In diesem Sex Guide für Paare begleitet Kim euch durch ein anales Vorspiel, damit ihr euch einander näher kommen und neue Arten der Lust entdecken könnt.

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Hinweis: Aus Gründen der besseren Hörbarkeit verwenden wir an manchen Stellen das “generische Maskulinum”, meinen damit aber immer alle Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung. Die verkürzte Sprachform ist absolut wertfrei.

Hallo, ich heiße Kim. Heute begleite ich dich und deinen Partner durch ein anales Vorspiel.

Diese Folge ist vor allem für Anfänger und Personen gedacht, die noch überhaupt keine Erfahrung mit Analspielen haben. Anale Befriedigung kann für Neulinge ein wenig einschüchternd sein, doch wird von vielen Menschen sicher und problemlos praktiziert. Und sie kann ideal als Vorspiel oder Penetration ins Sexleben integriert werden.

Vielleicht warst du schon immer neugierig, aber hast das Thema bisher gemieden, möglicherweise aus Angst vor Schmerzen oder einer Sauerei.

Heute geht es darum, dir deine Sorgen zu nehmen und dir und deinem Partner eine Art des sexuellen Vergnügens vorzustellen, die euch eine völlig neue Welt eröffnen wird. Gemeinsam erkunden wir neue Körperregionen und Wege, sich gut zu fühlen.

Anale Befriedigung kann die klitorale und vaginale Befriedigung ergänzen und jederzeit angewendet werden, während man Sex hat. Statt der Hauptattraktion kann sie eine wunderbare Abrundung eines befriedigenden Sexlebens sein.

Zuallererst ist Gleitgel extrem wichtig, um ein angenehmes anales Erlebnis zu gewährleisten. Stelle also eine Flasche davon bereit. Da wir heute keine Spielzeuge benutzen, ist ein Gleitmittel auf Silikonbasis die beste Wahl. Es hat eine dickflüssigere Konsistenz und verläuft im Vergleich zu wasserbasierten Gelen nicht so schnell.

Am besten legst du ein Handtuch aufs Bett oder Sofa, auf dem ihr euch befindet, damit ihr kein Gleitgel auf den Polstern verteilt. Auch die Atmosphäre sollte nicht vernachlässigt werden. Nimm dir also einen Moment Zeit, das Licht zu dimmen, die Temperatur anzupassen und vielleicht eine Kerze anzuzünden.

Jetzt könnt ihr es euch bequem machen. Nutzt die Zeit, intim miteinander zu werden und die Nähe des anderen zu suchen. Berührt euch sanft und seid einfach zusammen.

Okay, fangen wir an. Bevor wir mit Berührungen loslegen, sprechen wir kurz über Hygiene.

Sich auf anale Befriedigung vorzubereiten, ist kein Hexenwerk. Solltest du beim Gedanken nervös werden, dass jemand deinen Anus berührt, vor allem, wenn es dein erstes Mal ist, können ein warmes Bad oder eine lange Dusche einen entspannenden Effekt haben. Ihr könnt natürlich auch zusammen baden oder duschen, um die Session einzuläuten.

Damit alles sicher und angenehm ist, solltet ihr darauf achten, dass eure Fingernägel sauber und kurz geschnitten sind. Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch Latexhandschuhe für eine reibungslose und sichere Penetration verwenden. Manche Menschen ziehen es vor, einen Einlauf vor Analsex zu machen, aber für Massagen und oberflächliche Penetration ist das nicht nötig. Nur für den Fall, dass es zu einem Missgeschick kommen sollte, sind Feuchttücher auf dem Nachttisch eine gute Idee.

Lasst eure Gedanken los, spürt eure Körper. Denn das Rektum soll so entspannt wie möglich sein, bevor wir mit dieser Übung beginnen.

Atmet tief ein und aus.

Sehr gut. Noch einmal. Atmet mir mir.

Ein und aus.

Atmet ein und aus.

Wieder ein und aus.

Perfekt. Sprecht nun darüber, wer als erstes den aktiven und wer den passiven Part übernimmt. Ihr könnt diese Folge jederzeit noch einmal hören und Rollen tauschen, wenn ihr möchtet.

Die Person, die als erstes handelt, kann jetzt anfangen, ihr Gegenüber langsam zu entkleiden.

Zieh deinem Partner sein Oberteil aus, dann seine Hose und seine Unterwäsche. Streichle sanft über seine Haut.. Genieße den Prozess und die Intimität zwischen euch. Blicke ihm tief in die Augen und lass ihn wissen, dass du dafür sorgen wirst, dass er sich gut fühlt.

Du und dein Partner könnt während dieser Session immer wieder Zärtlichkeiten austauschen. Küsst euch, streichelt euch, gewöhnt euch gegenseitig an eure Körper und eure Wärme.

Macht weiter. Lasst das Verlangen füreinander wachsen.

Wenn ihr bereit seid, dann gib etwas Gleitgel in deine Hand und reibe sie zusammen. Man braucht immer mehr Gleitgel als man denkt, also sei damit nicht zu sparsam.

Gib jetzt noch eine kleine Portion Gleitgel auf deinen Zeigefinger.

Greife langsam um deinen Partner herum und gleite mit deinem Zeigefinger vorsichtig zwischen seine Pobacken. Wenn du seinen Anus gefunden hast, streichle ihn langsam und vorsichtig in kleinen Kreisbewegungen.

Auf diese Weise befeuchten wir die Stelle und bereiten sie für die Stimulation vor.

Nimm dir einen Moment Zeit und frage deinen Partner, ob alles in Ordnung ist. Gewöhnt sich sein Körper an diese Art der Berührung? Oder ist er angespannt? Vielleicht ist es am Anfang noch ein wenig merkwürdig, aber experimentiere jetzt mit leichten Reibe- und Klopfberührungen.

Sehr schön. Gut macht ihr das. Der passive Partner darf sich übrigens auch gerne selbst anfassen, um sich zu entspannen und erregt zu werden. Wenn ihr mehr Zeit braucht, um euch an diese Situation zu gewöhnen, dann drückt jetzt auf Pause.

Ansonsten machen wir weiter. Wenn der passive Partner bereit ist, dann kann der aktive jetzt seinen Zeigefinger direkt auf den Anus drücken. Dringe noch nicht ein, sondern drücke einfach leicht zu und spüre, ob es einen Widerstand gibt.

Ihr macht das beide so gut. Passiver Partner, solltest du angespannt und nervös sein, mach dir keine Sorgen. Atme einfach tief durch und versuche, dich zu entspannen und dieses Gefühl zu begrüßen.

Findet eine Position, die für euch beide bequem ist. Zum Beispiel könnte der passive Partner auf allen Vieren knien oder mit gespreizten Beinen auf dem Rücken liegen und der aktive Partner daneben, sodass ihr euch leichter küssen und berühren könnt. Ändert eure Position jederzeit, wenn ihr möchtet. Ihr sollt euch beide wohl fühlen.

Wenn ihr beide soweit seid, kannst du deinen Finger ein weniger tiefer in den Anus schieben. Solltest du merken, dass du mehr Gleitgel brauchst, dann nimm es dir.

Ziehe deine Finger langsam heraus… und schiebe ihn dann vorsichtig wieder hinein. Wie fühlt sich das an? Wenn es euch beiden gefällt, dann macht mit dieser Bewegung weiter.

Wenn der passive Partner möchte und nicht schon damit angefangen hat, dann darf er sich gerne an anderen Stellen berühren. Seine Geschlechtsteile massieren oder seine Brustwarzen zwicken. Durch stärkere Erregung und Lust werdet ihr euch beide mehr entspannen.

Experimentieren wir nun mit anderen Bewegungstypen. Aktiver Partner, du kannst jetzt in verschiedenen Rhythmen auf den Anus deines Partners klopfen. Teste dabei unterschiedliche Geschwindigkeiten und Druckstufen.

Sprecht währenddessen eure Grenzen an. Wenn sich die Penetration mit dem Finger nicht gut anfühlt, dann sag das deinem Gegenüber.

Versuchen wir es nun mit verschiedene Arten der Erregung. Probiert aus, wie es sich anfühlt, wenn ihr euch küsst, während der eine mit dem Anus des anderen spielt.

Keine Sorge, wenn ihr euch nicht leicht auf zwei Sachen gleichzeitig konzentrieren könnt. Übung macht den Meister.

Passiver Partner, berühre dich selbst, genauso wie es dir gefällt, vielleicht mit deinen Fingern.

Ich gebe euch nun etwas Zeit für euch. Damit ihr eure Körper und diese neue Art der Lust weiter erkunden könnt.

Geht sanft miteinander um. Ihr solltet diese neue Erfahrung ganz langsam angehen.

Es gibt kein Ziel. Ihr probiert einfach etwas Neues aus.

Hört auf euren Körper und was er euch sagen will.

Die Intimität zwischen euch beiden wächst und wächst.

Vielleicht möchtet ihr noch ein bisschen weitermachen. Oder ihr hört auf und sprecht über das Erlebte und eure Empfindungen dabei.

Wie auch immer ihr euch entscheidet, ich hoffe, dass euch diese Session gefallen hat. Unsere Körper können unglaubliche Lust empfinden. Brecht gemeinsam zu neuen Horizonten des sexuellen Vergnügens auf.