Es geht weiter mit City Lights. Doch statt sich wie beim letzten Mal im luxuriösen Loft über den Dächern der Stadt zu treffen, verschlägt es das abenteuerlustige Paar diesmal an einen ganz anderen Ort: eine düstere Unterführung. Dort erwartet sie nicht nur eine, sondern gleich zwei Überraschungen.

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Wie scharf?

39 MINS

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Wieder einmal Mitternacht. Ich fröstele, trotz der lauen Sommernacht, die über der Stadt liegt. Ist es die Einsamkeit? Niemand sonst ist an dieser U-Bahnstation ausgestiegen. Wen wundert’s? Kein normaler Mensch treibt sich freiwillig in diesem verkommenen Viertel der Stadt herum - zumindest nicht um diese Zeit. Keiner, außer mir. Weil du es so willst.

Ich trage nur meinen taubengrauen Trenchcoat, ein paar Nylons und High Heels. Das Gefühl, den Regenmantel auf der bloßen Haut zu spüren, ist ungewohnt. Trotz seiner Länge fühle ich mich irgendwie nackt. Meine Hände stecken in den Taschen, weil ich nicht will, dass jemand meine Nervosität sieht. Die Straße ist menschenleer, trotzdem fühle ich mich beobachtet. Ganz so, als hätte die Dunkelheit selbst Augen. Die innere Anspannung zerrt an mir. Ich weiß, warum du mich her bestellt hast. Es ist derselbe Grund, wie jedes Mal. Die Aussicht auf ein Abenteuer.

Wieso hier, im heruntergekommensten Viertel der Stadt? Dieses Mal haben wir uns vorher nicht zum Essen getroffen. Ich habe keinen Champagner Schwips, der mich mutiger macht. Ich sehe meine Umgebung mit nüchternem Blick. Sind das da drüben Ratten?

“Dein blonder Kopf erscheint, die Haare hochgesteckt. Gefällt mir. Du trägst einen Trenchcoat. Bin gespannt, ob meine anderen Wünsche auch erfüllt wurden. Deine Füße stecken in denselben Stilettos wie bei unserem ersten Treffen. Deine Beine umschmeichelt wieder der Hauch schwarzer Nylons. Ist es dein bloßer Anblick oder die Tatsache, dass du meine Wünsche erfüllt hast? Zumindest spüre ich, wie das Blut in meine Körpermitte strömt.”

“Du siehst ein bisschen angespannt aus. Verständlich. In diesem Aufzug nachts mit der U-Bahn in dieses Viertel. Aber du scheinst diesen Nervenkitzel zu mögen, sonst hättest du meinen Vorschlag nicht angenommen. Dann wirst du hoffentlich auch alles andere mögen, was ich mir diesmal ausgedacht habe.”

Vor mir leuchten die Scheinwerfer einer dunklen Limousine auf, die am Straßenrand parkt.

Du bist es. Meine Erleichterung währt nur kurz, denn du bittest mich nicht, einzusteigen, damit wir dieses Viertel verlassen können, sondern schlägst die Autotür zu und schließt den Wagen ab.

Mir liegen Begrüßungsworte im Mund; zusammen mit der Frage, was du vor hast. Doch die Nacht wiegt schwer und wir sprechen nie viel, wenn wir uns treffen. Bei unserem ersten Mal war ich es, die nicht wollte, dass du die aufgeladene Stimmung mit einem dummen Spruch zerstörst. Das war aber nach dem Essen. Heute bist du es, der schweigt. Du lächelst mich nur an, scheinst zufrieden, dass ich deine Anweisungen bezüglich meines Outfits befolgt habe. Einen Gruß bekomme ich nicht zu hören, nur dieselben Worte wie immer.

“Da entlang.”

Wenigstens legst du einen Arm um mich und ich spüre einen sanften Druck, mit dem du mich an dich ziehst. Ich betrachte es als ein stummes ‘Hallo’ und antworte, indem ich mich eng an deine Seite schmiege. Meine Aufregung vertreibt diese Art der Begrüßung natürlich nicht, ganz im Gegenteil.

“Die schmale Straße, die wir entlang gehen, wird von einem scheinbar endlosen roten Backsteingebäude flankiert. Vielleicht einmal ein Fabrikgebäude. Die wenigen kleinen Fenster sind zerstört. Zumindest eine der gottverlassensten Gegenden der ganzen Stadt, die ich finden konnte. Ich werfe einen schnellen Blick auf meine Uhr. Mitternacht war abgemacht. Du bist wirklich hergekommen und folgst mir auch jetzt ohne jede Frage. Wie schwer fällt dir das? Meine Erregung steigt. ”

“Deinen Körper neben mir zu spüren, ist aufregend. Ich hoffe, es gefällt dir, was ich vorbereitet habe. Rechnen wirst du damit sicher nicht. Ich weiß auch nicht, wie ich auf die Idee kam. Das Bild war plötzlich in meinem Kopf. Ich will dich so sehen. Ich weiß, dass es ein Risiko ist. Es könnte dich auch abschrecken und du willst nie wieder etwas von mir wissen, dabei bin ich mittlerweile fast süchtig nach unseren Treffen. Aber da ist etwas - ich kann es nicht benennen - das Funkeln in deinen Augen, dein Hüftschwung, irgendeine Intuition, die mir sagt, es wird dir gefallen.”

Die Straße zieht sich. Gibt es dieses Mal statt eines Dinners einen ausgiebigen Spaziergang? Wenn ja, wäre ein Gespräch schön. Das Schweigen zwischen uns wiegt mit jedem Schritt schwerer und es befeuert meine Aufregung. Plötzlich zieht ein ungewohntes Gefühl in die Straße. Etwas verändert sich. Nein, es ist kein Gefühl. Es liegt etwas in der Luft, und zwar buchstäblich. Die Luft wird frischer. Feuchtigkeit. Die Wärme von Asphalt und Stein wird von einer Frische abgelöst. Ich rieche Wald, Wiese. Ein Park! Ja, die Häuserzeile endet vor einer Querstraße. Dahinter gibt es keine Beleuchtung, aber ich höre einen Ruf. Ist das eine Eule?

“Die Stimme der Nacht. Der Ruf des Waldkauz, der aus dem nahegelegenen Park zu uns herüber hallt, entlockt dir ein Lächeln. Ich lächele zurück. Ein bisschen schräg, denn du glaubst bestimmt, wir gehen in den nahegelegenen Park. Tun wir aber nicht. Nicht ganz. Ich sehe das schwarze Loch schon vor uns. Bin gespannt, wann du es bemerken wirst. Vermutlich wirst du keinen Verdacht schöpfen, denn die Unterführung führt in den Park. Wir werden ihn aber nicht betreten.”

“Jetzt! Da war ein kurzes Zögern in deinen Schritten und der Griff deines Armes, der um meine Hüften liegt, wird eine Spur kräftiger. Ich schweige weiter - aber ja, da gehen wir jetzt runter.”

Gibt es keine oberirdische Straßenüberquerung? Die Unterführung sieht nicht gerade einladend aus. Ein finsteres Loch. Auf den Stufen liegt alter Müll und braunes Laub des letzten Jahres. Es riecht nach Moder und altem Tümpel. Die Kälte, die die Stufen hinauf kriecht, wirkt wie Grabeskälte. Ich fröstele. Du drückst mich kurz an dich, reibst aufmunternd meine Schultern. Das tut gut. Ich lächele zuversichtlich. Okay, ist ja nur ein kurzer Gang auf die andere Straßenseite. Du erwiderst mein Lächeln, doch da ist etwas; etwas, das das flaue Gefühl in meinem Magen auffrischt; etwas, das mir sagt: entweder gehe ich jetzt oder ich lasse mich auf dein Vorhaben ein, was immer es auch sein mag. Das flaue Gefühl wird zu einem Kribbeln. Ein kurzer, kalter Schauer rinnt über meinen Rücken, aber ich kann nicht gehen. Meine Neugier ist zu stark. Und mein Verlangen. Ich will Sex - besonderen Sex.

“Ich dränge dich nicht, nehme das Tempo deiner vorsichtigen Schritte auf. Meine Anspannung steigt. Die wenig einladenden Gerüche, die uns entgegenströmen, erscheinen mir intensiver als an dem Tag, an dem ich diesen Ort entdeckte. Hoffentlich wirken sie nur zu Beginn so stark. Nicht, dass sie dich am Ende vertreiben. Es wird dunkler. Das Licht der Straßenlaternen schwindet. Unsere Schritte hallen von den engen, kahlen Betonwänden der Unterführung wieder. Plakatfetzen hängen von den Wänden, alles ist mit Graffiti vollgesprüht. Verwelktes Laub, ein paar rostende Getränkedosen liegen auf dem Boden. An der linken Seite erstreckt sich eine schmale Pfütze. Keine Ahnung, wann es das letzte Mal so stark regnete, dass das Wasser hier herunter gelaufen ist.”

“Ungefähr in der Mitte des Ganges gibt es noch eine funktionierende Neonröhre, die tapfer ihren fahlen Schein durch eine völlig verdreckte Abdeckung schickt. Die Worte Licht oder Helligkeit kommen einem bei ihrem Anblick kaum in den Sinn. Als wir sie erreichen, bleibe ich stehen.”

“Was ist?”

Die Frage entfährt mir ganz spontan. Du schaust mich an. Ist das ein Vorwurf in deinem Blick? Ich überlege, ob ich mich entschuldigen soll, das Schweigen gebrochen zu haben. Ja, ich mag die gespannte Stille zwischen uns auch, aber so entscheidend wird es doch hoffentlich nicht für dich sein, oder? Eine Antwort bekomme ich nicht. Nein, es ist kein Vorwurf in deinem Blick, es ist schlimmer.

“Hier?!”

Dein schmales Lächeln jagt mir einen Schauer über den Rücken. Du meinst das ernst. Meine Vorstellung von kühler, feuchter Luft und nassem Gras unter dem Laubdach von Bäumen zerplatzt. Ich denke sofort an unser erstes Mal. Einen größeren Kontrast hättest du kaum finden können. Statt hoch über den Lichtern der Stadt, in einer edlen Büroetage, befinden wir uns nun unter der Erde im -

“Er ist da, wie verabredet. Die Dunkelheit am anderen Ende der Unterführung verbirgt ihn. Jetzt, da er von sich hören ließ, erkennt man die Glut seiner Zigarette. Du starrst ans Ende des Ganges, dann fährt dein Kopf herum und du siehst zu mir auf. Diesmal hast du dich im Zaum, sagst nichts, doch die Frage steht in deinen Augen. Ich gebe dir die Antwort, in dem ich deinem Blick standhalte. ‚Ja, das ist mein Ernst?’”

“Aus der Dunkelheit schält sich die Silhouette eines gut gebauten Mannes. Er trägt nur ein T-Shirt, das wohl schon die eine oder andere Fahrt in der Waschmaschine geschwänzt hat. Seine Jeans ist zerschlissen. Aber der Typ, der in diesen Klamotten steckt. Alle Achtung. Das Profil auf seiner Website hat nicht übertrieben.”

“Die?”

Ein wildfremder Kerl. Fuck! Auf diese Flut der Gefühle, was da auf mich hereinbricht, darauf bin ich nicht vorbereitet.

“Ich nicke, ziehe den Geldschein aus der Tasche und reiche ihn ihm.”

Du gibst ihm Geld?

“Er steckt ihn ein und zieht danach sofort sein T-Shirt über den Kopf.”

“Er gibt dir die Möglichkeit, ihn zu studieren, während auch er dich genau in Augenschein nimmt.”

Aber wäre ich weniger geschockt, wenn du mich an ihn verkaufen würdest? Nein, es ist belanglos, in welche Richtung das Geld fließt. Es wäre in beiden Fällen ein dreckiges Geschäft. Dreckig - wie alles hier. Und das ist das eigentlich Erschreckende. Hier in dieser schmutzigen Unterführung - unter deiner Führung - zögere ich keine Sekunde, zweifle nicht einmal. Nur wilde Vorfreude tobt in mir. Ich soll Sex mit einem Typ haben, den ich noch nie zuvor in meinem Leben gesehen habe. Ich starre auf seinen nackten Oberkörpers, genau so wie er mich mustert. Seine Augen wandern auf und ab. Ich spüre meine eigene Nacktheit unter dem Mantel und genieße den eiskalten Schauer, als ich dein Flüstern an meinem Ohr höre:

“Zieh deinen Mantel aus oder dreh dich um und geh!”

Ich stehe splitterfaser nackt in einer dunklen, dreckigen Röhre, irgendwo unter der Erde vor einem völlig fremden Mann. Der Gedanke jagt ein sehnsüchtiges Ziehen durch meine Pussy. Erregt war ich schon vor unserem Treffen, doch jetzt werde ich feucht.

Die unterirdisch kühle Luft greift nach mir. Dann tut er es. In meinem Bauch kribbelt es, kaum dass er die Hand bewegt.

Als seine Fingerspitzen meine Haut berühren, zucke ich kurz. Er hält sofort inne. Unsere Blicke treffen sich. Seiner fragt, ob er etwas falsch gemacht hat. Zu sehen, dass er auf mich reagiert, beruhigt mich. Ich entspanne mich - versuche es zumindest, um ihm zu zeigen, dass er weitermachen darf.

“Puh, als du gerade zusammengezuckt bist, stand auch mein Herz für einen Moment still. Wie eng unser Gefühlsleben inzwischen miteinander verbunden ist, hätte ich nicht gedacht. Doch mit deiner Entspannung normalisiert sich auch mein Herzschlag wieder - na gut, etwas schneller ist er natürlich - wie immer, wenn ich dich nackt sehen darf. Wir haben uns seit unserem ersten Treffen inzwischen öfter gesehen, aber trotzdem ist es jedesmal der erste Höhepunkt unserer Tete á tetes, wenn ich dich nackt sehen darf.”

“Ich ziehe jede Rundung deines Körpers mit meinen Augen nach und genieße es, dich zwischen Verlegenheit und Verlangen zu sehen. Dich zwei Männern zu präsentieren, noch dazu an einem öffentlichen Ort, wo jederzeit noch weitere Personen erscheinen kann, verunsichert dich. Gleichzeitig ist da dieser Wunsch nach Lust und Abenteuer. Du scheinst seine Berührung schon zu mögen. Zärtlich legt er die Hände auf deine Hüften und streichelt an deinen Seiten hinauf. Ich weiß, wie sich deine zarte Haut anfühlt, spüre ein Kribbeln in den Handflächen und Fingerspitzen. Berühren würde ich dich schon gerne, werde es aber nicht tun. Wir werden heute gemeinsam Sex haben, ohne uns zu berühren. Jetzt gewinnt wieder die andere Seite die Oberhand in dir. Du schaust zur Treppe und suchst dann Sicherheit in meinem Blick. Ich lächele, versuche dir Vertrauen zu geben und natürlich wirst du erkennen, wie geil ich diesen Anblick finde. Aber eine Garantie, dass niemand kommen wird, kann ich dir nicht geben. Das ist der besondere Kitzel beim Sex in der Öffentlichkeit.”

Mein Magen ist flau, als schwebe ich im Weltraum. Obwohl zwei Männer in meiner direkten Nähe stehen, fühle ich mich doch etwas verloren. Was ist, wenn jemand hier herunter kommt und mich so sieht? Dein schelmisches Grinsen verrät, dass du genau dieses Gefühl in mir hervorrufen wolltest. Mein Stolz lässt nicht zu, dir diesen Triumph zu gönnen. Ich kämpfe gegen die Unsicherheit, nehme mich zusammen und ergreife die Initiative. Wenn der Unbekannte mich anfassen darf, darf ich es ja wohl auch.

Während seine Hände sich über meine Brüste legen und sie sanft massieren, berühre ich mit meinen Fingerspitzen seine Haut. Uh, sie ist überraschend zart. So abgerissen, wie seine Klamotten aussehen, hätte ich nicht erwartet, dass er seine Haut derart sorgfältig pflegt. Ich streichle ihn intensiver und unsere Blicke treffen sich zum ersten Mal. Ich erkenne schon Freude in seinen Augen. Ihm gefällt, was er tut, aber seinem Blick fehlt diese oft so simple Geilheit der Männer. Plötzlich bringt ein Gedanke meinen Nacken zum Kribbeln: Natürlich, du hast ihn schließlich bezahlt. Er ist nicht hier, sich an mir zu befriedigen, sondern er ist engagiert, um mir Lust zu bereiten. Macht er das professionell? Dem Zustand seiner Haut nach zu urteilen, ja. Das Aussehen dafür hat er auch. Ein Callboy. Okay, ein Junge ist er definitiv nicht mehr, aber der Gedanke gefällt mir. Ich greife beherzt auf seine Rückseite und massiere seinen knackigen Po. Ich gehöre nicht ihm, sondern er gehört mir.

“Ich muss schmunzeln. Wie bei unserem ersten Treffen, gibt es wieder diesen Punkt bis zu dem du dich führen lässt. Jetzt aber drehst du den Spieß um und ergreifst die Initiative. Er nimmt deinen Impuls gerne auf und zieht auch dich fester an sich. Deine Brüste pressen sich an seine. Eure Hände bearbeiten die Rückseiten des Gegenübers und ihr küsst euch; wild und leidenschaftlich.”

“Als seid ihr schon lange ein Paar. Bist du so gierig oder ist es in der angespannten Situation die Flucht nach vorne? In eure Hüften kommt Bewegung. Nicht stark, vermutlich nicht mal bewusst, aber ihr reibt eure Unterleiber aneinander und die Vorstellung gleich zuzusehen, wie er dich fickt, lässt auch meinen Schwanz sehnsüchtig Kribbeln. Der Drang, mich zu berühren, ist stark, doch ich kämpfe dagegen an.”

Er küsst gut. Ich spüre die letzten Hemmungen in mir fallen. Ich will ficken. Eine meiner Hände wandert nach vorne, schiebt sich zwischen uns und ich taste nach seinem Schwanz. Die harte Wölbung in seiner Jeans fühlt sich richtig gut an. Ich massiere sie durch den Stoff.

“Oh, ja.”

Okay, das Teil muss ich haben.

Die erste kleine Lustwelle schwappt durch meinen Körper. Während ich sein hartes Ding aus der Hose geschält habe, hat auch er eine Hand zwischen meine Beine geschoben. Sanft, aber nicht ohne Gier, reibt er einen seiner Finger in meine Spalte. Oh, Gott, ist das geil. Eigentlich will ich jetzt nur in meiner Lust versinken, doch plötzlich fehlt mir etwas. Ich denke an dich. Erwarte ich einen Kommentar? So etwas wie: ‘Na, gefällt dir das?’ Nein, eigentlich nicht, aber trotzdem frage ich mich, was du von dieser Situation hast. Ich schaue zu dir. Du hast dir bisher noch nicht einmal an die Hose gegriffen? Ist die Show etwa nicht heiß genug für dich? Ich, nackt, in den Händen eines Fremden? Er bemerkt meinen Blick oder diese leichte Drehung meines Körpers hin zu dir und reagiert. Wir wenden uns ganz dir zu. Er stellt mich vor sich und streicht begierig über meine Vorderseite, massiert meine Brüste, fährt mit den Händen über meinen Bauch, schiebt seine Hände zwischen meine Beine und streichelt meine Pussy, während er seinen harten Schwanz zwischen meinen Pobacken reibt.

Ich kann kaum beurteilen, ob es sich geiler anfühlt, so berührt zu werden oder ob es so heiß ist, weil du uns zu siehst. Deine Augen leuchten und wandern über meinen Körper. Du verschlingst mich regelrecht mit deinen Blicken. Auch in deiner Hose erkenne ich eine deutliche Wölbung. Es macht dich an, was du hier siehst, aber deine Hände bleiben immer noch ruhig. Warum? Du hast dieses Treffen doch wohl kaum arrangiert, um dich in Enthaltsamkeit zu üben?

“Ich kämpfe gegen den Drang, meine Hände zu Fäusten zu ballen. Die Show, die du mir bietest, macht mich geiler als ich je erwartet hätte. Das Gefühl, jede seiner Berührungen deines Körpers selbst zu kennen, aber sie nicht selber auszuführen, sondern nur im Geiste nach zu fühlen, ist so aufwühlend. Ich könnte dich anfassen, tue es aber nicht, sondern überlasse dich ihm. Doch der Drang, mich selbst zu berühren, wird langsam übermächtig. Jeder Muskel meines Körpers ist angespannt und mein Schwanz pocht vor Sehnsucht. Doch ich bleibe wie zur Salzsäule erstarrt, fasse mich nicht an.”

“Ich glaube, auch du fragst dich, warum ich nicht irgendetwas mache. Meine scheinbare Ruhe provoziert dich. Sanft löst du dich aus der Umarmung deines Lovers, drehst dich mit ihm wieder ins Profil und sinkst vor ihm langsam auf die Knie. Der Asphalt unter deinen nackten Knien scheint dir nichts auszumachen. Du verschärfst die Show, in dem du sein Teil erst einmal mit beiden Händen wichst, doch was du vorhast, ist klar. Mein Schwanz droht zu platzen, wenn ich nur daran denke. Langsam beugst du dich vor. Deine rosa Zungenspitze schiebt sich zwischen deinen rotgeschminkten Lippen hervor und tupft gegen seine pralle Eichel, wo sie seinen ersten Sehnsuchtstropfen trifft. Ein dünner Faden zwischen deiner Zunge und seiner Eichel, wird immer länger, hängt durch, doch bevor er reißt, fängst du ihn mit der Zunge auf und leckst über deine Lippen. Mit diesem feuchten Glanz schiebst du sie nun genüsslich über seinen Schwanz.”

“Nur ein schneller Blick zur Uhr. Müsste es nicht bald so weit sein?”

Du schaust auf die Uhr? Wie kannst du jetzt an die Zeit denken, während ich den Schwanz eines anderen blase? Aber ich ärgere mich jetzt nicht. Ich genieße das Gefühl des harten Männerfleisches in meinem Mund und die Macht über ihn, als ich daran sauge.

“Oh, ja.”

Ja, das gefällt ihm.

Machst du dieses Geräusch? Nein, du stehst da wie zuvor. Schritte!

Mein Herz scheint plötzlich rückwärts zu schlagen. Wer kommt jetzt - hier - um diese Zeit. Und was machen wir jetzt? Wir können doch nicht? Ich schaue nach meinem Mantel. Wo ist er? Sind wir schon entdeckt? Ist es eine Person oder sind es mehrere? Der Hall der kahlen Steinwände erschwert eine genaue Identifizierung. Ich setzte mich auf meine Versen und lehne mich zurück, damit ich an dir vorbei schauen kann. Eine Frau kommt die Treppe in schwindelerregend hohen Absätzen und knappen, knallroten Minirock herunter. Ist das Lack oder Latex. Zumindest tanzen bei jeder Bewegung Lichtreflexe über ihr Kleid, als ginge sie durch das Blitzlichtgewitter vor einem roten Teppich.

Ja, und genauso bewegt sie sich. Ihre Beine kreuzen sich bei jedem Schritt, wie bei einem Model auf dem Laufsteg. Das ist kein zufälliges Vorbeikommen. Das ist ein Auftritt.

“Guten Abend. Komme ich zu spät?”

“Nein, das Timing ist perfekt.”

“Aber die Show hat schon begonnen.”

“Fängt gerade erst richtig an.”

Du lächelst nur, greifst noch einmal in deine Hosentasche, ziehst einen weiteren Geldschein hervor und reichst ihn ihr.

Sie faltet ihn, ohne genauer darauf zu achten, welchen Wert der Schein hat, und schiebt ihn sich klassisch in den Ausschnitt ihres Kleides. Es ist Latex.

Ein Prickeln rinnt meinen Rücken herunter, als schütte jemand Brausepulver darüber. Mein Magen windet sich in Schwerelosigkeit in meiner Bauchhöhle. Du hast diese Frau offenbar auch eingeladen, trotzdem versetzt mich ihr Erscheinen in Unruhe. Das weitere Augenpaar, das nun auf mir ruht, macht mir meine Situation noch einmal vollends bewusst. Ich knie splitterfasernackt in einer schmutzigen Unterführung - an einem öffentlichen Ort vor einem Mann, dessen harten Schwanz ich in der Hand halte. Gott, ist das verrucht. Ich liebe es!

“Und? Geht’s weiter?”

Sie schmiegt sich seitlich an dich. Ihre rechte Hand legt sich auf deine Brust und fährt in Schlangenlinien über deinen Bauch. Trotz des Hin und Her ist ihr Ziel klar. Du summst genüsslich, als sie deinen Schritt erreicht.

“Mh, okay, los, macht weiter!”

“Ja, komm, nimm ihn wieder in den Mund.”

Ich reagiere nicht sofort, sondern sehe erst einmal zu, wie die unbekannte Schönheit deinen harten Schwanz befreit und ihn mit langsamen, aber routinierten Handbewegungen wichst.

“Oh, ja.”

“Ich schließe kurz die Augen. Bin schon erregter, als ich dachte und muss mich kurz konzentrieren und etwas durchatmen, damit ich nicht gleich abspritze. Du wartest, bis ich meine Augen wieder öffne. Erst dann berührt deine Zunge seine Eichel, umspielt sie, bevor sein Schwanz in deinem Mund verschwindet. Tief - sehr tief. Oh, Gott, du schaffst es, ihn komplett in dich aufzunehmen.”

“Uh, yeah.”

“Mh, ja, die Eichel tief in deiner Kehle. Ich weiß, wie geil sich das anfühlt. Die Frau an meiner Seite weiß das wohl auch. Ihr Daumen und Zeigefinger sind feucht von meinen Sehnsuchtstropfen und sie nutzt diese besondere Geschmeidigkeit, um sie mit etwas mehr Druck über meine Eichel zu streichen. Du entlässt seinen Schwanz aus deinem Mund.”

“Du hast es drauf. Los, komm hoch!”

“Mit zwei Fingern unter deinem Kinn gibt er dir das Zeichen aufzustehen und führt deinen Mund direkt zu seinem. Er bedankt sich mit einem langen Kuss. Du erwiderst den Kuss, lässt mich dabei aber keine Sekunde aus den Augen. Dein Blick ist die pure Sünde und gibt mir das gute Gefühl mit diesem Szenario voll ins Schwarze getroffen zu haben.”

“Als ihr euch trennt, geht er als nächstes auf die Knie. Du lässt dich mit den Schultern gegen die Tunnelwand fallen und spreizt deine Beine, damit er es leichter hat, deine Pussy zu erreichen. Ein paarmal streicht er mit den Fingern darüber, sucht deine kleine Perle.”

“Gefunden, würde ich sagen. Zärtlich zieht er deine Lippen etwas auseinander und beginnt dann, dich zu lecken.”

“Uh, ja, das ist geil. Bin ich schon feucht?”

“Wahnsinnig feucht.”

“Du grinst mich provozierend an, willst mir wohl noch einmal deutlich machen, was ich gerade verpasse.”

“Dein Schwanz ist so hart und dick. So etwas bekomme ich auch nicht jeden Tag.”

Schlagfertig ist die Süße an deiner Seite, das muss ich ihr lassen. Okay, einigen wir uns im Provozieren auf unentschieden. Unsere Blicke halten noch eine Weile aneinander fest. Wir haben Sex miteinander, ohne uns zu berühren. Dass das so geil sein kann, hätte ich nie gedacht. Und mit diesem Gedanken, überlasse ich mich wieder den Lustwellen, die durch meinen Körper rauschen. Seine Zunge leckt mal durch meine Spalte, mal fickt er mich ein bisschen damit und dann schließen sich seine Lippen um meine Perle. Erst saugt er ein wenig, dann tupft er mit der Zunge dagegen. Dann wieder saugen, dann tupfen. Oh, verdammt, ja, das fühlt sich so geil an.

Dein Stöhnen macht mich neugierig. Wie ich sehe, wichst die Kleine dich jetzt nicht nur, sondern knabbert auch an deinem Ohrläppchen und schleckt deine Ohrmuschel aus. Ja, das gefällt dir. Wir lächeln uns verschmitzt und glücklich an. Dann werde ich an den Hüften gepackt und herumgedreht.

“Uh!”

Kommt jetzt der Hauptteil? Ich beuge mich etwas vor, spreize die Beine und stütze mich mit den Händen an der Wand ab. Er kniet noch weiter und leckt mich nun von hinten, aber das Kribbeln in meiner Pussy lässt mich hoffen, dass er mich nur noch etwas vorbereitet.

Ich will endlich gefickt werden.

“Etwas langsamer bitte.”

Wichst sie so gut, dass du schon um Gnade winselst? Oder ist unsere Show so heiß? Ich sehe, wie Lust und Anstrengung in deinem Gesicht miteinander kämpfen. Du musst dich schon ganz schön beherrschen. Der kleine Triumph entspannt mich und ich lasse mich noch tiefer in die Situation fallen. In der Öffentlichkeit von einem Fremden gefickt.

“Okay, bereit?”

“Ja, komm! Ich kann es kaum noch erwarten, deinen harten Schwanz zu spüren. Fick mich! Fick mich richtig durch.”

“Das lässt der Kerl sich nicht zweimal sagen. Trotzdem steht er nicht einfach auf, sondern formt die Hände zu Krallen und fährt mit ihnen in Schlangenlinien deine Schenkel hinauf. Seine Zungenspitze leckt dein Rückgrad hinauf. Als er steht, zieht er sich schnell ein Kondom über, packt dann deine Brüste und zieht dich energisch an sich.”

“Willst du wirklich gefickt werden?”

“Ja.”

“Dann sag es nochmal.”

“Fick mich!”

“Nicht mir, sag es und schau ihn dabei an!”

“Ja. Fick mich! Los, fick mich! Nimm mich!”

“Er macht, was du verlangst und dringt mit einem harten Stoß in dich ein.”

“Dann verharrt er einen Moment. Ich glaube, er genießt es auch, endlich in dir zu stecken. Jetzt dreht er den Kopf zu mir. Nein, zu ihr. Kennen die beiden sich? Ich meine, nur weil sie die gleiche Hautfarbe haben, bedeutet das ja nicht, doch, ich bin mir ziemlich sicher, dass die beiden das nicht zum ersten Mal machen. Es sieht fast so aus, als liefe zwischen ihnen ein ähnliches Spielchen, wie zwischen uns.”

“Ja, los, fick sie ordentlich durch! Er kann richtig gut ficken, weißt du? Da vergisst du alles.”

“Ah, ja! Nein, bitte, ich will noch nicht abspritzen.”

“Okay, schalten wir einen Gang zurück. Slow down.”

“Mh, ja, danke, oh, ja, so ist es besser, ja.”

“Puh, das war knapp. Aber ich will nicht vor dir kommen, doch die Kleine hat es echt drauf. Das ein Handjob so geil sein kann, hätte ich auch nicht gedacht. Und dann dieses Geknabber an meinem Ohr. Das macht mich wahnsinnig.”

“Und dein Stecher macht genau, was du von ihm verlangt hast. Er fickt dich. Eure Körper klatschen gegeneinander. Er hat deine langen Haare zu einem Schopf gepackt und zieht deinen Kopf daran zurück. Und du lässt deiner Lust freien Lauf. Deine Augen sind geschlossen und dein Mund weit aufgerissen. Wann habe ich dich je so stöhnen gehört? Du scheinst alles um dich herum, vergessen zu haben.”

“Ja, ja! Oh, sein Schwanz ist so gut. Oh ja, los, weiter. Fick mich, fick mich!”

“Eine deiner Hände fährt zwischen deine Beine. Du verschaffst dir noch etwas Zusatzstimulation.”

“Plötzlich löst er sich von dir, wirbelt dich an der Schulter herum und greift nach deinen Schenkeln. Du reagierst sofort und springst an ihm hoch, die Arme um seinen Hals, die Beine um seine Hüften geschlungen. Er richtet kurz seinen Schwanz aus und schon stößt er wieder in dich.”

“Ja, ja!”

“Ihr taumelt an die Plakatwand. Die oberste Schicht klebt nicht mehr richtig.”

Oh Gott, ich werde wahnsinnig. So bin ich noch nie gefickt worden. Diese Kraft, dieser harte Schwanz. Oh ja, oh ja. Jetzt packt er meine Arme und drückt sie gegen die Wand. Sein ganzer Körper presst sich an mich. Oh, ja, und der Winkel ist perfekt.

“Ja, so, so, ja, nagel mich an die Wand.”

“Oh, ja, schau dir an, wie sie durchgefickt wird, dieses kleine Luder. Ist sie ein Luder? Muss du immer zusehen, wenn andere sie ficken? Oder ist sie deine Sklavin und bist du es, der sie anderen Kerlen zum Fraß vorwirft?”

“Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht. Beide Vorstellungen bringen mich um den Verstand und dieser verächtliche Ton in ihrer Stimme, und wie er dich fickt. Ich kann nicht mehr.”

“Oh ja, spritz ab, ja.”

“Oh ja, ja, jetzt, jetzt, ja, ja!”

“Uh, ja Baby, ja.”

“Oh, das war der Hammer. ”

“Allerdings.”

“Taschentuch? Soll ich ihn vielleicht sauber lecken? ”

“VO2-M Sie wartet gar nicht auf eine Antwort, sondern geht sofort in die Hocke und nimmt meinen Schwanz in den Mund.”

“Hey, das musst du nicht.”

“Ach, ich liebe den Geschmack von fremdem Sperma.”

“Und ich den Geschmach einer fremden Pussy an deinem Schwanz.”

“Wenn ihr uns mal wieder braucht -”

“- jeder Zeit wieder.”

“Ich will jetzt auch gefickt werden. Machen wir es gleich im dunklen Park?”

“Na klar. Und ich bin frisch abgemolken, dann kann ich besonders lange.”

Hand in Hand laufen die beiden den Gang hinunter und verschwinden hinter der Ecke, hinter der die Treppe in den Park hinauf führt. Ich bin immer noch völlig aufgewühlt, spüre wie mein Blut immer noch durch meine Adern rauscht und sich nur langsam beruhigt. Meine Knie sind auch noch der reinste Wackelpudding. Du lächelst mich an.

“Geil?”

“Verdammt geil!”

Wir schauen uns an. Ich glaube, wir denken beide dasselbe: Sollen wir den beiden nachschleichen? Du schüttelst den Kopf und ich stimme dir zu. Dann nimmst du meine Hand und wir schlendern den dreckigen Gang, der nun ein weiteres schmutziges Geheimnis hütet, in die andere Richtung entlang.

“Und nächstes Mal darf ich wieder ein Szenario aussuchen.”

“Oh, oh.”

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