Zwei Nachbarn treffen auf dem Dach aufeinander und genießen den Abend unter einem Sternenhimmel. Plötzlich gibt es einen stadtweiten Stromausfall… und beide sind überrascht, wie mutig man in der Dunkelheit sein kann.

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Wie scharf?

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Ich hab vergessen, wie sehr ich die Aussicht von hier oben liebe. Das ist genau das, was ich nach einem stressigen Tag wie heute brauche. Die Nacht ist klar und ich kann mich endlich entspannen. Und dieser billige Wein ist um einiges besser als ich gedacht hätte.

Es sind die kleinen Dinge, oder? Vor allem, wenn nichts so läuft wie man will. Aber passt schon. Beim Ausblick von hier oben über den Dächern der Stadt, die sich bis zum Horizont erstreckt, fühle ich mich so klein. Ein winziger Kieselstein im gigantischen Großstadtjungel. Und die Dinge, die mich nerven, spielen plötzlich keine Rolle mehr. Natürlich sieht man hier lange nicht so viele Sterne wie auf dem Land, aber dafür kann man beobachten, wie die Menschen von einem Ort zum anderen rennen. Zum Beispiel die Frau da unten, die lacht, als hätte sie gerade den lustigsten Witz aller Zeiten gehört. Von hier oben kann ich mir ausdenken, was sie macht, wer sie ist, wen und was sie liebt.

“Aua!”

Was ist das und wer hat es da hin gelegt? Hier liegt überall Gärtnerkram rum, Erde, Schaufeln, Blumentöpfe.

Ist ein Gärtner eingezogen? Ich könnte schwören, dass das Regal hier eigentlich immer leer war. Oh, irgendetwas ist darunter gerollt. Ich muss nur kurz meine Taschenlampe anmachen, um-

“Fast, nur noch- HAB’S!”

Ich wollte mich doch entspannen, aber dann muss ich natürlich das ganze Gärtnerequipment umwerfen. Was soll das ganze Zeug überhaupt hier oben auf der Dachterrasse eines Hochhauses mitten in der Stadt? Soweit ich weiß hat in diesem Gebäude niemand einen grünen Daumen.

“Ist es zu viel verlangt, dass ich mich nach diesem Höllentag kurz ausruhe?”

“Ist es nicht.”

“Oh mein Gott! Wo kommst du denn her?”

Die Frau, die in der Nähe der Lichterketten steht, kommt mir zwar bekannt vor, doch ich glaube nicht, dass ich sie schon mal gesehen habe, und ganz bestimmt habe ich sie nicht auf das Dach kommen hören.

“Sorry, ich wollte dich nicht erschrecken. Hast du nicht gehört, wie die mega schwere Stahltür zugefallen ist?”

Nein, sonst hätte ich mich gerade nicht wie ein totaler Angsthase erschrocken. Schätze ich war etwas weggetreten.

“Muss ich wohl überhört haben. Ich hab auch nicht erwartet, dass um die Zeit noch jemand hoch kommt. Mal abgesehen vom Gartenzwerg, der sein ganzes Zeug hier oben verteilt hat.”

Ich bin nicht wirklich genervt, ich hasse nur Überraschungen, vor allem wenn ich in Jogginghose allein Supermarktwein trinke und sich eine sexy Frau wie sie anschleicht.

Als ich das Chaos, das ich verursacht habe, wieder in Ordnung gebracht habe, versuche ich, einen Blick auf sie zu erhaschen, ohne wie creepy zu wirken. Sie ist groß oder zumindest größer als ich und sie sieht ziemlich cool aus. Ihre Jeans sitzt tief an ihrer Hüfte und ihr dünnes Tanktop ist das einzige, was sie vor der kühlen Brise schützt, die über das ansonsten warme Dach weht. Ihr Haar ist lang, aber durcheinander, als hätte sie es heute nicht gekämmt, was sie noch cooler aussehen lässt. Sie kommt mir immer noch bekannt vor, aber ich komme nicht drauf.

“Haben wir uns schon mal irgendwo getroffen?”

“Nicht wirklich, aber ich habe dich hier und da mal gesehen. Ich wohne in der Wohnung über dir.”

“Ah, ja! Du bist erst vor ein paar Monaten eingezogen, kurz vor dem Großen Schneesturm!”

“Und das Zeug hier ist übrigens meins. Ich bin der Gartenzwerg. Der Schneesturm war schon krass, oder? Von hier oben hat es unglaublich ausgesehen.”

“Oh!”

Sie hebt ihre Hand, in der sie einen Topf mit einer Pflanze mit weißen Blüten trägt. Ich habe keine Ahnung, was das für eine Pflanze ist, aber kurz schießt mir der Gedanke in den Kopf, dass die Blüten ein bisschen wie eine Klitoris aussehen.

“Ah, du bist die Gärtnerin! Da muss ich mich wohl entschuldigen. Das ist alles von dir? Wie hast du das hier hoch bekommen? Ich habe dich hier noch nie gesehen.”

“Während des Schneesturms habe ich ja nicht wirklich was anpflanzen können, oder? Normalerweise komme ich tagsüber hoch, wahrscheinlich haben wir uns deshalb verpasst. Aber ich habe dich auf jeden Fall schon gesehen.”

Sie wirkt ziemlich überzeugt, dass sie mich schon mal gesehen hat. Aber ich bin ich mir mindestens genau so sicher, dass das nicht der Fall ist. Denn so eine Frau wie sie hätte ich ganz sicher nicht vergessen. Wie könnte ich, so wie sie aussieht? Wenn ich es mir recht überlege, geht's doch nicht nur um die kleinen Dinge. Denn diese gründäumige Götting löst gerade ziemlich große Gefühle in mir aus. Amüsiert sieht sie mich an und mir fällt auf, dass ich sie wahrscheinlich ein wenig zu lange angestarrt habe.

“Also wenn du normalerweise tagsüber hier bist, was machst du jetzt hier oben?”

“Ich hab Radio gehört. Ich weiß, das macht niemand mehr, aber es hilft mir manchmal, mich zu entspannen- Die haben gesagt, dass es heute einen stadtweiten Stromausfall geben soll und ich wollte mir das von hier oben anschauen.”

“Stromausfall?”

Überrascht drehe ich mich um und lasse meinen Blick über die Stadt schweifen. Doch mitten in meiner Drehung, werden die gerade noch funkelnden Häuser und Straßen unter mir nach und nach von einer tiefblauen Dunkelheit verschluckt. Meine Nachbarin kommt neben mich und ich spüre ihre warme Haut, als sie meine Schulter streift. Ohne ein Wort zu sagen, stehen wir nebeneinander, während der Stromausfall die Stadt verschlingt. Als würde jemand eine Decke über die Gebäude legen.

“Irgendwie poetisch, oder? Fast schon romantisch, die Stadt so entblößt zu sehen.”

“Daran habe ich gar nicht nicht gedacht, aber ich verstehe, was du meinst.”

Skeptisch neigt sie ihren Kopf. Vielleicht in der Hoffnung, dass sie die Stadt aus meiner Perspektive sieht.

“Woran hast du gedacht? Wie fühlst du dich, wenn du das siehst?”

Während sie über die Frage nachdenkt, stößt sie ihre Hüfte an meine und von der Stelle, an der sie meine Haut berührt hat, prickelt eine erregende Wärme durch mich hindurch. Es ist beinahe überwältigend und ich will sofort mehr davon. Ich hatte ewig keinen Sex mehr. Und an den letzten ersten Kuss mit jemandem kann ich mich auch nicht erinnern. Meine Reaktion auf ihre Anwesenheit ist fast schon peinlich.

“Überwältigt vielleicht.”

“Überwältigt inwiefern?”

Ich stelle ihr diese Frage, anstatt ihr zu sagen, dass es mir genauso geht. Nur dass ich von ihrer Schönheit überwältigt bin, von der Nähe zu ihr, und davon, mit ihr zusammen hier in der Dunkelheit zu stehen. Gedankenverloren versuche ich mich wieder auf das Nichts jenseits des Daches zu fokussieren, während sie über meine Frage nachdenkt.

“Um ehrlich zu sein, kann ich mich nicht entscheiden, ob es wunderschön oder doch ein wenig beängstigend ist.”

“Warum nicht beides gleichzeitig?”

“Da hast du recht. Es fühlt sich nach beidem gleichzeitig an. Kannst du dir vorstellen, da unten in dem Laden auf dein Essen zu warten und plötzlich ist alles stockdunkel?”

“Wenn diese Stadt etwas vorzuweisen hat, dann ist es das Essen, aber stell dir mal vor, jetzt über die Straße zu gehen.”

“Oh Gott. Früher gabs doch dieses Spiel mit dem Frosch, der über die Straße musste und ich war grottenschlecht darin.”

Als ich spüre, wie sie zittert, drehe ich mich zu ihr um. Sie lächelt mich im Mondschein an. Gott, sie ist umwerfend. Ich will jede Linie ihres einzigartigen Gesichtes nachfahren und mir jede Emotion merken, die sie darauf trägt. Meine Hände brauchen Beschäftigung, bevor ich mich nicht länger kontrollieren kann und sie anfasse. Deshalb drehe ich mich um und suche das Weinglas, das ich irgendwo abgestellt habe, bevor sie hier aufgetaucht ist.

“Zumindest müssen wir uns darüber, hier oben, keine Gedanken machen. Und meine letzten Mails muss ich wohl auch nicht mehr schreiben, wenn’s wirklich die ganze Stadt getroffen hat.”

“Nein, das einzige, worüber du dir heute Nacht Gedanken machen musst, ist dein leeres Glas.”

“Dafür habe ich eine einfache Lösung!”

“Oh, du hast ja noch eine ganze Flasche. Könntest du ein Gläschen von deinem edlen Tropfen entbehren?”

Wahrscheinlich würde ich alles mit ihr teilen, wenn sie mich nur fragt. Vor allem mit diesem Blick. Ihre Pupillen sind geweitet, ihr Blick ist auf meine Lippen fixiert. Kurz frage ich mich, was sie wohl sagen würde, wenn ich einen Schluck nehmen und sie auffordern würde, sich den Wein aus meinen Mund zu holen. Der Gedanke überrascht mich, meine Wangen werden heiß und ich spüre eine brodelnde Erregung tief in meinem Bauch.

“Ist das ein Nein? Oder habe ich etwas im Gesicht?”

Schon wieder habe ich sie angestarrt. Verdammt, ich muss damit aufhören. Wie alt bin ich? 13?

“Doch doch, ich teile gerne. Und nein, du hast nichts im Gesicht, mal abgesehen von deinem schönen Lächeln.”

Wie festgefroren bleibe ich stehen, von mir selbst entsetzt stammele ich.

“Magst du Merlot?”

Ich versuche, so gelassen wie möglich rüberzukommen und hoffe, sie beharrt nicht darauf, den Gedanken zu besprechen, den ich gerade laut ausgesprochen habe.

“Ich mag Merlot und ich mag, dass du mein Lächeln magst. Hast du noch ein zweites Glas? ”

“Oh! Ich glaube nicht, aber warte kurz.”

“Ich trinke auch aus der Flasche.”

Sie beugt sich vor und nimmt mir die Flasche aus der Hand.

“Insofern es dich nicht stört, ein bisschen Spucke mit mir auszutauschen.”

Sie bleibt bei mir stehen und hält Blickkontakt, als sie mir den Wein einschenkt. Es fühlt sich so intensiv an, dass ich es nicht schaffe zu antworten und stattdessen einfach nur nicke.

“Hast du deine Zunge verschluckt?”

Meine Herzfrequenz steigt augenblicklich, als mit ihren Fingerspitzen meine berührt. Wir sind uns so nahe, zwischen uns nur noch Weinflasche und die nicht mehr zu verleugnende sexuelle Spannung.

“Oder vielleicht, möchtest du ja dein Glas mit mir teilen?”

Unsere Hände berühren sich am Flaschenhals, als sie sich nach vorne lehnt. Langsam bewegt sie das Glas zu ihren Lippen, versichert sich, dass ich ihr auch zusehe, und nimmt einen Schluck. Wie sie schluckt, könnte eins zu eins in einem Porno vorkommen. Jedenfalls reagiert mein Körper extrem. Die innere Hitze breitet sich wie ein Lauffeuer aus, meine ganze Haut kribbelt, bis meine Nippel hart sind und durch meinen Pullover drücken.

“Du kannst machen, was du willst.”

“Mit dir? Oder dem Wein?”

Sie ist mutig, mehr als ich zumindest. Aber ich bin dankbar dafür, denn sie sagt genau die Dinge, die ich denke. Und wenn mich ihr Blick nicht täuscht, will sie vielleicht sogar das gleiche wie ich. Nämlich ihre Lippen auf meinen zu spüren statt auf dem Glas.

“Beides.”

Die in Dunkelheit gehüllte Stadt unter uns fühlt sich noch weiter weg an, als sie das Glas und die Flasche abstellt. Ohne das Glas in meiner Hand, mit dem ich mich ablenken konnte, merke ich, wie nah sie bei mir steht. Aber ich hätte sie gerne noch ein bisschen näher. In der tiefschwarzen Nacht um uns herum fühlt es sich an, als wären wir die beiden einzigen Menschen in der Stadt. Als würde die ganze Welt schrumpfen und zwischen uns pulsieren.

“Ich glaube, ich wollte noch nie etwas so sehr.”

“Wirklich?”

Erst als ich ihre Stimme höre, merke ich, dass ich meinen Gedanken wieder laut ausgesprochen habe. Aber es war mein Ernst, wirklich. Ich will diese wunderschöne Frau, genau hier auf diesem Dach. Ich will ihre Lippen auf meinen spüren. Und noch viel mehr als das. Anstatt etwas zu sagen, erwidere ich ihren Blick und nicke.

“Du musst es mir schon sagen, wenn du mehr willst.”

“Ich muss wissen, dass du mich willst und nicht einfach nur, weil wir hier im Dunkeln sind und du dir vorstellen kannst, dass ich irgendjemand anderes bin.”

Die leicht bittere Note in ihrer Stimme zeugt offensichtlich von vergangenen Erfahrungen, die wahrscheinlich nicht ganz so schön waren. Ich will definitiv keine davon werden. Ich will, dass sie alles und jeden um sich vergisst. Alles was vor uns beiden war, hier und heute in dieser endlosen Nacht auf dem Dach.

“Ich will dich. Dein wildes Haar, deine leuchtenden Augen, deinen weichen Mund, den ich nicht aufhören kann, anzustarren. Nicht ‘irgendjemand’ und ganz sicher hat es nichts mit der Dunkelheit zu tun. Ich will dich.”

Die Worte sprudeln nur so aus mir heraus. Und anscheinend erreichen sie ihr Ziel. Sie schwebt zu mir wie eine Motte zum Licht und ich spüre ihren warmen Körper, der nur noch einen Hauch davon entfernt ist, mich zu berühren. Das gibt mir das nötige Selbstvertrauen, um den ersten Schritt zu machen. Langsam komme ich näher und küsse sie auf ihre samtweichen Lippen.

“Es tut mir leid.”

Mein kurzer Mutanfall hat sich in Luft aufgelöst. Ich trete einen Schritt zurück, um nicht noch aufdringlicher zu wirken und hoffe. Doch bevor ich das tun kann, hält sie meinen Arm fest und zieht sich an mich. Bis wir Brust an Brust stehen und unsere Lippen sich wieder fast berühren.

“Muss es nicht.”

“Da hattest du recht, das ist ziemlich romantisch.”

“Schön, dass du das auch so siehst.”

Sie sieht mich noch immer an. Doch nicht mehr so süß wie gerade. Nein, jetzt flackert ein Feuer in ihren Augen.

“Romantisch schön und gut, aber ich glaube, da geht noch mehr.”

“Ach ja?”

“Wir haben keine anderen Pläne und in der ganzen Stadt ist der Strom weg. Niemand kann uns hier oben sehen. Wie wäre es mit etwas Aufregenderem?”

Mit jedem Wort, das sie spricht, tastet sie sie weiter vor. Berührt mich, streichelt mich und greift an meinen Hintern. Sachte beginnt sie an meinen Haaren zu ziehen. Ich bin mir nicht sicher, ob es etwas Aufregenderes geben kann, als ihre Lippen und ihren Körper an mir zu spüren. Ihre Küsse bringen mein Blut zum kochen und wird nur von der frischen Nachtluft abgekühlt. Anscheinend hat sie schon eine Vorstellung davon, denn sie schenkt mir ein teuflisches Grinsen bevor sie sich über mein Kinn, zu meinem Hals, bis hin zu meiner Schulter küsst.

“Gefällt dir das Gefühl meiner Lippen auf deiner Haut?”

Sie lässt ihre Hände unter mein Top gleiten, berührt mich an der Taille und Hüfte, um meine Reaktion zu sehen.

“Sag mir, was dir gefällt.”

“Dein Mund, deine Hände, gib mir mehr.”

Im fahlen Mondlicht kann ich ihre Reaktion nicht sehen, doch es scheint ihr zu gefallen. Sie küsst sich weiter meinen Körper hinab, bevor ich mit dem Rücken ans Geländer gepresst stehe und sie sich vor mich kniet. Ihr warmer Atem trifft auf meinen Bauch, als sie meinen Pullover anhebt, und sie bahnt sich mit ihren Lippen einen Weg über meine sensible Haut. Ich helfe ihr und ziehe ihn mir über den Kopf, werfe ihn in Richtung der Möbel, doch mein Fokus liegt weiterhin auf ihr.

“Oh Gott, ich -”

Ihr Mund und ihre Zunge spielen und verwöhnen meine Brust, als hätten sie nie etwas anderes getan.

“Du hörst dich so schön an. Wenn du das schon so geil findest, was kommt als nächstes? Aber sei so laut, wie du willst. Ich will, dass die ganze Stadt dich hört.”

Ihre Stimme ist teils sexy, teils befehlerisch, doch sie schlägt mich mich komplett in ihren Bann. Alles was ich tun kann ist, in ihre Haare zu greifen und bejahend zu stöhnen.

“Das ist gut, deine Küsse fühlen sich so gut an.”

Als sie meinen Nippel zwirbelt, drücke ich mich an sie. Ich kann die Bewegungen meines Beckens nicht länger kontrollieren, als sie meine Hüften küsst und meine Haut durch den Stoff meiner Hose sanft beißt.

“Hast du da überhaupt irgendwas drunter?”

“Nein.”

“Gut, macht das Ganze einfacher.”

Sie klingt, als würde sie mit sich selbst sprechen, doch ich habe keine Zeit zu fragen, was sie meint, bevor sie in meine Hose beißt und meine Beine entlang nach unten zieht.

“Ich habe dich noch nicht mal berührt und du bist trotzdem schon so heiß.”

Das sollte mir wahrscheinlich peinlich sein, aber das ist es nicht. Ich bin einfach nur geil und will mehr. Es ist mir egal, was sie sagt, solange sie nicht aufhört.

“Ich nehme dich gleich an der Hüfte und drehe dich um.”

“Ah, nein, sowas will ich nicht hören. Lass mich aussprechen, bevor du dich beschwerst. Ich werde dich jetzt umdrehen, deine sexy Beine spreizen und du drückst mir dann deinen Arsch entgegen, damit ich deine süße Pussy lecken kann, okay?”

Sie lässt mir keine Sekunde darüber nachzudenken, sondern tut genau das, was sie angekündigt hat. Jetzt press sicht das kalte Geländer an meine Brüste. Sie drückt mich nach vorne und spreizt meine Beine, damit mein feuchter Schritt der kalten Nachtluft und ihrem heißen Mund ausgeliefert ist.

“Oh Gott!”

“Nenn mich lieber Göttin.”

“Hör nicht auf, okay? Oh ja, genau da.”

Sie saugt und beißt an meinen Lippen, teilt sie mit ihrer Zunge, kreist um meine Clit.

Dass ihre Nase meinen Po berührt, macht das ganze nur versauter. Meine Brüste werden immer noch vom kalten Geländer eingedrückt und ich bekomme eine Gänsehaut. Hinter dem Geländer schläft die dunkle Stadt und schluckt jedes Stöhnen, das sie mir entlockt.

Ich bin so geil, ich fasse meine Nippel an, zwicke sie, während sie mich gnadenlos von hinten leckt und ihr Gesicht immer tiefer in meinem Arsch vergräbt.

“Gott! Ja, fass mich da an, ja, mach weiter.”

Völlig willenlos bewege ich meine Hüften vor und zurück. Es ist alles zu viel und gleichzeitig doch nicht genug. Ich will nicht, dass sie aufhört. Nie aufhört.

Doch sie hört nicht auf und ich glaube sie spürt, was ich denke, denn sie strengt sich immer mehr an, saugt an meiner Clit und stößt mit zwei Fingern in mein Loch.

“Oh, ja, so, du machst mich so geil, ich kann nicht— Mach weiter, hör nicht auf, ich komme gleich.”

“Du kommst gleich? Ich will, dass du auf mein Gesicht kommst.”

Ihre Worte stärken nur mein Verlangen. Sie macht weiter, saugt, leckt und fingert mich bis-

“Oh Gott, ja, ich komme!”

Während sie mich weiter leckt, zwirble und ziehe ich meine Nippel, um mich noch weiter anzufeuern.

“Ja, ja! Ich komme.”

Ihre Finger stecken noch immer in meinem pulsierenden Eingang, als ich spüre, wie sie wieder meine Hüfte greift und mich umdreht.

“Du klingst echt so süß, wenn du kommst. Ich bin total feucht und dein Geschmack, Gott!”

Wieder aufgerichtet, schmiegt sie ihren großen, schönen Körper an mich, ihr dünnes Tank Top streift meine sensiblen Brüste. Wie sich ihre spitzen Nippel durch das Top an mich drücken, macht mich schon wieder geil. Ich bin zwar gerade erst gekommen, aber ich weiß, dass ich nochmal kann. Ich spüre, wie sie sich an mir reibt. Wie eine Katze, die etwas will. Ich kann mich selbst an ihr riechen, während sie ihren Kopf auf mich zubewegt und—

“Du stehst drauf, dich selbst zu schmecken, wenn du mich küsst, oder?”

“Hm ja, ich bin dir was schuldig. Ich will dich auch verwöhnen.”

“Niemand hält dich davon ab.”

Ihr herausfordernder Tonfall gemischt mit einem Anflug von Verzweiflung macht mich so an. Ich schlinge einen Arm um ihre Taille und küsse ihren Hals, genauso leidenschaftlich wie sie mich geküsst hat, und führe sie rückwärts auf die Liege zu, wo wir unseren Wein gelassen haben.

“Leg dich hin.”

Sanft drücke ich sie auf die Liege und gleite mit meinen Fingern zwischen ihre Jeans und ihre Haut. Ich will sie ausziehen, vor ihr knien und sie lecken, bis sie sich vor mir windet. Ich will sie zum Kommen bringen.

“Moment, darf ich-”

Ich warte. Ich will es ihr genauso machen, wie sie es will.

“Setz dich hin. Ich will, mir gefällt es besser, wenn ich dich reiten kann. Kann ich dir zeigen, was ich meine?”

“Zeig es mir, Göttin”

Sie führt mich zu sich auf die Liege und wieder ist mein Körper eingeklemmt zwischen ihr und einer harten Oberfläche.

Halbnackt positioniert sie sich über mich. Als sie sich nach vorne lehnt, spüre ich ihre warme Vulva an meinem Oberschenkel. Ihre Brüste drücken sich an meine, während wir uns wieder küssen.

Ich erkunde ihren Körper mit meinen Händen. Massiere ihren Po und ziehe an ihren Haaren, während sie sich an meinem Oberschenkel reibt. Sie ist so heiß und feucht, meine Haut wird mit jedem Schwung ihrer Hüften immer wärmer und klebriger.

Ich halte sie fest, stöhne in ihren Mund, will ihr zeigen, dass sie genauso weitermachen soll, denn es macht mich so an.

Ich packe ihren Hintern und wiege sie vor und zurück, um sie in ihrem Rhythmus zu unterstützen. Unsere Küsse werden verzweifelter und chaotischer.

“Oh, ja. Gott ist das gut. Du fühlst dich so gut an. Ich will dich reiten. Das macht mich so geil.”

Das ist so heiß. Noch nie hat eine Frau mich so geritten und ich will nicht, dass es aufhört. Doch ich will ihr auch geben, was sie will, deshalb lege ich meinen Arm um sie und lasse meine Finger zwischen ihre Beine gleiten. Spreize ihre Lippen und führe meine Fingerspitzen an ihren Eingang.

“Ist das okay?”

“Ja. Gott, ja!”

Langsam stoße ich meinen Finger in sie und sie lässt sich auf meine Hand sinken.

“Oh ja! Gut. Füll mich aus und ich, ja.”

Sie reibt sich an mir, meine Oberschenkel glänzen von ihrem Saft. Und sie nimmt sich, was sie will.

“Verdammt, das tut so gut, du tust mir gut. Genau so, Gott, ja, hör nicht auf.”

“Ja genau so, reite mich, ja, du siehst so heiß aus.”

Während sie meine Finger reitet und sich das nimmt, was sie braucht, küsse ich ihre Brüste durch ihr Top. Und ich nehme durch den Stoff ihre Nippel in den Mund, sauge daran.

“Ah, Gott ja! So geil, so gut, oh ja.”

Sie klingt so geil und reitet mich so gut. Ihre Lust, ihre Geilheit glüht in der Dunkelheit, die uns umgibt.

“Ja, hör nicht auf. Nicht aufhören!”

“Ich höre nicht auf, du bekommst, was du brauchst, genau so, mach weiter.”

“Oh ja, ich, gleich, oh ja! Hör nicht auf, nicht aufhören.”

“Ja, du bist so kurz davor. Mach weiter, willst du kommen?”

“Ja, Gott ja, ich brauche es. Ich will kommen.”

“Dann komm für mich.”

“Lass dir Zeit, keine Eile.”

“Gott, das war-”

“Oh ja, das war unglaublich.”

“Das war es. Einfach nur unglaublich.”

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