In diesem Masturbation Audio Guide begleitet dich eine Erzählerin durch einen Ganzkörper-Scan, um deine erogenen Zonen zu finden.

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Zoey

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Hey, ich bin’s, Zoey.

Heute beschäftigen wir uns mit erogenen Zonen - damit sind die Stellen an deinem Körper gemeint, die besonders sensibel sind und sexuelles Lustempfinden auslösen können.

Wenn wir uns selbst befriedigen, konzentrieren wir uns meistens auf die Brustwarzen und Genitalien. Aber eigentlich kann jeder Körperteil zu einer erogenen Zone werden. Und nicht nur das: unsere erogenen Zonen ändern sich sogar manchmal.

Jeder Körper ist einzigartig. Während manche weiche Knie bekommen, wenn sie am Hals geküsst werden, löst die gleiche Aktion bei anderen überhaupt nichts aus. Diese Stellen besser kennenzulernen, schafft nicht nur ein Bewusstsein über den eigenen Körper, sondern hilft auch dabei, sich besser selbst zu befriedigen. Und wenn man weiß, was einem gefällt, kann man viel besser mit einem Partner oder einer Partnerin darüber sprechen.

Legen wir los. Mach es dir für den Anfang in einer privaten und ruhigen Umgebung gemütlich. Du wirst deinen Körper von Kopf bis Fuß berühren, also kannst du dir aussuchen, ob du dich jetzt oder im Laufe der Folge ausziehen willst.

Wenn du möchtest, kannst du das Licht dimmen oder eine Kerze anzünden. Mach es dir richtig schön.

Okay. Alles bereit? Dann fangen wir an.

Setz dich aufrecht hin und lege deine Hände in deinen Schoß oder auf deine Knie. Atme tief ein.

Sehr gut. Noch einmal.

Sehr schön. Lass all deine Gedanken los. Löse dich vom Stress oder den Sorgen, die dich heute beschäftigen und finde dich im Jetzt wieder. Spüre deinen Körper.

Gut gemacht. Versuche jetzt, all das, was dich normalerweise anmacht, zu vergessen. Wir wollen ganz von vorne anfangen… wie auf einem unbeschriebenen Blatt Papier, ohne irgendwelche Vorstellungen darüber, was uns gefällt und was nicht. In Ordnung?

Beobachte dich während der Übung ganz genau und merke dir, wo und wie du gerne angefasst wirst. Okay, beginnen wir ganz oben am Kopf. Lege deine Fingerspitzen sanft auf den obersten Punkt. Streichle mit sanften Bewegungen über deine Kopfhaut.

Du kannst dich zum Beispiel leicht kratzen oder kleine Kreise ziehen. Sehr gut. Du weißt, dass du eine erogene Zone entdeckt hast, wenn die Empfindung auffällig stark ist und sich durch deinen ganzen Körper ausbreitet.

Streichle nun langsam und zärtlich hinab zu deinem Hals. Massiere die Haut vorne und an den Seiten.

Perfekt. Gleite mit deinen Fingerspitzen über deinen Kiefer, deine Lippen. Fahre die Form deines Kieferknochens entlang und streichle dich an den Stellen, die normalerweise unbeachtet bleiben.

Denke daran, wir sind auf der Suche nach unseren persönlichen erogenen Zonen. Wir wollen die empfindlichsten Stellen an unserem Körper aufspüren.

Fahre jetzt zu deinem Schlüsselbein. Gehe mit deinen Fingern in die Einbuchtung und knete ganz sanft die Haut an dieser Stelle.

Streichle jetzt langsam mit den Fingerspitzen über die Innenseite deines Oberarms. Ziehe eine Linie bis zu deinem Handgelenk. Wenn sich das gut anfühlt, wiederhole die Bewegung so oft du möchtest.

Mach nun genau das Gleiche an deinem anderen Arm. Fahre langsam in einer gerade Linie vor und zurück.

Konzentriere dich jetzt auf deine Brust. Berühre vorsichtig deine Brustwarzen und die Haut, die sie umgibt. Wenn deine Brustwarzen besonders empfindlich sind, kannst du erst mit anderen Stellen experimentieren. Zum Beispiel mit deinem Brustbein in der Mitte und vielleicht streichelst du dich zwischen deinen Brustwarzen und deinen Achseln.

Du machst das sehr gut. Finde nun deinen Weg zu deinem Bauch. Kreise sanft um deinen Bauchnabel. Und kitzle die Haut unter deinem Brustkorb.

Diese Zeit gehört dir, damit du deinen Körper besser kennenlernen kannst. Versuche, an nichts anderes zu denken und nur in diesem Moment präsent zu sein.

Widme deine Aufmerksamkeit nun deinen Hüften. Kreise mit deinen Fingerspitzen um deinen Hüftknochen und gleite langsam über die Außenseiten deiner Oberschenkel.

Bevor wir tiefer wandern, greife um dich herum und streichle dein Kreuz. Vielleicht ist es nicht ganz so einfach, diese Stelle zu erreichen. Versuche trotzdem, dich für ein paar Augenblicke auf deinen unteren Rücken zu konzentrieren.

Perfekt. Wenn du eine Stelle an deinem Körper entdeckt hast, die wahrscheinlich eine erogene Zone ist, spürst du vermutlich, wie das Verlangen in dir aufkeimt. Merke dir die Stelle und das Gefühl. Sobald wir mit diesem Teil der Übung fertig sind, kehren wir dahin zurück.

Machen wir nun mit den Oberschenkeln und Knien weiter.

Streichle, massiere oder knete deine Beine. Gib deinem Körper Zeit, auf deine Berührungen zu reagieren.

Gleite nun zu den Innenseiten deiner Knie. Das fühlt sich am Anfang vielleicht ein bisschen ungewohnt an. Viele Menschen empfinden diese Stelle als besonders sensibel.

Sehr schön. Streichle sanft über deinen Po und konzentriere dich vor allem auf die Unterseite. Erst ganz zart und vorsichtig, dann etwas fester und intensiver.

Für den nächsten Teil kannst du dich gerne hinlegen oder nach vorne beugen. Greife nach deinen Zehen und massiere einen nach dem anderen. Fahre mit deinen Fingern langsam über die Innenseite deiner Füße.

Sehr gut. Okay. Nun, da wir unseren ganzen Körper gescannt habe, reflektieren wir das Erlebte für etwa 30 Sekunden. Erinnere dich an die Stellen, an denen es sich am besten angefühlt hat. Du kannst diese Punkte jetzt gerne wieder berühren und dich auf sie konzentrieren.

Ich gebe dir ein Zeichen, wenn wir weiter machen. Wähle jetzt zwei Stellen aus, die du besonders gerne berührt hast.

Und? Bist du überrascht von den Ergebnissen dieser Übung? Vielleicht dachtest du, dass du gerne am Hals berührt wirst, aber hast festgestellt, dass sich die Oberschenkel auch sehr gut anfühlen oder ähnliches.

Mit diesem neuen Wissen über deinen eigenen Körper gehen wir jetzt den nächsten Schritt. Dein Körper hat sich inzwischen an deine Berührungen gewöhnt. Legen wir also direkt los. Berühre dich an eine der beiden erogenen Zonen.

Spiele mit dir und errege dich selbst. Denke an die Dinge, die du gerade neu über deinen Körper gelernt hast. Fühlt sich das gut an?

Mach weiter. Streichle dich selbst. Massiere oder drücke die Stelle. Gehe nun zur zweiten erogenen Zone. Und mach das Gleiche wie gerade eben.

Ja, genau so. Du kannst gerne schneller werden, wenn du willst. Oder du richtest deine Aufmerksamkeit jetzt auf deinen Intimbereich..

Ganz gleich, ob du eine Vulva oder einen Penis hast, stimuliere dich jetzt selbst. Streichle dich so schnell oder so langsam, wie es dir gefällt. Das fühlt sich gut an. Mach es genau so, wie es sich für dich gut anfühlt.

Werde schneller, fester. Ja, sehr gut. Wie fühlt sich das an? Ist das gut?

Oh ja, mach weiter. Genau da. Höre auf deinen Körper. Was wünscht er sich? Will er es schneller oder langsamer? Härter oder sanfter?

Kehre zu deinen erogenen Zonen zurück, wenn du möchtest. Aber konzentriere dich vor allem auf deine Lust. Du sollst dich gut fühlen.

Ich gebe dir nun etwas Zeit für dich. Erkunde deinen Körper und befriedige dich selbst.

Nutze das Wissen über deinen Körper, um deine Lust zu steigern.

Bestimmte das Tempo. Du kennst deinen Körper am besten.

Spüre, was deinem Körper gefällt und wonach er sich sehnt.

Entspanne dich in deiner Lust.

Egal, wie weit du gekommen bist, arbeite dich weiter zu deinem Höhepunkt vor. Falls du schon einen Orgasmus hattest, dann liege einfach entspannt da und atme. Verliere dich in diesem Moment und diesem Gefühl der Befriedigung.

Wie auch immer du weitermachen willst, ich hoffe du konntest in dieser Folge etwas über dich selbst lernen und dich entspannen. Bis zum nächsten Mal.