entlang, nicht vorsichtig, sondern breit und nicht schüchtern, als wollte er mich ausschlecken, dann stülpen sich seine Lippen über meine Clit und saugen sich fest.
Und, Herrin im Himmel, jetzt fickt er mich wieder, er stößt seine Finger in mich hinein, und jedes Mal, wenn er bis zum Anschlag in mir ist, presst er seine Fingerknöchel gegen meinen Möseneingang. Er unterbricht wieder, lässt mich zappeln, umkreist ganz zart die Clit. Die kommt mir riesig und geschwollen vor, ich kann jede Nervenbahn in meiner Möse fühlen, alles zuckt, schwillt an, pulsiert, strömt Nässe aus, die Rückbank muss feucht sein vor lauter Mösensaft.
Ich bin so geil, dass ich sicher gleich komme.
Warte, noch nicht, er zieht seine Finger aus mir raus – was hat er vor?
Er lutscht seinen Daumen nass und sieht mir dabei mit diesen schönen grauen Augen, diesen Huskyaugen, genau ins Gesicht. Er dringt ganz tief in mich ein.
Dieser Blick, ich war auf Ficken eingestellt, aber das hier berührt mich irgendwo ganz tief, in meinen Augenwinkeln wird es feucht, wie überraschend, auch hier, ich fließe völlig über.
Sie sollte man von beiden Seiten fingern, finden Sie nicht? Nicht, dass sich das Arschloch noch zurückgesetzt fühlt.
Er schiebt seinen Daumen in meine Möse und drückt mit dem Zeigefinger gegen mein Poloch.
“Schieb ihn mir rein, schieb mir den Finger in den Arsch.”
Er fickt mich vorn und hinten und saugt meine Clit. Ich bin nur noch Möse, das ist so geil, ich kann es nicht mehr abwarten, ich fühl es tief im Bauch, wie es heranrollt, alle Muskeln sind angespannt, es ist eine ganze Sonne in meiner Möse und dann.
“Ja, lassen Sie es raus.”
Ich bin wie im Nebel, als hätte ich mich einmal aufgelöst und würde mich erst wieder zusammensetzen, in meinem Kopf dreht sich alles. Ein Zucken rollt durch meinen Bauch, und in meiner Möse ist ein Gefühl wie Brandung, es ist ein Meer in mir.
Er zieht sofort seinen Finger aus meinem Hintern, das ist nett und sachkundig, nach einem Höhepunkt kann ich keinen Finger mehr im Arsch brauchen. Und auch aus meiner Möse gleitet sein Daumen mit einem Schmatzen.
“Ich hab da mal was vorbereitet.”
“Das dient der gemeinsamen Gesundheit und verlängert den Liebsakt: das Gummi, dein Freund und Helfer, eingetütet ist der Mann, damit er gut und lange kann.”
Safety first, der Mann weiß Bescheid und ist allzeit bereit, separates the men from the boys, kein großes Gewese, eingetütet der Schwanz und weiter geht’s.
Mein Möseneingang zuckt noch, alles ist ganz empfindlich, da fühle ich seine Schwanzspitze, er stößt ihn erst mal ein kleines Stückchen in mich hinein.
“Und rein in die Fotze.”
Sein Schwanz gleitet mit einer einzigen Bewegung in meine Möse, er presst seinen Unterleib gegen meinen, wartet einen Moment. Jetzt sieht er mich wieder direkt an, sein Blick flackert unruhig, er lächelt. Was für ein Mann hat denn jetzt in diesem Moment die Nerven zu lächeln? Ich weiß, dass das Quatsch ist, und in ein paar Minuten wird das Gefühl vorbei sein, aber in diesem Augenblick, als er ganz tief in mir ist und mich anlächelt, da bin ich geradezu verliebt in ihn. Er schließt die Augen und beginnt sich zu bewegen.
“Lass dich ficken, ja, ich machs dir, in die Wunderfotze, das ist so geil.”
Schnell, hart, er fickt mich hart. Er hat sich um meine Lust gekümmert, das hier ist jetzt nur für ihn, und irgendwie macht mich das an, das ist jetzt nicht mehr die Gute-Liebhaber-Performance, das ist einfach Ficken. Ich rummse bei jedem Stoß mit dem Kopf gegen das Seitenfenster. Ich kann es kaum glauben, aber es beginnt wieder in meiner Bauchdecke zu ziehen. Vielleicht kann ich versuchen, ob es nochmal geht. Ich schiebe meine Hand zwischen uns, als er sich gerade zurückgezogen hat, und presse die Fingerkuppen auf meine Clit. Wunderbar ist das. Im Auto geht das leider nicht so gut, alles zu eng hier, aber im Bett liebe ich es, mich selbst zu reiben, während mich jemand fickt. Auf allen vieren am liebsten, er hinter mir, er stößt und stößt, und ich finger meine Möse so, wie es mir gerade kommt, und dann kommt es mir auch schon wieder.
“Das war überraschend. Sie waren überraschend.”
“Das kann ich zurückgeben. Würden Sie sagen, es hatte den Gegenwert von einem ruinierten Hemd?”
“Also von mir aus dürfen Sie mich gern wieder mit allem übergießen, was der Laden im Regal hat.”
“Würden Sie Ihr Kondom netterweise mitnehmen und sachgerecht entsorgen?”
“Selbstverständlich, Sperma in die Biotonne, Gummi in den Restmüll.”
“Vorbildlich. Ich wünsche Ihnen noch einen weiterhin erfreulichen Abend.”
“Oh, Sie haben übrigens einen verbeulten Kotflügel. Sie fahren wohl öfters mal was um.”
“Nur besonders attraktive Fußgänger.”
Tolle Entwicklung. Die Königin ist sehr befriedigt vom Verlauf. dieses Abends.
Und mit dem Einkaufswagen klappt es wirklich viel besser als mit dem Auto. Die Beule ist ja nicht alles, da hätte Gott weiß was passieren können, als ich den schönen jungen Biker letzte Woche angefahren habe. Und der rief dann gleich nach Versicherung, da bin ich wohl ein bisschen hart gegen seinen Wagen gedonnert. Aber im Supermarkt klappt das doch prima. Die IT-Clique ist ja selbst schuld, wenn sie zum Resteficken auf die Ü-30-Partys gehen, wo außer Spermastau und kaltem Angstschweiß nichts zu holen ist. Da ist meine Methode besser. Weniger riskant und demütigend als bei Tinder, wo man sich anbieten muss wie Frischfleisch. Ich kann mir den Kandidaten in Ruhe ansehen, und muss niemanden mit nach Hause nehmen, im Auto kriegen wir‘s doch auch hin. Wenn er nicht will, gibt’s einen peinlichen Moment und höchstens eine Rechnung von der Reinigung, aber meistens klappt’s ja.
Ich bin die Parkplatzqueen und starte jetzt gut gefickt in den Feierabend. Zu Hause gönne ich mir erst mal Champagner und was Schönes zu essen, und dann werfe ich mich mit der Katze auf die Couch. Die Pralinen muss ich mit niemandem teilen. Niemand stört mich. Und wenn‘s mich wieder juckt, geh ich halt einkaufen, zarte Schenkel sind ja eigentlich immer im Angebot.